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	<title>Moosbett &#187; Kontra</title>
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		<title>Deutschland in schwarz-gelber Hand</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 20:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na Prost Mahlzeit. Unser zukünftiger Außenminister IchsprechkeinEnglisch: Willi wählen? Willi wählen? Und Biene Maja noch dazu? Nein danke. Und wenns der Wirtschaft noch so gut tun sollte kurzfristig&#8230;der Abbau von Bürgerrechten geschieht schleichend, hoffentlich hakt die FDP da ein wenig &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/deutschland-in-schwarz-gelber-hand">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-642" title="maja" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/maja1.jpg" alt="maja" width="449" height="201" /></p>
<p style="text-align: justify;">Na Prost Mahlzeit.</p>
<p>Unser zukünftiger Außenminister IchsprechkeinEnglisch:</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="275" height="275" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/R4pQlkshzm4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="275" height="275" src="http://www.youtube.com/v/R4pQlkshzm4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"></embed></object><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="275" height="275" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lLYGPWQ0VjY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="275" height="275" src="http://www.youtube.com/v/lLYGPWQ0VjY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Willi wählen? Willi wählen? Und Biene Maja noch dazu? Nein danke.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wenns der Wirtschaft noch so gut tun sollte kurzfristig&#8230;der Abbau von Bürgerrechten geschieht schleichend, hoffentlich hakt die FDP da ein wenig ein. Wenn sie schon sonst für eine Politik steht, die in die Wirtschaftskrise geführt hat. Der dt. Wähler ist paradox. Und die Bildungspolitik? Man o Meter. Da kommt was zu, auf die Nichtreichen des Landes&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ich bin nicht so pessimistisch was den Ausgang der Wahl angeht. Davon geht Deutschland nun auch nicht unter. Nicht das, was ich gewollt habe, aber man muss die Kirche auch im Dorf lassen. Und es wird auch immer schwerer, eine der großen/kleinen anderen Parteien zu wählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin 2% für das Anliegen der Piraten, das ist schön. Aber die <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_09/ergebnisse/bundesergebnisse/themkarten/tk_wahlbeteiligung_l_99.html" target="_blank">Wahlbeteiligung im Osten</a> und die Stärke der Linken? Absolutes FAIL. Da muss man sich nicht wundern, wenn die Wessis die Ossis für Idioten halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Soweit der Mischmasch einiger meiner Gedanken zur Wahl.</p>
<p style="text-align: justify;">Kontra.</p>
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		<title>&quot;Kerstin Kullmann &amp; Internet&quot;-Video: Viel Rauch um Nichts</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 18:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kerstin Kullmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe gerade über Twitter von einem Video erfahren, welches Kerstin Kullmann, Spiegel-Mitarbeiterin, in einer Frühstückssendung im Interview zeigt. Thema: Aktuelles Spiegel-Titelthema Internet &#38; mögliche Regulierungen. Zunächstmal das Video: Alle schreien rum, wie doof das sei. YouTube zeigt mal wieder &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/kerstin-kullmann-internet-video-viel-rauch-um-nichts">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Ich habe gerade über Twitter von einem Video erfahren, welches Kerstin Kullmann, Spiegel-Mitarbeiterin, in einer Frühstückssendung im Interview zeigt. Thema: Aktuelles Spiegel-Titelthema Internet &amp; mögliche Regulierungen. Zunächstmal das Video:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6AmmFN0joPI">http://www.youtube.com/watch?v=6AmmFN0joPI</a></p>
