Partyreflexionen

Unwort des Tages: Abkürzung! Wieso um Himmelswillen sag ich zu sowas ja? Da ist eine Feier mal ausnahmsweise nur 5 Minuten Fußweg von mir entfernt, man geht auch noch als erster und ist ob des einsetzenden Regen erfreut über die Kürze der Strecke. Und da fallen die verhängnisvollen Worte: “Lass uns mal da so mittendurch gehen, ich glaube das ist eine Abkürzung!”. 15-30 Minuten voller Orientierungslosigkeit und komplett durchnässt kamen wir schließlich zu Hause an. Ich könnte kotzen.

Der Abend war ansonsten eigentlich sehr nett. Man aß und trank und unterhielt sich, spielte ein beknacktes Spiel aus den frühen 90ern(?)  und alberte viel herum. Und nebenher lief James Bond und faszinierte die Naturwissenschaftler unter uns besonders durch seine fantasievolle Interpretation der Naturgesetze. Weitere Highlights des Abends: Egon der Hässling (eine Handpuppe) und Schnorkie(?), der Kater mit den größten Klöten der Welt.

Ein Experiment

Überlebensnotwendige Erkenntnis des Tages: Kommt man Samstags am Bahnhof Alte Neustadt pünktlich an und will am schnellsten zu Wohnheim 5, dann gehe man zur Haltestelle Agnetenstraße, warte 2 Minuten und nehme die Linie 2 zur Pfälzer Straße. Man gehe nicht zur Haltestelle Bahnhof Alte Neustadt, warte 2 Minuten und fahre zum Uniplatz. Ein Experiment zwischen Kathrin und mir hat ergeben: Mit letzterer Variante kam ich zwar trotzdem schneller an, aber das lag natürlich nur an meinen langen Beinen.

P.S. Ein weiteres Experiment gestern ergab: Kommt man pünktlich 18:49 Uhr werktags am Bahnhof Alte Neustadt an, reicht die Zeit bis die Linie 9 Haltestelle Bahnhof Alte Neustadt kommt nicht aus, um beim Dönerladen gegenüber einen Döner zu erwerben. Aber auch nur, wenn der gerade vorher noch zwei andere Gerichte zum mitnehmen vorbereitet, während man nervös von einem Fuß auf den anderen tippelt.