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	<title>Moosbett &#187; Internet</title>
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		<title>Facebook erkennt Gesichter &#8211; So what?</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 08:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Gesichtserkennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Hilfe! Facebook(!) erkennt mein Gesicht!!11Elf. Das soziale Netzwerk hat jetzt auch in Deutschland die Funktion eingeführt, dass Freunde auf den eigenen Fotos erkannt und zur Markierung vorgeschlagen werden. Datenschützer zetern, wiedereinmal stehe die Privatsphäre jedes Einzelnen auf dem Spiel. Auf allen Kanälen gehen Anleitungen herum, wie man in 
den eigenen Einstellungen ausschalten kann, dass man auf Fotos vorgeschlagen wird. Ich frage mich: DARÜBER regt ihr euch auf?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/facebook-erkennt-gesichter-so-what"><img class="aligncenter size-full wp-image-1250" title="modern" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/modern.jpg" alt="Modern Times" width="565" height="150" /></a></p>
<p>Hilfe! Face(!)book erkennt mein Gesicht!!11Elf. Das soziale Netzwerk hat jetzt auch in Deutschland die Funktion eingeführt, dass Freunde auf den eigenen Fotos erkannt und zur Markierung vorgeschlagen werden. Datenschützer zetern, wiedereinmal stehe die Privatsphäre jedes Einzelnen auf dem Spiel. Auf allen Kanälen gehen Anleitungen herum, wie man in den eigenen Einstellungen ausschalten kann, dass man auf Fotos vorgeschlagen wird. Ich frage mich: DARÜBER regt ihr euch auf?</p>
<p><span id="more-1249"></span></p>
<p><strong>Was  los ist</strong></p>
<p>Eins vorweg: Es erscheint mir sogut wie unmöglich ausführlich zu sagen, womit die Leute hier angeblich ein Problem haben. Jetzt hilft eine Gesichtserkennungfunktion dem Fotobesitzer Leute schneller zu markieren. Nichts anderes! Facebook geht NICHT durch eure Fotos und markiert jede Person darauf öffentlich die es erkennt! Es schlägt lediglich Namen aus der Freundesliste vor, wenn man ohnehin jemanden auf einem neu hochgeladenen Foto markieren will. Was ändert sich also effektiv? Der Fotobesitzer braucht im Zweifelsfall nur auf den Namen zu klicken anstatt die ersten 2-3 Buchstaben seines Freundes einzutippen um dann auf den Namen zu klicken. Oh my god! Automatisierte Gesichtserkennung ist nichts Neues, Apple&#8217;s iPhoto hat schon lange genau dieses Feature. Hat sich auch keiner drüber aufgeregt.</p>
<p>Das wahre Problem, wenn man es als solches betrachtet, ist generell die Funktion, andere Menschen auf Fotos öffentlich zu markieren. Oder noch grundsätzlicher: Fotos von anderen Personen ohne deren Einverständniserklärung zu veröffentlichen. Darüber hat sich bisher aber kaum jemand aufgeregt. Im Gegenteil, es wird fleißig praktiziert. <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-06/facebook-gesichtserkennung-rechtfertigung" target="_blank">Zeit.de schreibt zur Gesichtserkennung</a>: &#8220;Solche Verfahren sind umstritten, da die Betroffenen keine Kontrolle mehr darüber haben, wer sie wobei identifiziert.&#8221; Ähem, inwiefern hatten sie die vorher? Ich hatte noch nie Einfluss darauf, ob mich jemand auf einem Foto erkennt oder nicht.</p>
<p><strong>Was eigentlich los ist</strong></p>
<p>Die Debatte zeigt doch Folgendes: Die Leute merken, dass sie die Kontrolle verlieren, ja. Seit Jahren posten sie fleißig Fotos auf Facebook, markieren Leute, freuen sich markiert zu werden, es ist hip, es ist cool. Doch nun hören sie Worte wie &#8221;automatisiert&#8221; und merken, in was für einer Maschine sie da hineingeraten sind. Ihnen wird durch die automatische Erkennung von Bildern bewusst, dass ihre Daten ohne ihr Zutun verwendet werden, zu welchem Zweck auch immer. Vordergründig bashen alle darauf ein, dass Facebook seine Analysetechniken jetzt auch als Feature anbietet, was in diesem Fall wie gesagt Schwachsinn ist, doch im Grunde geht es um die Angst, dass solche Techniken überhaupt existieren. Dass die eigene Identität zu einer Ware wird, mit der andere tun können was sie wollen.</p>
<p>Insofern geht es nicht um das aktuelle Feature, sondern um die Frage: Wo führt das hin? Mich wundert nur, dass diese Frage JETZT gestellt wird und nicht schon beim Posten und Taggen von Bildern.</p>
