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	<title>Moosbett &#187; DVD</title>
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	<description>Alles Andere ist Wikipedia</description>
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		<title>Statusbericht</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 18:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Moosbett wurde vernachlässigt, schon wieder. Ganz davon abgesehen, dass gefühlt jeder 5. Eintrag hier eine Entschuldigung für das seltene Bloggen ist: 1x im Monat ist einfach zu wenig. Wers nicht lesen will, liest es nicht und wers lesen will, der will es öfters lesen. Ginge mir jedenfalls so. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" title="status" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/status.jpg" alt="status" />Moosbett wurde vernachlässigt, schon wieder. Ganz davon abgesehen, dass gefühlt jeder 5. Eintrag hier eine Entschuldigung für das seltene Bloggen ist: 1x im Monat ist einfach zu wenig. Wers nicht lesen will, liest es nicht und wers lesen will, der will es öfters lesen. Ginge mir jedenfalls so.<span id="more-815"></span></p>
<p>Ich mag ja den Blog eher in die Filmrichtung schieben, sprich: Fleißig Rezensionen zu Filmen, neu und alt, schreiben. Um des Schreibens willen und zumindest ab und zu Leute zu überzeugen, sich bestimmte Werke anzuschauen, die es absolut verdient haben. In den letzten Wochen habe ich ordentlich in den DVD-Regalen zugeschlagen, es gibt also viele potentielle Kritiken, die hier vielleicht möglichst bald auftauchen werden:</p>
<ul>
<li>Zurück in die Zukunft I-III: Kult, und heute noch so unterhaltsam wie damals. Auch wenn sich meine Sicht etwas verändert hat.</li>
<li>Kurosawa-Box: Berühmtester japanischer Regisseur, dessen Filme man öfters ohne es zu wissen als westliches Remake gesehen hat. In der Box sind 5 wichtige Filme, von denen ich bisher nur Yoshimbo gesehen habe. Ich bin weiterhin gespannt.</li>
<li>Tron: Wird demnächst durch Tron: Legacy in den Kinos ergänzt. Ist schlecht gealtert, der Plot ist doof, aber das Thema wurde selten so prägnant umgesetzt.</li>
<li>Rosemarys Baby: Hatte ich vorher nie gesehen. Ist okay, aber heutzutage nicht sehr überraschend. Der frühe Polanski ist nicht so ganz mein Fall (bei Chinatown das gleiche).</li>
<li>The Night of the Living Dead: Kulthorror-Film. Der Independent-Look wirkt teils stümperhaft, gibt aber auch neue Impulse. Als Mitbegründer von kompromisslosem Horror ehrenhaft und zeigt im Vergleich zu vielen dummen Horrorfilmen: Die Qualität wird durch Atmosphäre und gute Dialoge erreicht, nicht durch oberflächliche Action.</li>
<li>M &#8211; Eine Stadt sucht einen Mörder: Erst einmal gesehen, aber einer der ersten dt. Ton-Filme und Paradebeispiel für Gangster- und Polizeiarbeit, quasi ein Prototyp des Kriminalfilms. Und ein ausgezeichneter Peter Lorre!</li>
<li>Dracula: Mit Bela Lugosi. Noch nicht gesehen, aber Bela gilt bei vielen als bester Dracula-Darsteller. Ich bin gespannt.</li>
<li>Zug des Lebens: Eine weniger traurige Alternative zu &#8220;Das Leben ist schön&#8221;. Ein durch und durch jüdischer Film, wenn man das als Nicht-Jude behaupten kann. Herrlich absurder Humor und ulkiges Jiddisch überall.</li>
<li>Sweeney Todd: Hatte ich den hier schonmal rezensiert? Jedenfalls typisch Burton+Depp+Bonham-Carter. Und großartige Songs mit vielen Reibungspunkten. Und wie jedes Musical natürlich etwas naiv, aber bei spotan singenden Menschen erwarte ich keine Mindfucks.</li>
</ul>
<p>Nicht zu vergessen im Kino gesehen: Alice im Wunderland und Up in the air.</p>
<p>Ick glob das wärn erstmal alle&#8230;stay tuned.</p>
<div class="shr-publisher-815"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>I&#039;m a cyborg, but that&#039;s ok</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 18:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Film aus der Abteilung: DIe spinnen, die Asiaten. Neben &#8220;Juno&#8221; zählt &#8220;I&#8217;m a cyborg, but that&#8217;s ok&#8221; zu den neuesten Errungenschaften meiner DVD-Sammlung. Gehört hatte ich von diesem Film ursprünglich in einem Uni-Seminar, ich weiß nicht mehr zu welchem Thema. Aber da das moderne asiatische Kino ja visuell wie inhaltlich beeindruckende Werke wie &#8220;2046&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><font size="2"><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/03/i-am-a-cyborg-btok_poster-01.jpg?w=212" alt="i-am-a-cyborg-btok_poster-01" title="i-am-a-cyborg-btok_poster-01" width="212" height="300" class="alignright