Braid

Das tolle an Videospielen ist die Kontrolle, die der Spieler über das Geschehen hat. Kontrolle, die einem im richtigen Leben oftmals fehlt. Zum Beispiel über die Zeit. Physikalische Gesetze werden zwar in Games seit Ewigkeiten gebogen und gebrochen, Dimensionen werden munter gewechselt, Bäume ausgerissen etc., doch seltsamerweise hat sich an das Zeitkonzept bisher kaum ein Entwickler herangetraut. Erinnern kann ich mich gerade nur an das relativ junge „Prince of Persia: The Sands of Time“ (ein paar Jährchen sinds dann doch schon). Dort hielt sich die Originalität jedoch auch in Grenzen, man konnte lediglich das Spielgeschehen zurückspulen oder die Zeit verlangsamen. Letzteres war auch das Hauptfeature von „Max Payne“, quasi ein Game Noir mit Matrix-Feeling. Das waren zwar „coole“ Features, beeinflussten aber das Gameplay nur unwesentlich. Man konnte auch komplett darauf verzichten. Ganz anders im folgenden Schmuckstück:

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