Muse: The Resistance

muse-the-resistanceMuse sind zurück, das neue Album nennt sich „The Resistance“. Mein Verhältnis zur Band ist wie ihr Stil: ziemlich ambivalent. Man könnte sagen, Muse haben das Genre New Prog gerade zu mitbegründet. Ihr Durchbruch Origin of Symmetry war geradezu bombastische Tragik, ein Weltuntergang aus Chaos und Klavier, irgendwie nicht von dieser Welt. Ich habe das daher immer gerne Space Rock genannt. Das letzte Album, Black Holes and Revelations, hat dann ziemlich die Gemüter gespalten: Die einen freuten sich, dass Muse sich eher poppigeren, zugänglicheren Strukturen geöffnet haben. Es gab weniger Brüche, der Sound war von undurchschaubaren Verzerrungen befreit, wurde zunehmend elektronisch dominiert. Andere verurteilten diese Simplifizierung. Wo war das Geniale, das Übermenschliche geblieben? Musik, die einen träumen lässt und sich zugleich wie ein wildes Tier den Gehörgängen zu entziehen versucht? Ich fand die alten Alben bewundernswert, hatte aber immer mehr Spaß mit Black Holes and Revelations. Auch wenn das ab und zu wieder zu simpel war und ich mich dann lieber vom Chaos überwältigen lies.

The Resistance ist das fehlende Bindeglied zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, und bietet trotzdem eine eigene Qualität. Man könnte auch sagen, Muse wollen es allen Recht machen. Für die Dancefloors gibt es die erste Singleauskopplung Uprising, bei der der Titel Programm ist und somit einen guten Einstieg ins Album bietet.

Das Titelstück Resistance kombiniert ein sphärisches Klavier, queen-artige Chöre und Bombastrock. Ein gutes Beispiel für das ganze Album: Jeder kriegt seins und muss sich fragen, ob es mit dem Rest harmoniert. Undisclosed Desires kommt komplett ohne Gitarren daher und wirkt, als wollten Muse mal ein RnB-Song aufnehmen. Daher kommt das Ganze etwas eintönig daher, auch wenn der Sound angenehm brutzelt und von einem Ohr zum anderen wandert. Muse haben hier erstmals ihr Album selbst produziert und die Liebe zur klanglichen Perfektion ist dem ganzen Album anzuhören.

Wer nach diesem kleinen Durchhänger die Deckung fallen lässt, ist den United States of Eurasia hilflos ausgeliefert. Das entführt uns zunächst mit einem intimen, hollywoodschen Klavier in die 50er Jahre, überrascht uns wieder mit Queen, geht in ein bombastisches Oriental über (Lawrence of Arabia, I‘m loving it!), bringt ein imaginäres Stadion zum Mantraruf „EuraSIA!“ um sich schließlich zu einem Klavierstück von Chopin zu beruhigen und von Disney-esken Chören nach Hause gebracht zu werden. Großes Kino!

Es folgt die Hymne Guiding Light. Die klingt leider ziemlich gewollt, erinnert stark an U2 und dümpelt viel zu lange ohne Abwechslung vor sich hin. Wie ein Starlight ohne die hookige Melodie. Ich weiß nicht, ob es am enttäuschenden Guiding Light liegt, aber Unnatural Selection haut mich dann wieder von den Socken. Von Anfang an prescht der Groove los wie zu besten New Born Zeiten. Gerade wenn man meint, es fehle an Abwechslung, nimmt der Song das Tempo heraus und eine schwer atmende Gitarre quält sich durch das Nichts und wird von Matthew Bellamy langsam zur ewigen Ruhe gesungen. Und dann, wenn alles schläft, prescht wieder dieser Groove nach vorne, Bellamy fordert: I want the truth! Und ein fast schon zu böse klingendes Riff macht den Deckel zu. Fein fein!