<p>Alle schreien rum, wie doof das sei. YouTube zeigt mal wieder das beste Niveau seiner Nutzer: Da wird das scheinbare Unvermögen der Frau mit ihrer Haarfarbe, ihrem Geschlecht und ihrer Sitzhaltung(!) begründet.</p>
<p>Meine Meinung dazu: Eine Interview-Situation, gerade mit einer vielleicht nicht geübten Rednerin, führt nunmal dazu, dass man seine Gedanken missverständlich ausdrückt. Normalerweise wird darüber wohlwollend hinweggesehen und der gesunde Menschenverstand lässt einen schlussfolgern, was die Person ausdrücken wollte. Wenn eine Debatte aber heißläuft, wird jede kleine Schwäche gnadenlos ausgenutzt um die eigene Position zu behaupten. Die Leute hören nur das, was sie hören wollen.</p>
<p>Ja, sie hat gesagt, das Internet wäre ein rechtsfreier Raum.<br />
Ja, sie hat gesagt, Vergewaltigungen etc. fänden im Internet statt und wären im RL nicht möglich.</p>
<p>Nun möchte ich mal 3 Missverständnisse aus der Welt räumen, wie ich die Situation interpretiere:</p>
<p>1. Zunächstmal fordert Frau Kullmann <strong>NICHT</strong> rechtliche Regulierungen für das Internet. Sie schildert lediglich, womit sich der Artikel ihrer Kollegen beschäftigt und dass es darum geht, dass zurzeit die Rufe nach Regulierungen lauter werden.</p>
<p>2. Im Gesprächszusammenhang wird klar, dass sie meinte, dass das Internet als rechtsfreier Raum <strong>wahrgenommen</strong> wird. Leute begehen Straftaten und kommen evtl. damit durch, wo sie im echten Leben größere Hindernisse überwinden müssten. Zudem SEHEN die Leute hier die Straftaten, das heißt nicht, dass sie häufiger sind als im nicht virtuellen Leben.</p>
<p>3. Ich denke sie wollte ausdrücken, dass solche Straftaten im echten Leben nicht so präsent, zugänglich etc. sind wie im Netz. Natürlich findet Kindesmisshandlung im realen Leben statt. Aber das Netz ist der Ort, wo dies verbreitet wird und zu finden ist. Hier nimmt auch Otto Normalbürger dieses Geschehen war, welches er sonst im nichtvirtuellen Leben nicht kennt, außer über Berichterstattung in den anderen Medien. Wie kann irgendjemand tatsächlich denken, dass Frau Kullmann glaubt, Straftaten seien rein virtuell und real nicht existent?</p>
<p>Leute, kommt runter, regt euch nicht sofort über jede vermeintliche Dummheit auf und bedenkt, unter welchen Bedingungen bestimmte Äußerungen zu Stande kommen. Regt euch lieber über konkret ausgearbeitete Zensurpläne von der Leyen und Co. auf als über kleine Versprecher im Frühstücksfernsehen.</p>
<p>Kontra.</p>
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		<title>Politik und das Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 13:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem SPON-Artikel lässt sich nochmal übersichtlich das Problem mit der Diskrepanz zwischen Politik und Internet nachlesen, inklusive Onlinepetitionen und Kinderpornosperren. Um noch mal einen Kritikpunkt aufzugreifen: &#8220;Die Sperren funktionieren nicht&#8221; ist ein ziemlich dämliches Argument für jene, die aus &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/politik-und-das-internet">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><font size="2">In diesem <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,639993,00.html">SPON-Artikel</a> lässt sich nochmal übersichtlich das Problem mit der Diskrepanz zwischen Politik und Internet nachlesen, inklusive Onlinepetitionen und Kinderpornosperren.</p>
<p>Um noch mal einen Kritikpunkt aufzugreifen: &#8220;Die Sperren funktionieren nicht&#8221; ist ein ziemlich dämliches Argument für jene, die aus Prinzip gegen Zensur wettern. Das hieße ja im Umkehrschluss, dass die Sperren okay wären, wenn sie denn funktionierten. D&#8217;oh!</p>
<p>Kontra.</font></p>
