<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Moosbett &#187; Film</title>
	<atom:link href="http://tomhartig.de/wordpress/category/film/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://tomhartig.de/wordpress</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 07 Apr 2012 08:38:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Die Tribute von Panem: The Hunger Games</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/die-tribute-von-panem-the-hunger-games</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/die-tribute-von-panem-the-hunger-games#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 18:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Battle Royale]]></category>
		<category><![CDATA[Die Tribute von Panem]]></category>
		<category><![CDATA[Jennifer Lawrence]]></category>
		<category><![CDATA[The Hunger Games]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1529</guid>
		<description><![CDATA[Der Film “Die Tribute von Panem – The Hunger Games” (orig. The Hunger Games) hat in den USA gerade sensationelle Besucherzahlen. Sensationell für mich vor allem deshalb, weil ich zuvor nie auch nur den Namen der scheinbar bei Teenagern recht beliebten Buchtriologie gehört habe. Der Trailer hatte mich leicht neugierig gemacht, die Prämisse ist nämlich für Jugendromane relativ heftig. <a href="http://tomhartig.de/wordpress/die-tribute-von-panem-the-hunger-games">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Der Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tribute_von_Panem_%E2%80%93_The_Hunger_Games" target="_blank">Die Tribute von Panem – The Hunger Games</a>&#8221; (orig. The Hunger Games) hat in den USA gerade sensationelle Besucherzahlen. Sensationell für mich vor allem deshalb, weil ich zuvor nie auch nur den Namen der scheinbar bei Teenagern recht beliebten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Tribute_von_Panem#Die_Tribute_von_Panem_.E2.80.93_T.C3.B6dliche_Spiele" target="_blank">Buchtriologie </a>gehört habe. Der Trailer hatte mich leicht neugierig gemacht, die Prämisse ist nämlich für Jugendromane relativ heftig:<span id="more-1529"></span></p>
<p>The Hunger Games spielt in einer fiktiven Gesellschaft, welche in zwei Bevölkerungsgruppen aufgeteilt ist: Einem reichen Kern (dem Kapitol) sowie 12 ärmlichen Distrikten, die mit Hilfe des Militärs unterdrückt werden. Jedes Jahr werden 2 Vertreter pro Distrikt ausgelost, welche sich in einer Fernsehshow mit den anderen Vertretern bis auf den Tod bekämpfen.</p>
<p>Der Film folgt Katniss Everdeen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Lawrence" target="_blank">Jennifer Lawrence</a>), welche sich anstelle ihrer Schwester freiwillig als Kämpferin meldet. Sie ist eine starke Frau, die ihre Familie ernährt und sich nur widerwillig der Medienmaschinerie unterwirft. Diese stilisiert die so genannten Tribute zu Helden, welche für ihren Distrikt ein wertvolles Opfer darbieten. Sie werden einem Millionenpublikum vorgeführt, bevor sie schließlich unter den Augen der Kameras mit Waffen und Ausrüstung in der Arena, einem Waldgebiet, ausgesetzt werden.</p>
<p>Kinder die Kinder umbringen &#8211; das Thema ist nicht neu. Nicht nur der Klassiker &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herr_der_Fliegen" target="_blank">Der Herr der Fliegen</a>&#8221; greift das Thema von gewaltsamen Gruppenprozessen unter Jugendlichen auf, sogar die konkrete Konstruktion &#8220;Kinder töten sich im Wettbewerb zur Entspannung von gesellschaftlichen Unruhen&#8221; ist 1zu1 aus dem Buch bzw. dessen (lohnenswerter) Verfilmung &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Battle_Royale" title="Battle Royale Wikipedia" target="_blank">Battle Royale</a>&#8221; übernommen. Den Medienzirkus bloßzustellen, die Begeisterung der Massen am gewaltsamen Spektakel, die zweigeteilte Gesellschaft &#8211; auch das ist nicht unbedingt originell. Aber das macht den Film nicht schlecht. Jede Generation hat ihre eigenen Filme und wer in seinem Leben noch nicht viele Geschichten dieser Art gesehen hat, der kommt auf seine Kosten.</p>