MK Ultra präsentiert sich als ziemlich bedeutungslos. Es hört sich komplett nach Muse an, hat aber kein einziges, originelles Element. Der Sounds brutzelt wieder angenehm, aber gerade auch das gewollt kraftvolle Ende ist gerade dies nicht. Muss man nichts zu sagen. I belong to you (mon cœur s’ouvre à ta voix) ist nicht spektakulär, aber sympathisch. Das Klavier entführt uns diesmal subtil nach Sizilien, ein Blubberbass klettert schelmisch die Tonleiter rauf und runter, während wir uns langsam vom Lagerfeuer wegbewegen und zu einem Tänzchen unter dem Sternenzelt wechseln. Bellamy gibt sich redlich Mühe seine Stimme zu dehnen, während sein angenehmes Vibrato langsam Gesellschaft von einer leisen Oboe bekommt, die uns wieder an das Lagerfeuer zurückführt. Höfischer Ball und mediterrane Folklore: Eine ungewöhnliche, aber funktionierende Kombination.

Wir kommen zum sinfonischen Abschluss des Albums, nämlich zur dreigeteilten Symphonie Exogenesis. Die Overture erinnert zunächst an Synthie-Experimentierlaune, wird dann aber auch wieder von der dreckigen Gitarre in den wilden Westen des Andromedanebels entführt. Das hat schon bei Knights of Cydonia funktioniert und kommt diesmal subtiler daher. Nett. Cross-Pollination lässt uns teilhaben, wie ein Klavier einen Vogel durch das Weltall begleitet, er steigt in Planetentäler hinab, umrundet Sternennebel und gerät urplötzlich in den Gerichtshof des intergalaktischen Rates: Hier geht es um nicht weniger als das Schicksal des Universums: Spread our codes to the stars / You must rescue us all / Tell us / tell us your final wish / We will tell it to the world. Wie erfahren nicht, wie die Entscheidung ausfällt, der Klaviervogel entführt uns wieder in die Weiten des Alls. Redemption ist das Ende und ist der Neubeginn. Jede Taste des Klaviers schlägt Wellen, breitet sich aus in Raum und Zeit. Streicher erwachsen aus dem Nichts, werden lauter.

Let’s start over again 
Why can’t we start it over again?
Just let us start it over again
And we’ll be good 
This time we’ll get it… 
We’ll get it right
It’s our last chance to forgive ourselves

Langsam tragen die Streicher das Klavier hinfort.

Ich mag das Album. Auch wenn einige Songs nur durchschnittlich sind für Muse, so kombinieren sie doch die Dinge aus Origin of Symmetry und Black Holes and Revelations die ich mochte und lassen das weg, was ich weniger mochte. Die Songs wühlen einen auf, lassen einen in einem Moment die Fäuste in den Himmel strecken und im anderen wohlig die Augen schließen und träumen. Inspirierend. Pure Muse.

Pro.

Das Internet-Manifest

Zur Zeit kursiert das sogenannte Internet-Manifest durch die Kommunikationskanäle des Netzes. Entworfen von verschiedenen Reportern, Bloggern etc. werden darin einige Thesen aufgestellt, inwiefern das Internet den Journalismus beeinflusst, den Umgang mit Informationen, Öffentlichkeit und so weiter. Löblich, dass das Ganze seiner Thematik angemessen offen für Vorschläge und Veränderungen ist, die im dazugehörigen Wiki getätigt werden können.

Im folgenden die einzelnen Thesen des Manifests und was ich davon halte:

1. Das Internet ist anders.

Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln – das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Auch wenn viele Medieninstitutionen zum Glück langsam schon von selbst auf diesen Trichter gekommen sind. Siehe die Entwicklung, dass sich die TV-Sender langsam mit der Programmübertragung im Netz anfreunden können anstatt das wahlweise als unwichtig oder gefährliche Konkurrenz anzusehen.

2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.

Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt – zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.