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		<title>R.I.P. Michael Jackson</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 16:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kontra]]></category>
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		<description><![CDATA[Michael Jackson ist also tot. Und als wären die Menschen nicht schon zu seinen Lebzeiten gespalten gewesen ob man nun den Künstler ehren oder den Freak als Pädo-Jacko verdammen soll, so zeigt sich bei seinem Tod auf einmal fromme Einigkeit: &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/r-i-p-michael-jackson">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><font size="2">Michael Jackson ist also tot. Und als wären die Menschen nicht schon zu seinen Lebzeiten gespalten gewesen ob man nun den Künstler ehren oder den Freak als Pädo-Jacko verdammen soll, so zeigt sich bei seinem Tod auf einmal fromme Einigkeit: Ein großer Sänger und Tänzer ist von uns gegangen. Nationen trauern, die Medien bringen Sondersendungen, der Tod und die Pietät erlauben keine kritischen Worte. Die Skandaljahre werden fast nur als Pflichtprogramm für die Biographie angesprochen. Als wäre es fairer jemanden im Tod in Ruhe zu lassen, weil er sich zu Lebzeiten ja hätte wehren können. Sicher.</p>
<p>Nicht, dass ich aufrufen würde sich über sein Ableben zu freuen (wie es einige scheinbar tun). Letztendlich, was hat er uns denn getan? Er hat sicherlich nicht in den letzten Jahren die Kameras auf sich gezogen um sich als Freak zu präsentieren, das haben die Medien und das wollten die Konsumenten. Kein Wunder, wenn man da zunehmend seltsam und zurückgezogen lebt. Ich kann nicht verstehen, wie einige sich anmaßen können, über jemanden zu urteilen, den sie nicht persönlich kennen. Das gleiche gilt für die Missbrauchsvorwürfe, bei der ich es wie mit der Gretchenfrage halte: Ich kann es gar nicht wissen, warum sollte ich mich also vielleicht zu Unrecht für schuldig oder unschuldig entscheiden?</p>
<p>Klar, die Berichterstattung über diese wichtige Pop-Figur ist angemessen. Ich kritisiere lediglich, wie stark er plötzlich auf ein Podest gehoben wird, was ihm die Jahre vor seinem Tod noch verwehrt geblieben ist. Von den gleichen Leuten, wohlgemerkt.</p>
<p>Kontra.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tVACUjHn6yU">http://www.youtube.com/watch?v=tVACUjHn6yU</a></p>
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		<title>Illuminati</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 16:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nö, ich habe Dan Browns Bücher nicht gelesen, Thriller sind nicht meine Welt. Zudem werden Verschwörungstheorien irgendwann ziemlich austauschbar und der ganze religiöse Schwurbel um den Vatikan als Setting ändert daran auch nichts. Mag sein, dass sich die Bücher auch &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/illuminati">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/06/angels_and_demons_poster_m1.jpg?w=300" alt="angels" title="angels" width="250" class="alignright size-medium wp-image-461" /><font size="2">Nö, ich habe Dan Browns Bücher nicht gelesen, Thriller sind nicht meine Welt. Zudem werden Verschwörungstheorien irgendwann ziemlich austauschbar und der ganze religiöse Schwurbel um den Vatikan als Setting ändert daran auch nichts. Mag sein, dass sich die Bücher auch ohne Megainhalt gut lesen lassen, so ähnlich wie die Twilight-Saga. Die hab ich wiederum gelesen, aber den Film nicht gesehen. Egal. Jetzt soll es um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Illuminati_(Film)">Illuminati</a> gehen.<br />
<span id="more-452"></span><br />