<p>P.S. Natürlich wird die Frage schon lange gestellt, es ist geradezu das Hauptthema in kritischen Facebook-Debatten. Aber die Sache wegen so einer Kleinigkeit aufkochen? Nunja, immerhin kommt die Kritik so auch bei den Usern an und sorgt vielleicht für einen etwas reflektierteren Umgang mit sozialen Netzwerken&#8230;naaah, just kidding. Ich besuch dann mal mein CityVille&#8230;</p>
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		<title>Copying Is Not Theft</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/copying-is-not-theft</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 11:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Laune, wichtige Botschaft. Will ich gar nicht viel mehr zu schreiben (ich schiebe eh gerade Arbeit vor mich her). Den genannten Unterschied sollten sich viele Leute in der Wirtschaft immer wieder bewusst machen. Die nicht mehr zeitgemäßen Urheberrechtgesetze werden ja zum Glück in letzter Zeit immer wieder in Frage gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IeTybKL1pM4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/IeTybKL1pM4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Gute Laune, wichtige Botschaft. Den genannten Unterschied sollten sich viele Leute in der Wirtschaft immer wieder bewusst machen. Die nicht mehr zeitgemäßen Urheberrechtgesetze werden ja zum Glück in letzter Zeit immer wieder in Frage gestellt.<span id="more-1155"></span> Klar müssen Produzenten von irgendwas leben. Aber siehe Musikbusiness: Dann verdient man sein Geld halt über Dinge, die nicht zu kopieren sind, wie z.B. über Konzerte. Und Werbung funktioniert ja auch ganz gut. Mir wachsen jedenfalls kleine, unabhängige Projekte immer mehr ans Herz, für die ich dann auch freiwillig einen kleinen Geldbetrag ausgebe. Und: Fast ALLE Ideen sind kopiert. Vor Einfluss ist niemand gefeit, und ein einsames Genie was im Keller wohnt und einfach so durch göttliche Eingebung ein Meisterwerk schafft: Nö, ist Unsinn. Nur durch die Kombination und Veränderung von schon Bestehendem kann etwas Neues geschaffen werden. Wer Ideen absperrt und für sich pachtet, beraubt ein gigantisches Netzwerk an großartigen Möglichkeiten. Das ist der wahre Diebstahl!</p>
<p>Was an Geld verpulvert wird für Hollywood und Co. ist das Resultat und den resultierenden Preis nicht wert. Mir jedenfalls nicht. Zugang zu Kunst (und Bildung) sollte nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Und Kunst muss nicht teuer sein, um interessant zu sein. Im Gegenteil, häufig sind die superteuren Filme, Spiele etc. auch am langweiligsten. Aber weils beworben wird, wirds auch gekauft. Hach. Ich merk schon, ich hab meinen Kapitalismuskritischen heute&#8230;muss an Weihnachten liegen.</p>
<p>Merry Christmas!</p>
<p>(via <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/schones-video-copying-is-not-theft/" target="_blank">netzpolitik</a>)</p>
<div class="shr-publisher-1155"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ein ♥ für Blogs &#8211; Ein Herz für Blogs</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/ein-%e2%99%a5-fur-blogs-ein-herz-fur-blogs</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 17:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe Blogs. Und das sage ich nicht nur, weil die Aktion Ein Herz für Blogs dazu aufruft, an der ich hiermit teilnehme. Oder auch nicht. Denn eigentlich galt es, genau gestern im eigenen Blog über Blogs zu informieren, die man selber gerne liest. Weil bei mir aber gestern offizieller Kopfschmerztag war, gibts die gleiche Aktion ohne Rahmung eben heute. I‘m such a rebel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/ein-%E2%99%A5-fur-blogs-ein-herz-fur-blogs" target="_self"><img class="aligncenter size-full wp-image-1121" title="herz" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/herz.png" alt="Ein herz für Blogs" width="555" height="150" /></a></p>
<p>Ich liebe Blogs. Und das sage ich nicht nur, weil die Aktion <a href="http://www.zachseinblog.de/index.php/2010/11/13/ein-herz-fur-blogs-iv/#more-14412" target="_blank">Ein Herz für Blogs</a> dazu aufruft, an der ich hiermit teilnehme. Oder auch nicht. Denn eigentlich galt es, genau gestern im eigenen Blog über Blogs zu informieren, die man selber gerne liest. Weil bei mir aber gestern offizieller Kopfschmerztag war, gibts die gleiche Aktion ohne Rahmung eben heute. I‘m such a rebel.<span id="more-1119"></span></p>
