Piraten – Propaganda

Ich habe ein wenig mit Photoshop herumprobiert. Inspiriert durch den aktuellen Wahlkampf sollte ein Wahlplakat entstehen, das an die Propaganda der 40er und 50er angelehnt ist. Und weil die Partei etwas Aufmerksamkeit verdient und sich ihr Leitmotiv eh hervorragend für Bearbeitungen eignet, fiel die Wahl auf die Piratenpartei:
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Im Grunde hat der Stil nicht viel Aufwand erfordert. Als Hintergrund diente ein brauner Umschlag, der dem Ganzen etwas Struktur verpasst und zudem die Farbrichtung vorgegeben hat. Die schwarzen Menschenumrisse wurden zweimal nebeneinander kopiert und darüber ein vorher freigestellter Captain Jack Sparrow gelegt.

Dieser ging für seinen verfremdeten Look durch den Kunstfilter Farbpapier-Collage. Für den weißen Umriss hab ich die Jack-Ebene einmal dupliziert, etwas vergrößert, komplett weißgefärbt und unter die Original-Ebene gepackt.

Im Hintergrund wurde das Logo der Piratenpartei eingesetzt sowie ein gespiegeltes Copyright-Zeichen, beide mit einer Deckkraft von ca. 30%.

Am längsten hat eigentlich der Schriftzug gedauert. Richtige Schriftgröße, Abstände, Winkel etc.. Die Farbwahl erforderte farbige Balken, die Jack untenrum abtrennen und etwas klarere Linien in das Bild bringen. Alles (bis auf das Copyright) wurde im Winkel von etwa 30° angekippt um dynamischer zu wirken (Lesrichtung von links nach rechts: Es geht aufwärts).

Anschließend wurde das Plakat noch schwarz gerahmt. Schmale, hellbraune Linien wurden grob an alle 4 Seiten gepappt um das Ganze etwas wilder aussehen zu lassen.

Zum Schluss folgten noch ein paar mit einem Spezialpinsel aufgetragene Risse und Flecken. Farbbearbeitung etc. war nicht notwendig, da mir die Farben und der Kontrast schon so ganz gut gefielen.

Kommentare? Tipps? Immer her damit!

Pro.

Braid

Das tolle an Videospielen ist die Kontrolle, die der Spieler über das Geschehen hat. Kontrolle, die einem im richtigen Leben oftmals fehlt. Zum Beispiel über die Zeit. Physikalische Gesetze werden zwar in Games seit Ewigkeiten gebogen und gebrochen, Dimensionen werden munter gewechselt, Bäume ausgerissen etc., doch seltsamerweise hat sich an das Zeitkonzept bisher kaum ein Entwickler herangetraut. Erinnern kann ich mich gerade nur an das relativ junge „Prince of Persia: The Sands of Time“ (ein paar Jährchen sinds dann doch schon). Dort hielt sich die Originalität jedoch auch in Grenzen, man konnte lediglich das Spielgeschehen zurückspulen oder die Zeit verlangsamen. Letzteres war auch das Hauptfeature von „Max Payne“, quasi ein Game Noir mit Matrix-Feeling. Das waren zwar „coole“ Features, beeinflussten aber das Gameplay nur unwesentlich. Man konnte auch komplett darauf verzichten. Ganz anders im folgenden Schmuckstück:

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Neue Kloß & Spinne Folge!

Volker Strübing hat eine neue Folge seiner genial-philosophischen Trickfilmreihe Kloß & Spinne fertiggestellt! Wieder einmal gibt es viel Identifikationspotential, schließlich kennt jeder von uns das schlechte Gewissen, wenn man etwas vor sich herschiebt (siehe zwei Einträge vor diesem). Doch wie immer kommt es nur auf den Standpunkt an, mit dem man so etwas sieht. Und das Wort “Augengabel” gehört ab sofort zu meinem Lieblingswortschatz…

Viel Spaß dabei und besucht auf jedenfall mal Strübings Blog Schnipselfriedhof, sehr lesenswert!

Folge 16: Das Leben ist ein Ponyhof

Pro.

I'm a cyborg, but that's ok

i-am-a-cyborg-btok_poster-01Ein Film aus der Abteilung: DIe spinnen, die Asiaten. Neben “Juno” zählt “I’m a cyborg, but that’s ok” zu den neuesten Errungenschaften meiner DVD-Sammlung. Gehört hatte ich von diesem Film ursprünglich in einem Uni-Seminar, ich weiß nicht mehr zu welchem Thema. Aber da das moderne asiatische Kino ja visuell wie inhaltlich beeindruckende Werke wie “2046” oder “Oldboy” hervorgebracht hat, warum nicht? Letzter teilt sich mit diesem Film den gleichen südkoreanischen Regisseur: Chan-wook Park. Und Preise in Cannes hat er mit diesem Werk ebenfalls erneut abgeräumt. Was kann da schon schiefgehen?
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Slumdog Millionaire

So, der erste der Filme, die ich derzeit unbedingt sehen will, ist erledigt: Slumdog Millionaire (still to go: The Wrestler, Frost/Nixon, Gran Torino, Watchmen).

slumdog_millionaireViel habe ich im Vorfeld darüber gehört, über diese kleine, herzerweichende Überraschungsperle aus Indien, Oscar-Abräumer (8 Stück!) ohne einen einzigen Star. Was habe ich erwartet? Durchaus viel, auch wenn Indien an sich als Kulturraum nicht gerade zu meinen Favoriten zählt, was auch damit zu tun haben dürfte, dass ich filmtechnisch mit diesem Land außer dem zahllosen Bollywood-Schund rein gar nichts verbinde.

You know what? Die Kritiken hatten vollkommen recht, Danny Boyles Film ist einfach wundervoll. Und wie so oft bei wundervollen Filmen lässt sich gar nicht genau sagen, woran das liegt.
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Andy Strauß – Fiberglas

Okay, eigentlich wollte ich es ja nicht bloggen. Es ist gut, es ist lustig, es ist wahr. Aber es ist auch nicht sehr originell, einen von nem Kumpel gefundenen Link weiterzuleiten, wenn die Leute, die diesen Blog lesen, zu großen Teilen eh jenen Kumpel auch bei Twitter verfolgen. Aber nun hab ich das Video noch auf einem fremden Blog (siehe Kommentar auf den letzten Beitrag) gefunden und somit die perfekte Ausrede: Es kommt von einem Ort, den ihr nicht kennt. Und somit habe ich einen neuen Eintrag, fein!

Achja, das Video: Ein toller Poetry Slam Beitrag! Youtube Description says:

Andy Strauß – Fieberglas. Ein Text über StudiVZ, MySpace, Überwachung und das Web 2.0 ansich.