Tendenziell mag das stimmen, aber Organisation, Zeitaufwand, Kontakte etc. sind schon noch Faktoren, die mit einer bestehenden, zu finanzierenden Struktur im Rücken leichter zu bewältigen sind. Ein einzelner Blogger kann nicht mal eben Spiegel Online ersetzen. Und selbst wenn der Leser sich ein eigenes Netzwerk aus vielen verschiedenen Quellen zusammenbaut per Feed, so sind diese doch nicht aufeinander abgestimmt, es kommt zu Dopplungen, fehlenden Themen etc.. Eine umfassende, organisierte Institution kann allgemeine Informationen besser zusammenfassen und filtern, als es der einzelne User vermag. Anders sieht das höchstens noch bei individuellen Interessenschwerpunkten aus: Feeds aus 10 Gärtner-Blogs geben mir bessere Informationen als eine Nachrichtenseite mit Garten-Rubrik.

3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.

Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.

Passt schon. Nun, wo das Volk besser untereinander kommunizieren kann, müssen auch die Medien besser zuhören. Kritik an Berichterstattung und die eigene Meinung bleiben nicht mehr am Stammtisch, sondern gehen per Twitter etc. raus an die Welt.

4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.

Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.

Heikles Thema, denn auch Freiheit muss unter Umständen eingeschränkt werden (Freiheit zu Morden, anyone?). Soviel aber nur zur Überschrift, der Text geht in Ordnung. Zensur wie in China oder das “Ausblenden” von Kinderpornographie im “deutschen” Netz (Ha!) ist verwerflich und geht mit seinen Methoden am Kernziel vorbei.

5. Das Internet ist der Sieg der Information.

Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.

Ja.

6. Das Internet verändert verbessert den Journalismus.

Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.

Klingt schön, man sollte aber die Risiken nicht ausklammern. Wenn alles ständig im Wandel ist, wo herrscht dann Sicherheit und Verlässlichkeit? Ohne Umstände kann nicht mehr ermittelt werden, ob Quellen ihre Inhalte nachträglich geändert haben. Selbst kopiert und weiterverbreitet, wie es bei dem peinlichen Wahlspot der Jungen Union der Fall war, ist nicht jedem Nutzer bewusst, dass es sich mitnichten um Satire handelt sondern ursprünglich von der Jungen Union selbst online gestellt (und dann wieder gelöscht) wurde.

7. Das Netz verlangt Vernetzung.

Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.

Großes Ja. Ich vermisse im Content vieler Seiten die starke Verlinkung von Schlagworten im Text. Ist aber zu einem bestimmten Grad nachvollziehbar, weil dies einen gewissen Mehraufwand erfordert und der negative Einfluss auf die Lesbarkeit bei einer Überverlinkung schon ins Gewicht fällt. Hier sind neue Design-Ideen gefragt.

8. Links lohnen, Zitate zieren.

Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen langfristig die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.

Japp, siehe Oben. Nicht mit Quellen geizen. Es ist denke ich ein Irrglaube, dass man User an seine eigene Seite bindet, indem man ihn vorenthält, woher die Informationen tatsächlich stammen. Das ist kurzfristig gedacht, und ideologisch betrachtet kommt es ja auch nicht darauf an, woher die Informationen kommen, sondern dass sie möglichst gut verbreitet und abrufbar sind. Deswegen habe ich z.B. das Manifest hier auf Mossbett gepostet und es zusätzlich auch noch von seinem Ursprungsort her verlinkt. Schaut es an wo ihr wollt, doch nur hier gibt es prominent meinen Senf dazu! Soviel zum Individualjournalismus.

9. Das Internet ist der neue Ort für den politischen Diskurs.

Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.

So ist es.

10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.

Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.

Kontra. Es hebt die Grenzen nicht auf, es verwischt höchstens alte Grenzen und schafft an anderen Orten neue. Aber im Großen und Ganzen stimmt das inhaltlich schon.

11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.

Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen – sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Wieder heikel formuliert. Richtig, das Angebot von Informationen kann nicht groß genug sein. Aber es muss gewährleistet sein, dass der Empfänger richtig filtern kann, sei es durch Technik (Suchmaschinen etc.) oder Kompetenzen.

12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.

Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren.

So ist es. Kutschen fahren heute ja auch nicht mehr, sondern Autos. Mögen Kutscher und Nostalgiker bedauern, aber die Zeiten ändern sich eben. Was heute des Druckers verlorener Job ist morgen des Webdesigners neue Arbeit.

13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.

Das Urheberrecht ist ein zentraler* Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.
*) Stilblüten-Alarm aufgehoben

Ein großes Thema für sich, ich würde auch das alleinige Recht auf Verbreitung eigener Inhalte so unumbringlich festgesetzt nicht sehen wollen. Aber ansonsten passt das.

14. Das Internet kennt viele Währungen.

Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.

Ähem, ja. Nicht sehr aussagekräftig. Ich bin aber gespannt, wie sie das hinsichtlich immer effektiverer Werbeblocker entwickelt. Ein kleines Addon bei Firefox und schon werd ich von jeglicher Bannerwerbung, Pop-ps etc. verschont. Das kann wohl kaum im Interesse der Werbepartner liegen.

15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.

Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.

Nur weil etwas abrufbar bleibt, heißt das nicht, dass die Leute es nicht vergessen können. Es muss schon noch bewusst abgerufen werden. Und wenn es die Distiributoren vergessen haben, wie soll es dann der Nutzer wiederentdecken? Kaum jemand wird auf gut Glück Archive durchwühlen.

16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.

Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.

Tja, erhöhter Wettbewerb fördert das Besondere. Ist jetzt nicht so neu.

17. Alle für alle.

Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die “Generation Wikipedia” weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten – für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte – und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.

Und die Entwicklung entsprechender Kommunikationskanäle ist dabei besonders wichtig. Hier ist natürlich aktuell vor allem Twitter zu nennen. Das Alle für Alle Prinzip findet hier hervoragend seine effektive Anwendung, wobei natürlich auch in diesem System bereits Lug, Betrug, Spam etc. seine Verbreitung gefunden hat.

Böses gibt es überall. Auch im Netz. Da sollte so ein Manifest, so ein Schrieb mit revolutionärer Aufbruchstimmung nicht völlig unkritisch hingenommen werden. Das Netz ist kein Allheilsbringer. Aber löblich sind die Forderungen allemal und stärken das Selbstverständnis der Netzgemeinde, so heterogen sie auch sein mag.

Pro.

Piraten – Propaganda

Ich habe ein wenig mit Photoshop herumprobiert. Inspiriert durch den aktuellen Wahlkampf sollte ein Wahlplakat entstehen, das an die Propaganda der 40er und 50er angelehnt ist. Und weil die Partei etwas Aufmerksamkeit verdient und sich ihr Leitmotiv eh hervorragend für Bearbeitungen eignet, fiel die Wahl auf die Piratenpartei:
propklein

Im Grunde hat der Stil nicht viel Aufwand erfordert. Als Hintergrund diente ein brauner Umschlag, der dem Ganzen etwas Struktur verpasst und zudem die Farbrichtung vorgegeben hat. Die schwarzen Menschenumrisse wurden zweimal nebeneinander kopiert und darüber ein vorher freigestellter Captain Jack Sparrow gelegt.

Dieser ging für seinen verfremdeten Look durch den Kunstfilter Farbpapier-Collage. Für den weißen Umriss hab ich die Jack-Ebene einmal dupliziert, etwas vergrößert, komplett weißgefärbt und unter die Original-Ebene gepackt.

Im Hintergrund wurde das Logo der Piratenpartei eingesetzt sowie ein gespiegeltes Copyright-Zeichen, beide mit einer Deckkraft von ca. 30%.