<p><iframe width="920" height="498" src="http://www.youtube.com/embed/uR6lot7jbYs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die große Entdeckung des Films (für mich) ist Jennifer Lawrence. Ihre Rolle wurde in verschiedenen Rezensionen als gutes Vorbild für junge Frauen bezeichnet. Was auch immer ein &#8220;gutes Vorbild&#8221; ist, Katniss ist besorgt um ihre Mitmenschen, kritisch, kämpferisch, selbstbestimmt. Umso mehr fühlt man mit, wenn sie dann doch Schwäche und Zweifel zeigen darf. Eben ein mehrdimensionaler Charakter und nicht nur ein Klischee der schwachen Frau bzw. der wilden Amazone. Jennifer Lawrence erhielt zuvor auch schon sehr positive Bewertungen für ihre Rolle in &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Winter%E2%80%99s_Bone" target="_blank">Winter&#8217;s Bone</a>&#8220;, den ich noch sehen muss. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Woody_Harrelson" target="_blank">Woody Harrelson</a> muss man ohnehin in fast jeder Rolle symphatisch finden, so findet Katniss in ihm als Mentor und ehemaligen Sieger der Hungerspiele Haymitch Abernathy neben dem Austatter Cinna (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lenny_Kravitz" target="_blank">Lenny Kravitz</a>) einen wichtigen Verbündeten in der für sie fremden Welt, die von einem fiesen Präsidenten Snow (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Sutherland" target="_blank">Donald Sutherland</a>) regiert wird. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josh_Hutcherson" target="_blank">Josh Hutcherson</a> als Tributpartner Peeta Mellark ist okay, bleibt aber als Konkurrent/Freund von Katniss relativ blass.</p>
<p>Technisch gesehen ist der Film ordentlich gemacht, wenn auch nicht spektakulär. Er ist zum Glück nicht in 3D, was bei einem Manko besonders schlimm gewesen wäre: The Hunger Games macht leider ausgiebig Gebrauch von wackliger Handkamera. Einerseits vermittelt sie eine gewisse Aufgeregtheit in der Wildnis (im Vergleich zu den ruhigen Bildeinstellungen in den reichen Bezirken), andererseits lenkt das Gewackel auch stark von der Story ab. Ganz davon abgesehen, dass man teilweise der Action nicht folgen kann, weil man einfach nicht sieht, was passiert.</p>
<p>Ein anderer Aspekt, der mich etwas störte: Der Film will kritisieren, wie der Überlebenskampf der Teenager zum Spektakel gemacht wird (tatsächlich hörte ich des öfteren von Leuten im Publikum &#8220;Das ist doch krank!&#8221;). Und doch besteht die zweite Hälfte des Films aus nichts als diesem Spektakel. Und typisch Hollywood ist es die Heldin, mit der man mitfiebern soll, als wäre ihr Sieg wertvoller oder besser als wenn einer von den anderen 23 Tributen überlebt. Es wird einem entsprechend leichtgemacht, als dass die Heldin natürlich nur aus spontaner Notwehr oder aus Versehen tötet und die &#8220;Bösen&#8221; im Gegensatz dazu Spaß daran haben.</p>
<p>Ich denke, was ich sagen will, ist folgendes: Der Film ist gut, für das, was er ist: Popcornkino mit Botschaft. Mich wurmt nur, was alles für ungenutzte Potentiale in dem Konzept stecken, sowohl moralisch als auch von der Story her. Letztendlich passiert nicht viel mehr als das, was man vom Trailer oder ähnlichen Geschichten her kennt. Lohnt sich durchaus mal zu schauen, gerade im Hinblick auf die beiden Fortsetzungen, die sicherlich kommen werden. Ich gehe davon aus, dass das, was in &#8220;The Hunger Games&#8221; noch fehlt (mehr Hintergrundstory, Aufstand, Sturz des Systems etc.) noch nachgereicht wird.</p>
<p><em>Edit: Eine weitere, differenzierte Meinung zum Film gibt es im befreundeten Blog <a href="http://senselesswisdom.net/2012/04/brot-und-hungerspiele/" target="_blank">Senseless Wisdom Of Life </a>. Dort gibs noch mehr Vorlagen, bei denen sich The Hunger Games bedient hat. Außerdem wird nochmal ausgeführt, wie flach der Film leider geblieben ist. Lesen!</em></p>
<p>Und wer es etwas heftiger mag:</p>