<p>Ich liebe Blogs deswegen, weil sie in Verbindung mit RSS-Readern (in meinem Fall der Google Reader) die tollste Möglichkeit darstellen, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Und zwar zu Themen, die mich persönlich interessieren. Und das beinhaltet eben nicht nur  die üblichen Journalismusriesen, sondern eben auch jeden kleinen, privaten Schreiberling. Und weil dank Abo die Infos zu mir fliegen anstatt abgeholt werden zu müssen, muss ich mich nicht selbst motivieren bestimmte Seiten zu besuchen, wo vielleicht alle paar Jubeljahre mal etwas Interessantes steht.</p>
<p>Und nun, ohne weitere Umschweife, dem Prinzip des Follower-Friday bei Twitter entsprechend, hier eine kleine Auswahl meiner liebsten Blogs, grob alphabetisch und thematisch sortiert:</p>
<p><a href="http://www.designtagebuch.de/" target="_blank">Design Tagebuch</a> und <a href="http://praegnanz.de/weblog" target="_blank">Prägnanz</a></p>
<p>Ich selbst bin kein professionell ausgebildeter Designer, habe aber häufig mit Designaufgaben zu tun. Da ist es nett, wenn man Profis zuhören kann, wie sie bestimmte Entwürfe beurteilen. Das Design Tagebuch stellt häufig Redesigns von Marken, Websiten etc. vor und bewertet diese. Da kriegt man nicht nur als erster mit wenn eine große Firma ihr Äußeres verändert, sondern lernt auch gleich noch, mit welchen Mitteln und wieso. Prägnanz ist der Blog von Gerrit van Aaken, der häufig über Websitegestaltung und Webanwendungen spricht, aktuelle Trends analysiert, den Sinn und Unsinn bestimmter Fonts aufschlüsselt etc.</p>
<p><a href="http://www.dwdl.de/content/home/" target="_blank">DWDL</a></p>
<p>Meines Erachtens nach DAS Medienmagazin in Deutschland schlechthin. Wirklich alles wichtige, was sich in der deutschen Medienlandschaft so tut, findet man hier. Personalwechsel, Quoten, Querelen und so weiter. Besonders sympathisch ist die menschliche Schreibe, vor allem beim Twitter-Account. Gewachsen aus einem studentischen Projekt ist DWDL heute nicht nur wichtig, sondern auch integer.</p>
<p><a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/" target="_blank">Fünf Filmfreunde</a></p>
<p>Blog um alles, was mit Filmen zu tun hat. Neue Trailer, Reviews etc. Höchst subjektiv und lebensnah, weil eben als Hobby nebenbei betrieben. Nett, um auch bei den Gerüchten auf dem neuesten Stand zu bleiben, ohne selbst die amerikanischen Foren durchforsten zu müssen. Von Filmfans für Filmfans, ohne das ganze professionelle Drumrum. Besonders schön, wenn die Macher sich untereinander nicht einig sind, ob ein Film nun toll oder scheiße ist.</p>
<p><a href="http://www.googlewatchblog.de/" target="_blank">Google Watch Blog</a></p>
<p>Ein zweischneidiges Schwert. Der Blog eignet sich wunderbar, um alle neuesten Entwicklungen von Google im Blick zu behalten. Die Artikel lassen jedoch häufig eine kritische Sicht vermissen und wirken insgesamt wie Werbung für den Konzern. Die Macher betonen zwar, sie seien unabhängig von Google selbst. Aber selbst wenn es sich bei ihnen einfach um Fanboys handelt, so ist die Berichterstattung doch etwas zu einseitig. Man kriegt zwar alles mit, aber seine Meinung sollte man doch lieber mit Hilfe anderer Quellen bilden.</p>
<p><a href="http://www.leasticoulddo.com/" target="_blank">Least I Could Do</a>, <a href="http://www.apenotmonkey.com/" target="_blank">Ape, not monkey</a> und <a href="http://www.smbc-comics.com/" target="_blank">Saturday Morning Breakfast Cereal</a></p>
<p>Im Grunde gilt das gleiche wie bei einer Tageszeitung: Eine kleine Dosis Comic jeden Tag kann nicht schaden. LICD ist super gezeichnet und dreht sich um einen erfolgreichen Kindskopf á la Charly Harper (Two and a half men). Ape, not monkey spielt in einem Zoo und thematisiert den ewigen Zwist zwischen Religion und Atheismus/Wissenschaft. SMBC&#8230;dreht sich um alles, ist häufig stark übertrieben, aber oftmals saukomisch.</p>
<p><a href="http://www.davidbordwell.net/blog/" target="_blank">Observations on film art</a></p>
<p>Der Blog von David Bordwell, seines Zeichens wissenschaftlicher Filmguru. Mal davon abgesehen, dass sich mein Studium zu starken Teilen auf das Zeug stützt, was er schreibt, ist das Zeug halt auch wahnsinnig interessant. Man muss aber auch damit leben, dass es öfters mal um das vietnamesische Kino der 40er Jahre o.ä. geht. Und dass die Einträge meist riesig lang ist, da er laut eigener Aussage den Blog als Kompensation dafür nutzt, nicht mehr hauptberuflich an Unis zu lehren bzw. Bücher zu schreiben.</p>
<p><a href="http://www.netzpolitik.org/" target="_blank">Netzpolitik</a></p>
<p>Steht in meiner Gunst derzeit ganz weit oben. Kaum ein anderer Blog schafft es so ausführlich und treffend alle möglichen Diskussionen um Urheberrecht, Internetstoppschilder usw., eben alle netzpolitischen Themen auf einen Punkt zu bringen. Immer super recherchiert und kritisch. Weiter so!</p>