Am längsten hat eigentlich der Schriftzug gedauert. Richtige Schriftgröße, Abstände, Winkel etc.. Die Farbwahl erforderte farbige Balken, die Jack untenrum abtrennen und etwas klarere Linien in das Bild bringen. Alles (bis auf das Copyright) wurde im Winkel von etwa 30° angekippt um dynamischer zu wirken (Lesrichtung von links nach rechts: Es geht aufwärts).

Anschließend wurde das Plakat noch schwarz gerahmt. Schmale, hellbraune Linien wurden grob an alle 4 Seiten gepappt um das Ganze etwas wilder aussehen zu lassen.

Zum Schluss folgten noch ein paar mit einem Spezialpinsel aufgetragene Risse und Flecken. Farbbearbeitung etc. war nicht notwendig, da mir die Farben und der Kontrast schon so ganz gut gefielen.

Kommentare? Tipps? Immer her damit!

Pro.

Quentin Tarantino: Inglourious Basterds

Tarantino hat einen WWII-Film gemacht. Also: Pulp Fiction mit Nazis? Auf jeden Fall außergewöhnlich.

inglourious_basterds_plakat_2Die Story einmal kurz erwähnt, falls sie jemand noch nicht kennen sollte: Aldo Rayne (Brad Pitt) schart einen Haufen Soldaten um sich, um ins von den Nazis besetzte Frankreich zu gehen und dort Nazis umzubringen. Derweil sorgt der Soldatenheld Frederick Zoller (Daniel Brühl) dafür, dass im Kino der getarnten Jüdin Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) die Premiere der Verfilmung seiner Heldentaten stattfinden soll, inklusive aller hohen Nazi-Tiere samt Hitler. Nicht nur Raynes Bastarde wollen das Kino dabei in die Luft jagen, sondern auch Shosanna, welche noch eine Rechnung mit den Nazis offen hat: SS-Standartenführer Hans Landa (Christoph Waltz) hat Jahre zuvor ihre Familie ermorden lassen.

Krieg geht anders

Zunächst einmal: Das ist KEIN Action-Film. Es gibt so gut wie keine großartigen Schießereien. Wenn sie auftauchen, dann nur kurz und plötzlich. Und das ist gut so. Der Film besteht, Tarantino-typisch, aus langen, intensiven Dialogen. Die sind mal dramatisch, mal unheimlich komisch. Wie man das erwarten kann. Die große Leistung des Films ist, dass er sich von allen anderen Filmen über den 2. Weltkrieg abhebt. Es geht nicht darum, möglichst detailgetreu die Geschehnisse von damals zu verdeutlichen oder packend den Krieg zu inszenieren. Es geht darum, die Emotionen und Wunschvorstellungen aus heutiger Sicht zu bedienen. Die Nazis werden nicht dämonisiert. Die Amerikaner nicht glorifiziert. Und trotzdem sind ihre Charaktere grotesk überzeichnet: Die Bastarde wollen den Nazis in den Arsch treten, wie es wohl jeder gerne tun würde. Und die Führungsriege der Nazis ist so übertrieben böse, das sie einfach der Lächerlichkeit preisgegeben sind. Der Film erlaubt, ähnlich wie „Der große Diktator“ oder „Mein Führer“, sich vom Ballast der Geschichte zu befreien und ein ungezwungenes Verhältnis zum Thema aufzubauen. Und doch gibt es da diese kleinen Nuancen, die Tarantino vom Vorwurf der Schwarzweißmalerei befreien: Da gibt es den Nazi, der gerade Vater geworden ist. Oder Zoller, der zunächst als charmanter, bescheidener Held in Erscheinung tritt und schließlich doch zur Bedrohung wird, wenn er nicht bekommt, was er will. Das macht die Figuren glaubwürdig.