Illuminati ist die zweite Verfilmung von Dan Browns Büchern nach The Davinci Code. Grob gesagt geht es darum, dass der Geheimbund der Illuminaten hoch explosive Antimaterie aus dem Elektronenbeschleuniger von CERN stiehlt und ankündigt, den Vatikan in die Luft zu sprengen. Hauptfigur Robert Langdon (aufgedunsen: Tom Hanks) verbringt den Rest des Films damit Spuren von einer Kirche zur nächsten zu folgen um entführte Kardinäle zu befreien und natürlich den Sprengsatz zu finden. Mit von der Partie ist eine Wissenschaftlerin von CERN, Vittoria Vetra sowie der Chef der Schweizer Garde Kommandant Richter (Stiefelriemen-Bill: Stellan Skarsgârd) und der Vertraute des frisch verstorbenen Papstes, Camerlengo Patrick McKenna (glattrasiert: Ewan McGregor).</p>
<p><div id="attachment_455" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/06/angels-and-demons-1024-4.jpg?w=200" alt="Die Jedi-Roben fand ich hübscher" title="angels-and-demons-1024-4" width="200" class="size-medium wp-image-455" /><p class="wp-caption-text">Die Jedi-Roben fand ich hübscher</p></div>Um das gleich einmal klarzustellen: Der Film funktioniert im Grunde nur wegen seiner Inszenierung, Regisseur Ron Howard hat da vermutlich das Beste herausgeholt. Mal abgesehen von der notorischen ich-dreh-mich-um-alles-was-sich-bewegt-drum-rum-Kamera: Rom und der Vatikan erstrahlen in bestem Licht, die Architektur ist nunmal beeindruckend, ein hübsches Urlaubsziel. Leider täuscht das nicht darüber hinweg, dass zum großen Teil einfach ein Rätselpart nach dem anderen abgeklappert wird damit Langdon wieder ein paar Anekdoten aus der christlichen Geschichte aufsagen darf. Zieht man die pulsierende Musik und die wilden Kamerafahrten einmal ab, passiert da nicht wirklich viel. Ganz am Ende zieht dann das Tempo noch einmal kurz etwas an, es gibt vorhersehbare Wendungen in der „Wer wars“-Frage, dann ist Schluss.</p>
<p><div id="attachment_456" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/06/tom-hanks-in-angels-and-demons.jpg?w=200" alt="Niemand kann so toll (und oft) aus dem Auto aussteigen und zur Kirche rennen wie ich! " title="tom-hanks-in-angels-and-demons" width="200" class="size-medium wp-image-456" /><p class="wp-caption-text">Niemand kann so toll (und oft) aus dem Auto aussteigen und zur Kirche rennen wie ich! </p></div>Wirklich berührt ist man nicht, da man sich kaum mit den Figuren identifizieren kann. Sie bekommen viel zu wenig Charakterhintergrund. Vittoria ist eigentlich nur Stichwortgeber und wandelt sich von der Physikerin mitten im Film plötzlich zum Experten für Medizinfragen. Mehr als Fragen zu stellen (und wie selbstverständlich Langdon überallhin zu begleiten) macht sie aber meistens nicht. Wenigstens konnten sich die Macher die obligatorische Liebesbeziehung verkneifen (die im Buch aber wohl vorkommt). Langdon selbst ist einfach der „Experte“, der außer Rätsel-Lösen irgendwie keine gesteigerte Motivation hat dem Vatikan zu helfen außer eben der, dass er ein Gutmensch ist. Über den Camerlengo erfährt man gerade so viel, dass er Hubschrauber fliegen kann und der Adoptivsohn vom Papst war.</p>
<p>Das ist kein Film über Menschen, sondern ein Film über den Vatikan. Die Charaktere könnte man komplett austauschen, es bliebe trotzdem nur eine hübsche Spurensuche mit etwas Geschichtsunterricht in Sachen Christentum und Papstwahl. Es wird ein, zwei mal das Verhältnis zwischen Religion und Wissenschaft angerissen, was durchaus ein spannendes Thema wäre, aber vom Film nur halbherzig verfolgt wird. Eigentlich schade, da es zwar als Grundkonflikt der Story herhalten muss, aber viel zu mager bearbeitet wird.</p>
<p>Fazit: Kann man sehen, wenn man Rom mag. Spannender als ein Museumsbesuch ist es dann doch noch, gerade so.</p>
<p>Kontra.</font></p>