<p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a></p>
<p>Mitbegründer des <a href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">Bildblogs</a> (entlarvt allen Unsinn, den die Bildzeitung so verzapft) und vermutlich mit bekanntester Blogger in der Medienlandschaft. Hat gerade die duMont-Affäre mit einem Blogeintrag losgetreten (nachzulesen auf DWDL). Hat eine sehr ehrliche, überzeugende Schreibe, aber wird auch zu übertrieben gehyped von manchen Leuten. Ist auch nicht alles Gold, was er schreibt.</p>
<p>Tjoa, das war eine kleine Auswahl von Blogs, die mich täglich informieren und amüsieren. Würd mich freuen, wenn ihr mal reinschaut und vielleicht was nettes findet, mit dem ihr auch was anfangen könnt.</p>
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		</item>
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		<title>FHM geht vom Netz. Ins Zuckerbergnetz.</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 08:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[FHM]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Optimization]]></category>

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		<description><![CDATA[Da schreib ich noch vor kurzem zum Thema "Facebook statt Internet" und nun das: Das Männermagazin FHM schaltet komplett seine Website ab und will ab sofort nur noch über Facebook kommunizieren. Interessante Fakten, Zitate und Meinungen dazu gibts auf dem Blog Social Media Optimization. Was kann man da tun, außer fassungslos mit dem Kopf zu schütteln?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: center;"><a href="http://tomhartig.de/wordpress/fhm-geht-vom-n…zuckerbergnetz"><img class="aligncenter size-full wp-image-959" title="kurz" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/kurz.png" alt="Kurz gesagt" width="555" height="150" /></a></p>
<p>Da schreib ich noch vor kurzem zum Thema &#8220;<a href="http://tomhartig.de/wordpress/sozial-vernetzt-im-konzern">Facebook statt Internet</a>&#8221; und nun das: Das Männermagazin FHM schaltet komplett seine Website ab und will ab sofort nur noch über <a href="http://www.facebook.com/pages/FHM-Germany/136809660183" target="_blank">Facebook</a> kommunizieren. Interessante Fakten, Zitate und Meinungen dazu gibts auf dem Blog <a href="http://www.elcario.de/fhm-facebook-statt-webseite/1268/" target="_blank">Social Media Optimization</a>. Was kann man da tun, außer fassungslos mit dem Kopf zu schütteln?</p>
<p>Übrigens verlinkt <a href="http://www.fhm.de">www.fhm.de</a> derzeit auf ProSieben. Auch nett.</p>
<div class="shr-publisher-951"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>Ihre Meinung wurde freigegeben.</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 12:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Freigabe]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Moderation]]></category>
		<category><![CDATA[spielbar.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil ich es gerade bei spielbar.de erlebe: Kommentarfunktionen, die eine Freigabe durch einen Moderator erfordern, sind großer Mist. Interessante Diskussionen, welche das Gemüt der Beteiligten im Moment erregen, werden durch mehr oder weniger lange Wartezeiten im Keim erstickt, weil sich niemand 3 Tage lang mit einem Thema befassen will, welches ohne eine Freigabesystem in 10-20 Minuten ausdiskutiert sein könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: justify;"><a href="http://tomhartig.de/wordpress/ihre-meinung-wurde-freigegeben"><img class="aligncenter size-full wp-image-942" title="kommentar" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/kommentar.png" alt="Kommentar" width="555" height="150" /></a><br />
Weil ich es gerade bei <a href="http://www.spielbar.de">spielbar.de</a> erlebe: Kommentarfunktionen, die eine Freigabe durch einen Moderator erfordern, sind großer Mist. Interessante Diskussionen, welche das Gemüt der Beteiligten im Moment erregen, werden durch mehr oder weniger lange Wartezeiten im Keim erstickt, weil sich niemand 3 Tage lang mit einem Thema befassen will, welches ohne eine Freigabesystem in 10-20 Minuten ausdiskutiert sein könnte.<span id="more-943"></span></p>