Charakter(e)

Stichwort Figuren: Christoph Waltz ist GÖTTLICH in diesem Film. Völlig zu Recht hat er die goldene Palme von Cannes gewonnen und hat meiner Meinung nach einen Oscar für seine Interpretation von Hans Landa verdient. Dieser SS-Führer, genannt „Judenjäger“, ist ein eigenwilliger Analytiker, emotional wie kalt, humorvoll wie ernst, geduldig. Sein nuancenreiches Spiel fasziniert in jedem Moment und überstrahlt alle anderen Charaktere. Er ist eindeutig der Star des Films. Wo er auftaucht, kann die Maskerade der Verschwörer nicht lange Bestand halten. Jeder ist ihm ausgeliefert. Er ist ein Spezialist, der seine Fähigkeiten losgelöst von der Ideologie der Nazis verstanden wissen will. Er macht dem Zuschauer Angst und in anderen Augenblicken bringt er ihn zum Lachen. Chuzpe!

An zweiter Stelle ist Mélanie Laurent zu nennen. Ihre Shosanna ist stark, wütend und doch kontrolliert. Sie lässt sich nicht vom Charme Zollers umgarnen, sie hält ein minutenlanges Gespräch mit dem Mörder ihrer Familie aus um erst nach seinem Abgang die Fassung zu verlieren. Sie ist schön und sie ist ein Racheengel. Und an ihr sieht man, wie oberflächlich Uma Thurmanns Verkörperung dieser Figur in „Kill Bill“ war.

Der Rest des Casts macht seinen Job solide. Brad Pitt ist sympathisch direkt wie Tyler Durden in „Fight Club“, Til Schweiger guckt in die Gegend und darf zum Glück auch nicht mehr machen, Daniel Brühl ist mal wieder er selbst. August Diehl gibt als SS-Mann mal wieder seine Paraderolle, aber verblasst natürlich gegen Christoph Waltz übermächtiger Präsenz. Achja, Diane Krüger: Ist langweilig und überfordert.

Filmkunst in your face

Tarantino hat wie selten zuvor seine großen Vorbilder perfekt kopiert. Allen voran ist hier Sergio Leone zu nennen: Die Szenen sind lang und wirken dennoch nur durch Dialog und Blicke sehr bedrohlich. Und so lang, wie sich die Spannung aufbaut, so schnell wird sie am Ende auch wieder aufgelöst. So beginnt der Film mit einer einzigen langen Szene, in der Hans Landa einen französischen Milchbauern besucht, ihn zu seiner Familie beglückwünscht, um ein Glas Milch bittet, in Ruhe seine Akten herausnimmt, seine Pfeife ansteckt. Beiläufig wandert die Kamera nach unten und offenbart die jüdische Familie, die sich unter den Dielen versteckt. Das ist Hitchcock at his best, das ist Leone wie bei der ähnlichen Anfangsszene von „The Good, the Bad and the Ugly“. Vielen Szenen ist dieses bedrohliche Katz-und-Maus-Spiel mit den Nazis gemein, welches sich um scheinbar harmlosen Small Talk herum abspielt. Und doch gehen diese Bedrohungen stets mit Humor einher. Man fühlt sich selten wie in einem Drama, sondern stets in einem unterhaltenen Film. Unzählige Momente, in denen das ganze Kino gelacht hat. Zum Glück macht Tarantino nicht den Fehler, den die vielen Pulp-Fiction-Kopisten gemacht haben: Er übertreibt nicht mit vermeintlich coolen Effekten. Nichtmal Blenden sind mir aufgefallen. Er lässt seinen Figuren Raum zum Atmen, er schneidet hart, er wählt gute Bildausschnitte, den Rest machen die Charaktere. Umso effektiver ist es dann, wenn er den Film an wenigen Stellen dann unerwartet doch noch mit eingekritzelten Namen, Splitscreens und ungewöhnlicher Musik unterlegt. Tatsächlich ging jedes mal ein amüsiertes Raunen durch die Kinositze, wenn z.B. mal eben bei Erwähnung der Name eines Bastards in übergroßen Pulp Fiction Lettern auf der Leinwand erscheint und für eine Minute dessen Hintergrundgeschichte erläutert wird. Tarantino mischt seine Filme einfach perfekt und weiß: Zuviel des Guten ist schlecht.

