Fußball ist nicht mein Leben

fussFußball! Argh! Ist man kein Freund davon, muss man scheinbar ein Feind davon sein. Soeben erklärten uns die grünen Männer aka Polizisten, unser Zug Richtung Berlin würde an unserem Bahnhof nicht halten, wegen Überfüllung. Weil besoffene Fußballfans (scheinbar Hertha gegen Dortmund?) unterwegs sind. Haben wir schon in der Straßenbahn gerochen, danke. Wir müssten eine Stunde später fahren. Super, vor allem, wenn man eigentlich um eine bestimmte Uhrzeit ankommen müsste. Wieso werden da keine Ersatzzüge vorbereitet? Selbstverständlich war der Zug danach ebenfalls gefüllt mit stinkenden Trunkenbolden, die reihenweise vor dem defekten Klo gewartet haben, also direkt vor uns. Fein!

Passend dazu eine korpulente Dame im Hertha-Kostüm und mit Kinderwagen(!), die uns am Bahnhof(!) um Zigaretten(!) bat. Und anschließend zu einem Pulk Dortmund-Fans brüllte (die später Platzverweis von der Polizei bekamen): „Was? Meinen Schal ablegen? Niemals, Hertha ist mein Stolz! Wie mein Kind mein Stolz ist! Ich leg doch nicht mein Kind ab!“ Toll wenn eine Mutter weiß, wo die Prioritäten liegen…

Kontra.