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		<title>Zensur im Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 17:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gespenst geht um in Deutschland &#8211; das Gespenst der Zensur. Ein altbekanntes Streitthema und immer wieder Diskussionsgegenstand in verschiedenen Medien. Egal ob erotische Literatur, zu freizügige Comics oder brutale Videospiele: Seit Ewigkeiten beschäftigen sich Leute damit, wie man das &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/zensur-im-internet">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/05/stopp-zensur.jpg?w=300" alt="stopp-zensur" title="stopp-zensur" width="200" class="alignright size-medium wp-image-389" /><font size="2">Ein Gespenst geht um in Deutschland &#8211; das Gespenst der Zensur. Ein altbekanntes Streitthema und immer wieder Diskussionsgegenstand in verschiedenen Medien. Egal ob erotische Literatur, zu freizügige Comics oder brutale Videospiele: Seit Ewigkeiten beschäftigen sich Leute damit, wie man das Volk vor negativen Einflüssen schützen kann. Die Palette reicht dabei von simplen Verboten bis hin zu Veränderungen am Werk: Das Blut wird Grün, die Comicfigur bekommt mehr Stoff auf die nackte Haut gemalt. Dass diese Änderungen oftmals unfreiwillig komisch sind und das Grundwesen des Werks beeinflussen ist ein häufig zu beobachtende Tatsache. Das Grundschema bleibt dabei fast immer das gleiche. Partei Pro-Zensur sagt: Wir müssen beschützen. Partei Kontra-Zensur sagt: Ihr beschneidet unsere Freiheit.<br />
<span id="more-385"></span><br />
Tatsächlich wird bei dem Thema häufig der Vergleich zu zensurfreudigen Staaten wie China oder auch Nazi-Deutschland gezogen. Dystopien wie &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)">1984</a>&#8221; von George Orwell haben viele für das Thema Zensur sensibilisiert. Der Grundkritikpunkt ist im Grunde folgender: Auch wenn Zensur/Überwachung zunächst aus scheinbar noblen Gründen beginnt, so lässt sie sich in ihrer Ausbreitung nicht kontrollieren und ein Missbrauch kann nicht ausgeschlossen werden. Wie kann das Volk einen Staat bilden, wenn der Staat dem Volk eine Meinung diktiert? Zitat aus der jüngsten Kino- bzw. Comic-Geschichte: &#8220;Who watches the watchmen?&#8221;</p>
<p>Aktueller Anlass für die Diskussionen ist der Plan von u.a. Familienministerin Ursula von der Leyen Internetseiten mit kriminellen Inhalten, vor allem Kinderpornographie, zu sperren. Beim Aufruf der betroffenen Seiten wird dem Nutzer ein Stopp-Schild präsentiert. Wieso diese Methodik nicht greift, ist vor allem bei Netzpolitik.org beim Thema <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/">DIE DREIZEHN LÜGEN DER ZENSURSULA</a> nachzulesen. Scheinbar wirkt die Sperre der Strafverfolgung eher entgegen und ist vielmehr reiner Aktionismus, der vor allem dem Wahlkampf zu Gute kommen wird. Die Seiten werden wohlgemerkt nur mit einer (leicht zu umgehenden) Sperrseite blockiert, nicht etwa gelöscht. Struktur- und Kommunikationsprobleme bei den Ermittlungsbehörden, vor allem was die internationale Zusammenarbeit angeht, scheinen hier den größeren Bedarf an Aufmerksamkeit auszumachen.</p>
<p>Vor allem aber wird die konkrete Form der Sperrung kritisiert: Allein das BKA erstellt die Liste, welche Seiten gesperrt werden. Diese Liste wird von keinerlei Kontrollinstanz geprüft. Wenn das BKA z.B. regierungskritische Seiten sperren würde, würde das zunächst niemand erfahren. Und wenn die Liste dann doch an die Öffentlichkeit gelangen würde, dann hätten entsprechende Straftäter einer wunderbare Übersicht, wo sich Anlaufstellen für ihre Vorhaben befinden; wie gesagt, die Sperrung ist leicht zu umgehen.</p>
<p>Eine entsprechende Petition gegen den Gesetzesentwurf ist bereits im Umlauf und hat bereits über 800.000 Unterschriften. Sie ist <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">hier</a> zu finden.</p>
<p>Weitere Infos, vor allem GEGEN den Gesetzentwurf gibt es unter <a href="http://www.stopp-seite.de/">http://www.stopp-seite.de/</a>, ein <a href="http://www.spiegel.de/video/video-1002616.html">Video zum Thema</a> auf Spiegel Online.</p>
<p>Kontra.</font></p>
<div class="shr-publisher-385"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Neue Green Day Single</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Green Day]]></category>
		<category><![CDATA[Kontra]]></category>