Zur Story

Filmisch super, Charaktere fein, kann man da noch was bemängeln? Ich weiß einfach nicht warum, aber irgendwie kann ich mich nicht ganz mit der Story anfreunden. Die Neuschreibung der historischen Ereignisse ist natürlich super. Die Anspielungen und die Symbolik, dass das Kino dritte Reich zu Fall bringt, ebenfalls. Prinzipiell ist auch die Unterteilung in 5 Kapitel, die dann tatsächlich auch fast nur 5 große Szenen zeigen, sehr beeindruckend und geht in Richtung Kammerspiel (ohne dessen Staubigkeit, versteht sich). Aber ähnlich wie es Spoony gesagt hat: Es sind zuviele Charaktere, deren einzelne Hintergrundgeschichten nicht genug gezeigt wird. Die Konsequenz: Entweder man sollte Figuren entfernen. So sind die namensgebenden Bastarde eigentlich für den Storyverlauf völlig unerheblich. Man hätte ebenso einen ausführlicheren Film über Shosanna machen können. Umgekehrt würde das genauso gelten, auch wenn ich die Bastarde für weniger interessant halte. AintItCoolNews schlägt alternativ vor, dass man den Film noch länger hätte machen sollen: Man will einfach mehr von jeder der Figuren wissen. Ich wäre wohl eher für erstere Variante, da der Film trotz seiner genialen Szenen doch teilweise Längen hatte. Meist waren das allerdings auch die Szenen, in denen Christoph Waltz nicht dabei war. Es könnte aber auch sein, dass der Film ohne das Hin- und Herspringen von den Bastarden und Shosanna an Fahrt verlieren würde. Humor (Bastarde) und Drama (Shosanna) – sie scheinen einander zu bedingen, um das Beste aus beiden Welten präsentieren zu können.

Fazit

Nun, dieses Review scheint in genau umgekehrter Reihenfolge abzulaufen. Das hat aber auch seine Gründe: Ich möchte wirklich nicht durch mein innkonkretes Unbehagen was die Story angeht den Film herab werten. Immerhin ist das ein Tarantino-Film und sowas lebt von einzelnen Szenen. Diese sind toll umgesetzt, im Dialog superb und schauspielerisch MEINGOTTGEBTWALTZDENOSCAR. Ich hätt mir ab und zu etwas mehr Tempo gewünscht, aber man muss einfach den Hut ziehen vor der großartigen Inszenierung von Tarantino.

Ich glaub, das ist der beste Tarantino-Film. Und ich bin selbst überrascht, das zu sagen. So sehr ich auch alle anderen seiner Werke mag, irgendwie ist dieser einfach intensiver. Und trotz der comicartigen Groteske irgendwie sein erwachsenster Film. Ernsthaftigkeit schwächt hier Coolness nicht ab, sondern macht es zu etwas Besonderem. Einfach glorreich.

Pro.

Horst Schlämmer – Isch kandidiere

Ich habe gestern „Horst Schlämmer – Isch kandidiere“ gesehen. Über den Inhalt muss man wohl nicht mehr viele Worte verlieren: Hape Kerkelings Kunstfigur Schlemmer ist penetrant, verzweifelt, entschlossen – und will Bundeskanzler werden. Schluss mit den Zeiten, in denen er als stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tagesblatt die undankbaren Arbeiten zu erledigen hat, Horst ist zu Größerem berufen. Im Gespräch mit verschiedenen Politikern merkt er: „Die kochen auch nur mit Wasser. Was die nicht können, das kann ich auch!“ Weisse Bescheid.

