statusMoosbett wurde vernachlässigt, schon wieder. Ganz davon abgesehen, dass gefühlt jeder 5. Eintrag hier eine Entschuldigung für das seltene Bloggen ist: 1x im Monat ist einfach zu wenig. Wers nicht lesen will, liest es nicht und wers lesen will, der will es öfters lesen. Ginge mir jedenfalls so.

Ich mag ja den Blog eher in die Filmrichtung schieben, sprich: Fleißig Rezensionen zu Filmen, neu und alt, schreiben. Um des Schreibens willen und zumindest ab und zu Leute zu überzeugen, sich bestimmte Werke anzuschauen, die es absolut verdient haben. In den letzten Wochen habe ich ordentlich in den DVD-Regalen zugeschlagen, es gibt also viele potentielle Kritiken, die hier vielleicht möglichst bald auftauchen werden:

  • Zurück in die Zukunft I-III: Kult, und heute noch so unterhaltsam wie damals. Auch wenn sich meine Sicht etwas verändert hat.
  • Kurosawa-Box: Berühmtester japanischer Regisseur, dessen Filme man öfters ohne es zu wissen als westliches Remake gesehen hat. In der Box sind 5 wichtige Filme, von denen ich bisher nur Yoshimbo gesehen habe. Ich bin weiterhin gespannt.
  • Tron: Wird demnächst durch Tron: Legacy in den Kinos ergänzt. Ist schlecht gealtert, der Plot ist doof, aber das Thema wurde selten so prägnant umgesetzt.
  • Rosemarys Baby: Hatte ich vorher nie gesehen. Ist okay, aber heutzutage nicht sehr überraschend. Der frühe Polanski ist nicht so ganz mein Fall (bei Chinatown das gleiche).
  • The Night of the Living Dead: Kulthorror-Film. Der Independent-Look wirkt teils stümperhaft, gibt aber auch neue Impulse. Als Mitbegründer von kompromisslosem Horror ehrenhaft und zeigt im Vergleich zu vielen dummen Horrorfilmen: Die Qualität wird durch Atmosphäre und gute Dialoge erreicht, nicht durch oberflächliche Action.
  • M – Eine Stadt sucht einen Mörder: Erst einmal gesehen, aber einer der ersten dt. Ton-Filme und Paradebeispiel für Gangster- und Polizeiarbeit, quasi ein Prototyp des Kriminalfilms. Und ein ausgezeichneter Peter Lorre!
  • Dracula: Mit Bela Lugosi. Noch nicht gesehen, aber Bela gilt bei vielen als bester Dracula-Darsteller. Ich bin gespannt.
  • Zug des Lebens: Eine weniger traurige Alternative zu „Das Leben ist schön“. Ein durch und durch jüdischer Film, wenn man das als Nicht-Jude behaupten kann. Herrlich absurder Humor und ulkiges Jiddisch überall.
  • Sweeney Todd: Hatte ich den hier schonmal rezensiert? Jedenfalls typisch Burton+Depp+Bonham-Carter. Und großartige Songs mit vielen Reibungspunkten. Und wie jedes Musical natürlich etwas naiv, aber bei spotan singenden Menschen erwarte ich keine Mindfucks.

Nicht zu vergessen im Kino gesehen: Alice im Wunderland und Up in the air.

Ick glob das wärn erstmal alle…stay tuned.