		<category><![CDATA[Nickelback]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Punk Rock scheint tatsächlich ein Altersphänomen zu sein. Als Teenager genießt man die rebellische Attitüde, die trotzdem mit jede Menge Spaß verknüpft ist und meist weichgespült genug, um trotzdem leicht ins Ohr zu gehen. Mitsingen kann jeder, wenn laut genug &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/neue-green-day-single">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><font size="2">Punk Rock scheint tatsächlich ein Altersphänomen zu sein. Als Teenager genießt man die rebellische Attitüde, die trotzdem mit jede Menge Spaß verknüpft ist und meist weichgespült genug, um trotzdem leicht ins Ohr zu gehen. Mitsingen kann jeder, wenn laut genug aufgedreht wird. Dann fängt man (hoffentlich) irgendwann an, seinen musikalischen Horizont zu erweitern, schnuppert in komplexere Musikformen oder stöbert zumindest abseits des Geschmacks der Clique oder der *keuch* Charts.</p>
<p>Das heißt nicht, dass man Punk Rock mit zunehmenden Alter automatisch schlecht finden muss. Ein guter Song bleibt ein guter Song. Aber es ist ein Unterschied ob man so etwas fabriziert, oder einfach nur das Genre mit 08/15-Songwriting bedient. Ich rede von der Single-Auskopplung des kommenden Albums &#8220;21st Century <em>(edit:)</em>Breakdown&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Green_Day">Green Day</a>: &#8220;Know Your Enemy&#8221;. Die Big-Brother-Überwachungsstaat-Anklage mag für die junge Zielgruppe seine Daseinsberechtigung haben, bestimmte Thematiken sollte man ja jeder neuen Generation nahebringen, egal wie alt das Thema ist. Aber das Lied hat vom Musikalischen her wirklich gar nichts zu bieten&#8230;Strophe und Refrain sind fast nicht zu unterscheiden, fast jede Zeile des Liedes klingt gleich, die Bridge kommt wo sie kommen muss und ist absolut uninspiriert und irgendwie von den eigenen Songs zusammengeklaut?</p>
<p>Ein Erfolg wird es wohl trotzdem wieder werden, weil radiotauglich und Bombast-Rebellentum und so. Punk und Charts lassen sich halt doch verbinden. Was <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nickelback">Nickelback</a> dem Rock, das ist Green Day dem Punk Rock. Klar, das American Idiot Album und einige andere Songs fand ich klasse, aber die waren auch besser und ich jünger. Vielleicht bin ich &#8220;einfach zu alt für diesen Scheiß&#8221;:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=V2VRq0_cETQ">http://www.youtube.com/watch?v=V2VRq0_cETQ</a></p>
<p>Kontra.</font></p>
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		<title>Ahmadinedschad-Rede</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 15:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ahmadinedschad]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kontra]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zion]]></category>
		<category><![CDATA[Zionismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich diesen Spiegel-Artikel so durchliest könnte man zur Schlussfolgerung kommen, bei der Anti-Rassismus-Konferenz geht es darum, wer am lautesten Rassist schreien kann. Ich sehe ja das Wegbleiben/Verlassen einer Debatte aus Protest eher kritisch. Klar ist es nicht schön &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/ahmadinedschad-rede">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><font size="2">Wenn man sich <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,620022,00.html" target="_blank">diesen Spiegel-Artikel</a> so durchliest könnte man zur Schlussfolgerung kommen, bei der Anti-Rassismus-Konferenz geht es darum, wer am lautesten Rassist schreien kann.</p>
<p>Ich sehe ja das Wegbleiben/Verlassen einer Debatte aus Protest eher kritisch. Klar ist es nicht schön jemandem ein Forum zu geben, wenn sein Anliegen zu verachten ist. Aber wie stellt man fest, dass etwas zu verachten ist, wenn man verbietet darüber zu reden? Sollte man die Chance nicht nutzen und die Argumente Ahmadinedschads öffentlich auseinandernehmen? Das wäre mal ein Zeichen und die Verschwörungsparanoiker hätten keinen Zündstoff mehr. So wie es jetzt läuft, fühlen sich ihre Anhänger doch nur bestätigt und können sich als Opfer stilisieren.</p>