<p>Warum wird so eine Funktion genutzt? Zum einen gibt es da die Angst vor den Inhalten: Der Betreiber einer Website kann für die Kommentare seiner Nutzer haftbar gemacht werden. Nun sollten sich aber vor allem kleinere Seiten, welche ohnehin schon Probleme haben überhaupt jemanden zu finden der sich mit Kommentaren beteiligt, fragen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass tatsächlich jemand diese Plattform nutzt um Unsinn zu treiben. Der Schaden durch Abschreckung ist hier größer als der Nutzen der Sicherheit.</p>
<p>Übrigens ist das Dilemma theoretisch sehr einfach zu beheben: Wenn die Moderation sehr schnell erfolgt, bleibt die Kontrolle und die User werden nicht genervt. Aber erkläre man das mal der Personalabteilung; die meisten Moderatoren machen solche Jobs eben nicht vollzeit (lohnt nicht) sondern haben daneben anderen Aufgaben zu erfüllen. Trotzdem: Einen halben bis ganzen Tag warten auf eine Kommentarfreigabe geht gar nicht.</p>
<p>Ich bin nicht auf dem aktuellsten Stand was die Rechtslage angeht. Ich erinnere mich jedoch, dass es zumindest Streitigkeiten in der Justiz darüber gab, inwiefern der Betreiber automatisch zur Rechenschaft gezogen werden kann oder inwiefern nicht einfach nur geschaut werden sollte, ob er rechtzeitig auf rechtswidrige Inhalte reagiert. Wenn also jemand einen Hitlergruß auf Moosbett postet und ich das zeitnah lösche, was habe ich falsch gemacht? Redefreiheit herrscht erstmal grundsätzlich, Restriktionen sollten erst bei einem Vergehen folgen. Ich verklage ja auch nicht die Stadt, wenn jemand auf dem Marktplatz volksverhetzende Parolen schreit. Das kann ich höchstens tun, wenn sie dann nichts dagegen unternimmt. Entsprechend der Freigaberegelung im Netz müsste ich den Leuten auf der Straße verbieten den Mund aufzumachen, wenn sie nicht vorher einen Anwalt konsultiert haben. Blup.</p>
<p>Ein anderer Grund beim oben genannten Beispiel spielbar.de ist sicherlich die Sicherheit für Kinder. Seiten im Netz, die für sich in Anspruch nehmen „kindersicher“ zu sein, wollen kein Risiko eingehen, dass unangemessene Inhalte produziert werden. Hier zeigt sich, wie schwer das Prinzip Web 2.0 und Jugendschutz vereinbar sind: Wo wird die Grenze gezogen zwischen kontrollierter Sicherheit und produktivem Freigeist? Widerspricht das kontrollierte Vorbereiten von Kindern auf die Welt nicht immer stärker einer unkontrollierten Wirklichkeit (im Netz)? Oder vom Subjekt aus gesehen: Welches Kind so um die 10 Jahre rum geht schon ins geregelte <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,699833,00.html">Kindernetz</a> wenn es Youtube mit 90% Mist und 10% Glorie haben kann?</p>
<p>P.S. Ja, Moosbett hat genau bis jetzt die oben kritisierte Freigaberegelung. Weil sie im Standard so eingestellt ist und ich mir bisher keine Gedanken darüber gemacht habe. Ich schau gleich mal, wie das abgestellt wird. Ich bitte darum, auf hämische Spams zu verzichten <img src='http://tomhartig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="shr-publisher-943"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sozial vernetzt. Im Konzern.</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 12:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[david fincher]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[fischmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Zuckerberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirtschaft ist manchmal ziemlich paradox. Auf der einen Seite wünschen wir uns Vielfalt und Wettbewerb: Jeder hat (theoretisch) eine Chance auf Erfolg, alle geben ihr bestes um diesen zu erreichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: justify;"><a href="http://tomhartig.de/wordpress/sozial-vernetzt-im-konzern"><img class="aligncenter size-full wp-image-927" title="facepalm" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/facepalm.jpg" alt="Facepalm" width="555" height="150" /></a><br />
Wirtschaft ist manchmal ziemlich paradox. Auf der einen Seite wünschen wir uns Vielfalt und Wettbewerb: Jeder hat (theoretisch) eine Chance auf Erfolg, alle geben ihr bestes um diesen zu erreichen. Wenn alle ihr bestes geben, kommt für alle das beste dabei heraus. Eine tolle Sache. Menschen denken aber selten im Kollektiv, sondern in erster Linie an sich selbst. Monopole sind nämlich eine ebenfalls ganz wunderbare Sache für die, die dieses Monopol besitzen bzw. mit diesem zusammenarbeiten.<span id="more-924"></span></p>