Der Rest des Films ist Wahlkampf, wie man ihn sich nur wünschen kann, nämlich sehr unterhaltsam. Ich möchte hiermit mal klarstellen, wie extrem unlustig und nervtötend ich Alexendra Kamp als potentielle First Lady finde. Aber alles andere ist pures Gold wert: Schlemmer ist in seiner arroganten Naivität näher am Menschen dran als die vermeintlich klügeren Politiker. Die demaskieren sich nämlich in diesem Film selbst, indem sie versuchen, ihn als Wahlwerbung zu nutzen. Da wird dem Bürger alias Schlemmer immer schön nach dem Mund geredet und sogar eine Rechnung wie 18+6=22 für Wahr verkauft. Bürger trifft Politiker…trifft Bushido. Der Film ist ein Clash der Kulturen, ganz ohne das Land verlassen zu müssen. Schlemmer ist ein Chamäleon, passt sich an jeden potentiellen Wähler an, das hat er sich bei den Großen richtig abgeschaut: Nimm einen Rapsong mit Bushido auf, singt Kirmesschlager auf Volksfesten. Und gerade durch seine plumpe Umsetzung dieser Taktik zeigt er die Lachhaftigkeit moderner Politik auf. Ein großer Spaß!

Pro.

Der Bachelor

Es ist vollbracht. Wochen von Stress, Selbstzweifel und schlichtem Wahnsinn neigen sich dem Ende zu. Am Montag wird abgegeben und wenn die beiden gebundenen Exemplare der Arbeit nicht vorher irgendwie herunterfallen, zerreißen oder explodieren war es das dann. Zumindest für 6 Wochen bis die Verteidigung ansteht.

58 Seiten sind es geworden. Zu einem einzigen Film, den ich nichtmal besonders unterhaltsam finde. Einem kitschigen Film. Aber was interessiert die Wissenschaft der persönliche Geschmack? Es ist eine werbende Arbeit. Sie sagt, wir sollten mehr Filme über das Jenseits haben. Weil uns das bildet. Halleluja!

Unzufrieden bin ich natürlich. Wie immer. Aber vermutlich muss man das sein, um sich nicht auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Das sagt einem: Es gibt noch was zu lernen!

All die Ängste und Befürchtungen, die ich hatte – in Luft aufgelöst. Die Menschen, von denen mein Erfolg abhing, alle waren sie freundlich und hilfsbereit. Toll, wenn man sich auf seine Mitmenschen verlassen kann. Ein riesiges Dankeschön an alle, die es betrifft!

Und eine neue Wohnung gibt es noch obendrein. Na dann, der Master kann kommen!

Pro.

Inglorious Basterds

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Nichtmal mehr eine Woche! Der Hype kann losgehen, das Kribbeln im Bauch wächst. Wird es blöd, wie die Kritiken vor Monaten meinten? Oder toll, wie die Kritiken zur Zeit meinen? Da bei Tarantino ohnehin eher sein Stil unterhält und nicht zwangsläufig die Geschichte, geh ich mal von einem großen Kinovergnügen aus. Klar wird da nur mit schwarzweißer-Farbe gemalt. Aber Kino soll ja nicht nur Lebensweisheiten transportieren. Popcornkino gern, solange es in diesem Stil serviert wird!

Pro.

Brezel Brezel Brezel Brezel

WordPress bietet mir ja einigermaßen nette Statistiken. Ich kann sehen, wann wie viele Leute Moosbett besuchen, welches die beliebtesten Artikel sind und u.a. auch abrufen, über welche Suchbegriffe die Leute auf meine Seite gelangen. Und Topbegriff ist Tag für Tag doch tatsächlich das Wort “Brezel”. Ob das an seiner Internationalität liegt? Oder lieben die Bayern das Internet? Im Rahmen der SEO also einfachmal ein weiterer Beitrag zu diesem “Thema”, mal sehen, wie sich das auf die Besucherzahlen auswirkt:

Brezel BREZEL Bretzel Brätzl Brezel Brezel Prezel!
Und zum Abschluss: Brezel Porn. Brezel Tits. Brezel Paris Hilton.

Bin gespannt auf die Statistik…

Pro.