<p>Kontra.</font></p>
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		<title>The Wrestler</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 17:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Cannes]]></category>
		<category><![CDATA[Kontra]]></category>
		<category><![CDATA[Mickey Rourke]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar]]></category>
		<category><![CDATA[The Wrestler]]></category>
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		<description><![CDATA[Goldene Palme von Cannes. Mickey Rourke (Oscar-nominiert) in der Rolle seines Lebens. Darren Aronofskys „The Wrestler“ ist einer der viel gelobten Filme, die auf meiner aktuellen To-Do Liste noch gefehlt haben. Der Regisseur hatte mich schon mit „Requiem for a &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/the-wrestler">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><font size="2"><img class="alignright size-medium wp-image-349" title="tw_PlakatZitat_0701.indd" src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/04/the_wrestler_3771.jpg?w=300" alt="tw_PlakatZitat_0701.indd" width="200" />Goldene Palme von Cannes. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mickey_Rourke" target="_blank">Mickey Rourke</a> (Oscar-nominiert) in der Rolle seines Lebens. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darren_Aronofsky" target="_blank">Darren Aronofskys</a> „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Wrestler" target="_blank">The Wrestler</a>“ ist einer der viel gelobten Filme, die auf meiner aktuellen To-Do Liste noch gefehlt haben. Der Regisseur hatte mich schon mit „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Requiem_for_a_Dream" target="_blank">Requiem for a Dream</a>“ schwer getroffen, ich war also guter Dinge. Leider hielten die vielen Vorschusslorbeeren dann doch nicht ganz, was sie versprachen&#8230;</p>
<p><span id="more-340"></span></p>
<p>Der Film handelt von Randy „The Ram“ Robinson, einem Wrestler, der seinen Zenit bereits seit 20 Jahren überschritten hat. Die Einnahmen seiner Kämpfe reichen kaum mehr zum Leben, selbst mit Lagerarbeiten unter der Woche kann er die Miete seines heruntergekommenen Trailers kaum bezahlen. Als er schließlich nach einem Kampf zusammenbricht und sich einer Bypass-Operation unterziehen muss, ist es mit dem Kämpfen plötzlich vorbei. Randy merkt, dass sein Leben völlig leer geworden ist. Das Verhältnis zu seiner Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) ist zerrüttet, seine einzige nähere Bekanntschaft ist die ebenfalls nicht mehr ganz junge Stripperin Cassidy (Marisa Tomei), von deren Privatleben als Mutter er jedoch auch bis dato nicht das Geringste weiß. Er beginnt mit beiden mehr Kontakt aufzubauen, scheitert jedoch an seinem alten Verhalten und kehrt zurück in seine einzige Heimat, dem Ring, zu seinem letzten Kampf.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-342" title="thewrestler2" src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/04/thewrestler2.gif?w=300" alt="thewrestler2" width="200" />Was bleibt, wenn der Ruhm vergeht und man darüber hinaus die wichtigen Dinge im Leben, etwa die Familie, vergessen hat? Interessanterweise hat „The Wrestler“ mit seinem Grundthema da einiges mit „Watchmen“ gemein. Der ganze Film zeichnet das Portrait eines gefallenen Kriegers, der zu einem Abziehbild, zu einer Figur geworden ist. Randy schlüpft gar in sein eigenes Alter Ego „The Ram“, um einen Nachbarjungen in einem veralteten Nintendo-Spiel zu besiegen. Sein Leben besteht aus Medikamenten, Oberflächlichkeiten und Einsamkeit. Die Zuneigung der anonymen Massen steht im krassen Gegensatz zu seinem leeren Inneren. Ein Star im Ring, der sich als Verkäufer an der Wursttheke demütigen lassen muss.</p>
