Piraten – Propaganda

Ich habe ein wenig mit Photoshop herumprobiert. Inspiriert durch den aktuellen Wahlkampf sollte ein Wahlplakat entstehen, das an die Propaganda der 40er und 50er angelehnt ist. Und weil die Partei etwas Aufmerksamkeit verdient und sich ihr Leitmotiv eh hervorragend für Bearbeitungen eignet, fiel die Wahl auf die Piratenpartei:
propklein

Im Grunde hat der Stil nicht viel Aufwand erfordert. Als Hintergrund diente ein brauner Umschlag, der dem Ganzen etwas Struktur verpasst und zudem die Farbrichtung vorgegeben hat. Die schwarzen Menschenumrisse wurden zweimal nebeneinander kopiert und darüber ein vorher freigestellter Captain Jack Sparrow gelegt.

Dieser ging für seinen verfremdeten Look durch den Kunstfilter Farbpapier-Collage. Für den weißen Umriss hab ich die Jack-Ebene einmal dupliziert, etwas vergrößert, komplett weißgefärbt und unter die Original-Ebene gepackt.

Im Hintergrund wurde das Logo der Piratenpartei eingesetzt sowie ein gespiegeltes Copyright-Zeichen, beide mit einer Deckkraft von ca. 30%.

Am längsten hat eigentlich der Schriftzug gedauert. Richtige Schriftgröße, Abstände, Winkel etc.. Die Farbwahl erforderte farbige Balken, die Jack untenrum abtrennen und etwas klarere Linien in das Bild bringen. Alles (bis auf das Copyright) wurde im Winkel von etwa 30° angekippt um dynamischer zu wirken (Lesrichtung von links nach rechts: Es geht aufwärts).

Anschließend wurde das Plakat noch schwarz gerahmt. Schmale, hellbraune Linien wurden grob an alle 4 Seiten gepappt um das Ganze etwas wilder aussehen zu lassen.

Zum Schluss folgten noch ein paar mit einem Spezialpinsel aufgetragene Risse und Flecken. Farbbearbeitung etc. war nicht notwendig, da mir die Farben und der Kontrast schon so ganz gut gefielen.

Kommentare? Tipps? Immer her damit!

Pro.

Bundesvision Song Contest 2009

Wiedereinmal jährt sich Stefan Raabs Gegenentwurf zum Eurovison Song Contest aka Grand Prix de Eurovision de Chanson. 16 Bundesländer, 16 Bands und jede Menge gute Stimmung. Muss auch, schließlich hat man die Sendung lieber auf Freitag den 13. gelegt statt auf den Valentinstag. Weshalb auch viele verwundert waren, warum denn so eine typisch Samstagabendshow nicht am Samstagabend lief.

Ich geb zu, ich hab erst bei der Hälfte eingeschaltet, Schillerstraße war dann doch irgendwie interessanter. Erster Beitrag: “Fotos” (mein erstes Live-Konzert! Naja, sie waren Vorband). Klang flach, was aber eher am Sound als am Lied lag. Die nächsten Bands wurden leider nicht besser, von einigen Lichtblicken wie Polarkreis 18 und Peter Fox mal abgesehen. Was mich zu drei Haupteindrücken des gestrigen Abends bringt:

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