<p>Facebook hat so ein Monopol. Eine ganze Menge Menschen sind dort. Sagen wir, ich bin eine Firma. Ich möchte für mein Produkt werben und ich möchte dafür möglichst viele Menschen erreichen. Möglichkeit a) Ich baue eine tolle Internetseite auf der ich mich und meine Produkte preise bzw. ich mache eine Microsite extra für das Produkt. Möglichkeit b) Ich gehe an einen Ort, wo schon ganz viele Menschen sind und bewerbe mein Produkt dort: Eben Facebook. Klingt gut, nicht? Unter Verzicht von kompletter Designkontrolle erreichen Firmen über Facebook kostengünstig ein gewaltiges Publikum. Wozu da noch eigene Webseiten gestalten? Im Blog Fischmarkt findet sich <a href="http://www.fischmarkt.de/2010/06/das_ende_der_microsites_oder_gleich_der.html">eine interessante Beobachtung</a> zu diesem Thema, welche die Tendenz zur Facebook-only-Werbung aufgreift.</p>
<p>Fällt etwas auf? Facebook hat das Potential sich zu einer Art Parallel-Internet aufzuschwingen. Netzwerk ist Netzwerk, nicht? Nicht nur sind zunehmend Inhalte im Rahmen von Facebook abzurufen, Facebook findet sich immer mehr mit seinen Funktionen auf regulären Websites wieder. Große Internetseiten haben kein Interesse daran Dienste von verschiedenen Anbietern zu integrieren, sie entscheiden sich für die Größten oder eben für den Größten: Facebook. All diese Verknüpfung/Verortung geschieht  unter der Kontrolle eines privatwirtschaftlichen Unternehmens, wohlgemerkt. Die Nützlichkeit der Dienste täuscht darüber hinweg, dass man sich ganz in die Obhut eines Konzerns begibt. Das kennen wir ja auch von Apple und Co. zur Genüge. Die Frage ist: Wo führt das hin? Der nächste Schritt für Facebook müsste heißen: Freie(re) Gestaltungsmöglichkeiten von Facebookseiten, damit es gar keinen Grund mehr für eine „eigene“ Internetseite mehr gibt. Natürlich mit Flash. Schöne neue Welt.</p>
<p>Die Forderung lautet wie so häufig: Offene Standards. Klar strömen die Menschen früher oder später zu einem Anbieter. Wieso soll ich mich bei einem anderen Netzwerk anmelden, wenn alle meine Freunde bei Facebook sind? Wieso Google Buzz benutzen, wenn es doch schon Twitter gibt? Alle wollen das gleiche und um das zu bekommen, sind sie derzeit gezwungen sich einem Anbieter zu unterwerfen. Wieso muss Facebook drüber stehen? Diese Firma bietet nicht mehr, als was das Internet an sich schon bietet: Die Möglichkeit, sich zu verbinden. Aber bitte ohne eine private Kontrollmacht darüber.</p>
<p>Übrigens wird der Aufstieg von Mark Zuckerberg <a href="http://www.imdb.com/title/tt1285016/">gerade verfilmt</a>. Von David Fincher! Das könnte interessant werden.</p>
<p>P.S. Das ist nicht so extrem gemeint, wie es klingt. Es wäre naiv zu fordern, wirtschaftliche Interesse aus dem Netz zu verbannen. Ich sage nur man sollte kritisch die Tendenzen betrachten, in die sich das Netz entwickelt. Und den erfolgreichen Webbern ein wenig auf die Finger klopfen, dass sie ihre Technik für den Markt öffnen, eben über Standards. Wir können ja auch mit Handys von unterschiedlichen Herstellern miteinander telefonieren.</p>
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		<title>CSS Naked Day</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 10:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CSS]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum sieht es hier so bescheiden aus? Weil heute (9. April) der CSS Naked Day ist! Nähere Infos gibt es unter http://www.nakedcss.de. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" title="css" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/css.jpg" alt="css" />Warum sieht es hier so bescheiden aus? Weil heute (9. April) der CSS Naked Day ist! Nähere Infos gibt es unter <a href="http://www.nakedcss.de">http://www.nakedcss.de</a>.<br/><br/><br/></p>
<div class="shr-publisher-835"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
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		<title>iPad, die Zweite</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 12:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern ist es nun (in den USA) erhältlich: Das iPad. Und Apple-Jünger und Medienfuzzies feiern ihe ganz eigene Auferstehung. Es wundert mich schon ein wenig, dass bei der relativen Skepsis bei der Vorstellung des Geräts nun doch ein so großer Hype entstanden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" title="ipad" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/ipad.jpg" alt="ipad" />Seit gestern ist es nun (in den USA) erhältlich: Das iPad. Und Apple-Jünger und Medienfuzzies feiern ihe ganz eigene Auferstehung. Es wundert mich schon ein wenig, dass bei der relativen Skepsis bei der Vorstellung des Geräts nun doch ein so großer Hype entstanden ist. <span id="more-819"></span>Die völlige Verblendung einiger Tester kann man sehr schön in <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,687208,00.html">diesem Spiegel-Artikel</a> nachlesen. Da ist unter anderem zu lesen</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><em>Der 1GHz-A4-Chip des iPads sorgt dafür, dass hier alles enorm viel  schneller flutscht als beim iPhone oder sogar beim MacBook Pro [...]<br />