size-medium wp-image-273" />Ein Film aus der Abteilung: DIe spinnen, die Asiaten. Neben &#8220;Juno&#8221; zählt &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/I’m_a_Cyborg,_But_That’s_OK" target="_blank">I&#8217;m a cyborg, but that&#8217;s ok</a>&#8221; zu den neuesten Errungenschaften meiner DVD-Sammlung. Gehört hatte ich von diesem Film ursprünglich in einem Uni-Seminar, ich weiß nicht mehr zu welchem Thema. Aber da das moderne asiatische Kino ja visuell wie inhaltlich beeindruckende Werke wie &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/2046" target="_blank">2046</a>&#8221; oder &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oldboy" target="_blank">Oldboy</a>&#8221; hervorgebracht hat, warum nicht? Letzter teilt sich mit diesem Film den gleichen südkoreanischen Regisseur: Chan-wook Park. Und Preise in Cannes hat er mit diesem Werk ebenfalls erneut abgeräumt. Was kann da schon schiefgehen?<br />
<span id="more-271"></span><br />
Realitätsfreunde und Kulturbegrenzer aufgepasst: &#8220;I&#8217;m a cyborg, but that&#8217;s ok&#8221; ist nichts für euch. Der Film springt munter zwischen Fantasie und Wirklichkeit hin und her. Das erleichtert nicht gerade das Verständnis, zumal einem als westlichen Zuschauer vieles aufgrund der kulturellen Unterschiede eh schon spanisch genug vorkommt. Etwas Toleranz und Filmerfahrung ist also Voraussetzung, um dem Geschehen einigermaßen folgen zu können.</p>
<p><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/03/i_m_a_cyborg_but_thats_ok_gross.jpg?w=300" alt="i_m_a_cyborg_but_thats_ok_gross" title="i_m_a_cyborg_but_thats_ok_gross" width="300" height="193" class="alignleft size-medium wp-image-275" />Der Film spielt fast ausschließlich in einem Irrenhaus. Dorthin wird unsere Heldin Young-goon gebracht, nachdem sie ihre Pulsadern an eine Steckdose angeschlossen hat. Young-goon hält sich nämlich für einen Cyborg, also eine Mensch-Maschine. Im Verlauf des Films begegnen wir verschiedenen Charakteren, die alle ihre eigenen Macken haben. Neben Young-goon, die fleißig mit Lampen und Getränkeautomaten spricht, ist vor allem Park Il-sun zu nennen, welcher ständig mit Hasenmasken herumläuft und anderen Insassen ihre Fähigkeiten raubt. Zwischen den beiden entspinnt sich eine Romanze, welche allen Widerständen durch die Ärzte und den anderen Bewohnern trotzt. Dass Young-goon Batterien leckt statt richtige Nahrung zu sich zu nehmen oder verzweifelt versucht, ihrer Großmutter ihr Gebiss zu bringen, macht das Leben in der Anstalt nicht leichter.</p>
<p>Chan-wook Park liefert uns hier ein wahres Feuerwerk an Ideen und Verrücktheiten, alle Register der Filmkunst werden gezogen. Auf der Packung steht &#8220;Amelie im Irrenhaus&#8221; und das trifft zu. Die Bilder sind gewaltig wie kunstvoll, die Charaktere verrückt wie liebenswürdig. Ähnlich wie in &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einer_flog_übers_Kuckucksnest" target="_blank">Einer flog übers Kuckucksnest</a>&#8221; erscheinen uns die Fantastereien ehrlicher und lebendiger als die kalte Realität da draußen. Der ganze Film ist ein Plädoyer für Träume und die Vorstellungskraft an sich. So ist der intimste Moment nicht etwa die grandiose Kusszene im Wald (in der sich Young-goons Kopf um 360° gedreht hat und sieh mit Düsentriebwerken über dem Boden schwebt), sondern der, wo die beiden Liebenden im kalten Heizungskeller sitzen und Park Il-sun ihr (vorgeblich) einen Reiskorninenergieumwandler in den Rücken einbaut. Das mag sich verrückt anhören, ist aber einfach nur das: schön.</p>
<p><img src="http://tomhartig.files.wordpress.com/2009/03/imacyborg03.jpg" alt="imacyborg03" title="imacyborg03" width="497" height="142" class="aligncenter size-full wp-image-276" /></p>
<p>Chan-wook Park, sonst eher für blutige Filme bekannt, hat sich hier laut eigener Aussage eine Pause vom Gemetzel gegönnt. Dennoch gibt es einige absurde Szenen, in denen Young-goon Kugelsalven aus ihren Fingerkuppen verschießt und die Patronen aus dem Mund ausspuckt. Auch dass sie am Ende erkennt, eine Atomwaffe zu sein, deren Ziel es ist die Welt zu vernichten, lässt die Geschichte nicht allzu weich werden. Doch fast wünscht man den Figuren, dass sie ihre Bestimmung erfüllen können. Sie tragen keinerlei Schuld in sich.</p>
<p>Pro.</font></p>
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