<p>Schaut man sich Rourke und seine Figur Randy an, zeigen sich einige Parallelen. Beide zehren heute noch vom Ruhm der Vergangenheit, beide sind vom Leben auch körperlich gezeichnet. Mickey selbst war vor und nach seinen schauspielerischen Erfolgen in den 80ern jahrelang Profiboxer. Fast könnte man sagen, er spielt einfach sich selbst. Dies tut er auch mit Bravour. Man nimmt ihm mit jeder Faser diesen Verlierer-Typen ab, dessen ausgebrannte Existenz zu nichts mehr nütze ist und dessen Fehler in der Vergangenheit nicht mehr wieder gut zu machen sind.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-347" title="thewrestler1" src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/04/thewrestler1.gif?w=300" alt="thewrestler1" width="200" />Warum bin ich trotzdem etwas enttäuscht? Weil „The Wrestler“ ausser einem tollen Mickey Rourke nichts zu bieten hat. Die Geschichte selbst bietet kaum Überraschungen und driftet stets nah am Klischee vorbei, die Beziehungen zu Stephanie und Cassidy werden kaum vertieft. Irgendwie hat man das Gefühl als hätte man die Story schon ein dutzend mal woanders gesehen, das einzige Novum ist, dass es um einen alten Wrestling-Star geht und nicht etwa um das Film- oder Musikbusiness. So plätschert der Film fast ohne musikalische Untermalung und mit einer stets unruhigen Handkamera einfach so ohne große Überraschungen dahin. Rourkes Charme rettet viel, täuscht aber nicht über den unspektakulär inszenierten und routiniert geschriebenen Inhalt hinweg. Deswegen, obwohl ich den Film wegen Rourke auf jeden Fall empfehlen würde, ein leicht enttäuschtes:</p>
<p>Kontra.</font></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WARtDLf_rAQ">http://www.youtube.com/watch?v=WARtDLf_rAQ</a></p>
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		<title>Fußball ist nicht mein Leben</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 11:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Hertha]]></category>
		<category><![CDATA[Kontra]]></category>
		<category><![CDATA[Zigaretten]]></category>

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		<description><![CDATA[Fußball! Argh! Ist man kein Freund davon, muss man scheinbar ein Feind davon sein. Soeben erklärten uns die grünen Männer aka Polizisten, unser Zug Richtung Berlin würde an unserem Bahnhof nicht halten, wegen Überfüllung. Weil besoffene Fußballfans (scheinbar Hertha gegen &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/fusball-ist-nicht-mein-leben">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/04/fuss.png?w=300" alt="fuss" title="fuss" width="200" height="200" class="alignright size-medium wp-image-337" />Fußball! Argh! Ist man kein Freund davon, muss man scheinbar ein Feind davon sein. Soeben erklärten uns die grünen Männer aka Polizisten, unser Zug Richtung Berlin würde an unserem Bahnhof nicht halten, wegen Überfüllung. Weil besoffene Fußballfans (scheinbar Hertha gegen Dortmund?) unterwegs sind. Haben wir schon in der Straßenbahn gerochen, danke. Wir müssten eine Stunde später fahren. Super, vor allem, wenn man eigentlich um eine bestimmte Uhrzeit ankommen müsste. Wieso werden da keine Ersatzzüge vorbereitet? Selbstverständlich war der Zug danach ebenfalls gefüllt mit stinkenden Trunkenbolden, die reihenweise vor dem defekten Klo gewartet haben, also direkt vor uns. Fein!</p>
<p>Passend dazu eine korpulente Dame im Hertha-Kostüm und mit Kinderwagen(!), die uns am Bahnhof(!) um Zigaretten(!) bat. Und anschließend zu einem Pulk Dortmund-Fans brüllte (die später Platzverweis von der Polizei bekamen): „Was? Meinen Schal ablegen? Niemals, Hertha ist mein Stolz! Wie mein Kind mein Stolz ist! Ich leg doch nicht mein Kind ab!“ Toll wenn eine Mutter weiß, wo die Prioritäten liegen&#8230;</p>
<p>Kontra.</p>
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