</em></p>
<p><em>[...] und mit Lautsprechern kann es das iPad mit jeder raumfüllenden  Stereoanlage aufnehmen </em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Sorry, aber ich muss das Ding nicht selbst getestet haben um zu wissen, dass das ausgemachter Blödsinn ist. Selbst wenn die viel bessere(!) Hardware in einem MacBook Pro ein komplexeres Betriebssystem stemmen muss; schon mein billigstes MacBook reagiert schneller als das, was ich in iPad-Demonstrationen gesehen habe. Und dass die nicht dafür ausgelegte Hardware in der Größe mal eben nebenher den gleichen Sound produziert wie genau dafür ausgelegte, 30x größere Geräte&#8230;na klar.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich schonmal gesagt habe: Ich bin alles andere als ein Apple-Hasser (wie es soviele PC-Nutzer sind, die noch nie einen Mac angefasst haben). Ich liebe meinen iPod und ich liebe mein MacBook. Mag sein, dass ich mehr Leistung / Krimskrams für weniger Geld kriegen könnte, aber Apple-Produkte machen offensichtlich im Groß der Fälle glücklicher. Warum das so ist, ist da ja fast schon nebensächlich (ich schiebe es auf das hervoragende Design und die Bedienung von sowohl Soft- als auch Hardware). Jedenfalls meckern (noch) mehr Windows-Nutzer über ihren PC. Nungut, davon gibt es ja auch (noch) mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Müsste ich 3 große Schlagworte für das iPad auswählen, währen es wohl folgende:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>(Relativ) <strong>Sinnlos</strong>: Wozu ein Gerät, was keine neuen Funktionen gegenüber Smartphones und Netbooks bietet, sogar weniger hat? Klar, es verbindet auch deren Vorteile in einem Gerät, aber ist das mindestens 360€ zusätzlich wert?</li>
<li><strong>Spaßig</strong>: Das iPad ist ein Spielzeug &#8211; Man braucht es nicht unbedingt, aber es macht sicher Spaß. Die Euphorie der Tester kommt sicherlich daher. Apple beherrscht sowas wunderbar. Wieder die Frage: Bezahlt man dafür 360€?</li>
<li><strong>Gefährlich</strong>: Ich verweise auf den <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EE59A1D3A35D848BC99794C961B9F5D73~ATpl~Ecommon~Scontent.html">sehr guten Artikel der FAZ</a> &#8211; das iPad ist Vorreiter einer Entwicklung, die den Einzelnen entmündigt und Institutionen stärkt. Apple kontrolliert, was auf dem Gerät geht und was nicht. Ich könnte an dieser Stelle eigentlich nur Argumente des Artikels wiederholen, also: Lesen! Sehr schön auf den Punkt gebracht ist vor allem die absurde Folge, man müsse Apple mit Google austreiben&#8230;ein Übel steckt in allem, aber Google bietet den Nutzern wenigstens die Chance, sich unabhängig zu entwickeln.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Fazit: Gebe ich ca. 360€ für ein Spielzeug aus welches wegen des genannten Gefahrenpotentials lieber nicht erfolgreiches Vorbild werden sollte? Nö. Wenn man allerdings das Geld gut übrig hat, habe ich auch Verständnis. Wie in dem FAZ-Artikel beschrieben: Ich warte gerne ab, was Google da nachliefert.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nun zu etwas (nicht ganz) vollkommen Anderem:</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CZGIn9bpALo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/CZGIn9bpALo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Please Rob Me</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Mark Zuckerberg]]></category>
		<category><![CDATA[Please Rob Me]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo immer neue Möglichkeiten auftauchen, tauchen auch neue Gefahren auf. Kulturpessimisten sehen an neuen Entwicklungen häufig nur das Negative, im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass man einfach alles Neue unreflektiert mitmachen muss. Twitter, Facebook und Co. haben eine Debatte über Privatsphäre entfacht, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sagt gar, sie wäre heutzutage ein veraltetes Gut. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" title="rob" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/rob.jpg" alt="rob" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wo immer neue Möglichkeiten auftauchen, tauchen auch neue Gefahren auf. Kulturpessimisten sehen an neuen Entwicklungen häufig nur das Negative, im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass man einfach alles Neue unreflektiert mitmachen muss.<span id="more-781"></span> Twitter, Facebook und Co. haben eine Debatte über Privatsphäre entfacht, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sagt gar, <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/facebook-boss-sagt-tschuess-zur-privatsphaere/" target="_blank">sie wäre heutzutage ein veraltetes Gut</a>. So krass diese Aussage auch erscheint, zu Teilen mag sie stimmen. Ich persönlich tue öffentlich nur das Kund, was meiner Meinung nach ruhig jeder wissen kann (und vermutlich mit wenig Anstrengung auch sonst herausfinden könnte). Viele sind weniger vorsichtig, werden deshalb vom Arbeitgeber gekündigt, von der Freundin verlassen, was auch immer. Wer nicht unmittelbar Folgen seiner Offenheit spürt, ist sich der Gefahren leider häufig nicht bewusst.</p>
<p style="text-align: justify;">Um das deutlich zu machen, sei an dieser Stelle einmal die Website <a href="http://www.pleaserobme.com" target="_blank">www.pleaserobme.com</a> vorgestellt. Diese filtert nämlich wunderbar sämtliche Nachrichten aus Twitter und Co. heraus, die den eigenen Standort verraten. Ein paradiesisches Mittel für Räuber: Wozu noch einzelne Objekte ausspähen, wenn die Bewohner selbst twittern, wann das Haus für 2 Wochen leersteht? Das mindert nicht nur die Mühe für Diebe, die sowieso als solche tätig sind, sondern ermuntert auch andere Leute, doch mal einen scheinbar sicheren Einbruch zu wagen. Schöne neue Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Am tollsten/nervigsten sind dann auch Services wie das aktuell populäre  <a href="http://foursquare.com/">www.foursquare.com</a>, welches vollautomatisch der Öffentlichkeit in bestimmten Abständen mitteilt, wo sich der Nutzer gerade aufhält. Welchen großartigen Mehrwert das bringt die Öffentlichkeit (und eben nicht nur Freunde) darüber zu informieren gegenüber der Gefahr, dass Kriminelle sich diese Informationen zu Nutze machen&#8230;ich sehe ihn nicht. Ganz zu Schweigen von dem Nervfaktor, dass meine Twitter-Timeline von diesen Standortmessages zugespammt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">P.S. Hier ein nettes Beispiel für schwere Konsequenzen von unbedachter Facebook-Nutzung (wers noch nicht kennt):</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-794" title="wanker" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/wanker.jpg" alt="wanker" width="450" height="285" /></p>
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		<title>Neues Design</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Und wiedereinmal wird es Zeit für einen Tapetenwechsel. Heller soll es sein! Außerdem werde ich demnächst die Schrift etwas modifizieren. Entsprechend eines Trends, den ich auf verschiedenen Seiten festgestellt hab (größere, klarere Schrift) soll auch Moosbett etwas angenehmer zu lesen werden. Was früher unprofessionell wirkte, scheint sich langsam auch an prominenter Stelle durchzusetzen, wie man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="margin-right: 10px;" title="pinsel" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/pinsel.jpg" alt="pinsel" />Und wiedereinmal wird es Zeit für einen Tapetenwechsel. Heller soll es sein! Außerdem werde ich demnächst die Schrift etwas modifizieren. Entsprechend eines Trends, den ich auf verschiedenen Seiten festgestellt hab (größere, klarere Schrift) soll auch Moosbett etwas angenehmer zu lesen werden. <span id="more-744"></span>Was früher unprofessionell wirkte, scheint sich langsam auch an prominenter Stelle durchzusetzen, wie man z.B. am <a href="http://www.zeit.de" target="_blank">Online-Auftritt der Zeit</a> sehen kann. Wirkt halt weniger &#8220;von-Oben-herab&#8221;, sondern einfach freundlicher. Von den praktischen Lesevorteilen ganz zu schweigen. Im Gegensatz zur Tageszeitung kann man im Browser scrollen. Wieso diesen Vorteil außen vor lassen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ein paar Grundregeln an denen ich mich dabei orientiere sind im Blogeintrag von Oliver Reichenstein zu finden, <a href="http://www.informationarchitects.jp/100E2R/" target="_blank">100% Easy-2-Read</a>. Danke an <a href="http://praegnanz.de/weblog/total-einfach-zu-lesen-mann" target="_blank">praegnanz.de</a> für den Hinweis!</p>
<p>Edit: Und wieder alles über den Haufen geworfen. Es gibt einfach kein Optimum.</p>
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