<p><iframe width="920" height="498" src="http://www.youtube.com/embed/JpHdbMr4y9c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div class="shr-publisher-1529"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/die-tribute-von-panem-the-hunger-games/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Oscarverleihung 2012 &#8211; Liveblog!</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/oscarverleihung-2012-liveblog</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/oscarverleihung-2012-liveblog#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 20:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Academy Awards 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Oscars]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1455</guid>
		<description><![CDATA[Heute abend steigt die 84ste Oscarverleihung! Da ich ein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis habe wenn es um das Thema Film geht und ich nicht wieder den Twitterstream meiner Follower zuspammen möchte, probier ich diesmal einen Liveblog. <a href="http://tomhartig.de/wordpress/oscarverleihung-2012-liveblog">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Oscarverleihung 2012 - Liveblog!" href="http://tomhartig.de/wordpress/oscarverleihung-2012-liveblog"><img class="alignleft size-full wp-image-1461" title="Foto: SPDP (CC BY 2.0)" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/oscarcam.jpg" alt="Foto: SPDP (CC BY 2.0)" width="200" height="200" /></a>Heute abend steigt die 84ste Oscarverleihung! Da ich ein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis habe wenn es um das Thema Film geht und ich nicht wieder den Twitterstream meiner Follower zuspammen möchte, probier ich diesmal einen Liveblog. Ab 1:00 Uhr nachts wird ProSieben geschaut und dieser Artikel hier bekommt jedesmal ein paar weitere Zeilen spendiert, wenn ich was zu sagen habe. So riskiere ich auch nicht, die Oscars ganz unter den Tisch fallen zu lassen falls ich morgen keine Lust auf eine Zusammenfassung habe.<span id="more-1455"></span></p>
<p>Die Nominierungen findet ihr <a title="Oscar Nominations 2012" href="http://oscar.go.com/nominees" target="_blank">hier auf der offiziellen Seite der Academy</a>. Ich muss gestehen, dass ich die meisten Filme nicht gesehen habe. Wäre ja legal auch kaum möglich, nicht wahr? Meinungen habe ich natürlich trotzdem zur Genüge und freue mich darauf, in schönster Subjektivität Filme unbesehen scheiße zu finden und die Show drumherum zu kommentieren. Wer mitgucken und hier diskutieren möchte: Ich würde mich freuen!</p>
<p>Edit: Und hier alle Gewinner nochmal in der Übersicht:<br />
Bester Film: The Artist</p>
<p>Beste Regie: Michel Hazanivicius (The Artist)</p>
<p>Bester Hauptdarsteller: Jean Dujardin (The Artist)</p>
<p>Beste Hauptdarstellerin: Meryl Streep (The Iron Lady)</p>
<p>Bester Nebendarsteller: Christopher Plummer (Beginners)</p>
<p>Beste Nebendarstellerin: Octavia Spencer (The Help)</p>
<p>Bester Fremdsprachiger Film: A Separation (Nader und Simin)</p>
<p>Bester Animationsfilm: Rango</p>
<p>Bestes Originaldrehbuch: Midnight in Paris (Woody Allen)</p>
<p>Bestes adaptiertes Drehbuch: The Descendants (Alexander Payne)</p>
<p>Bester Short Film (Animated): The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore</p>
<p>Beste Dokumentation: Undefeated</p>
<p>Beste Kurzdokumentation: Saving Face</p>
<p>Bester Short Film (Live Action): The Shore</p>
<p>Beste Kamera: Hugo</p>
<p>Beste Ausstattung: Hugo</p>
<p>Bestes Kostümdesign: The Artist</p>
<p>Bestes Makeup: The Iron Lady</p>
<p>Bester Schnitt: The Girl With the Dragon Tattoo</p>
<p>Bester Tonschnitt: Hugo</p>
<p>Beste Tonmischung: Hugo</p>
<p>Beste Visual Effects: Hugo</p>
<p>Bester Original Score: The Artist</p>
<p>Bester Original Song: Man or Muppet (Bret McKenzie, The Muppets)</p>
<script type="text/javascript">
               /*<![CDATA[ */
                setTimeout(function(){live_blogging_poll("1455");}, 15000)
               /*]]&gt;*/
               </script><div id="liveblog-1455"><div id="liveblog-entry-1526"><p><strong>05.44 Uhr</strong> <p>Das waren sie, die Oscars 2012. Danke fürs Mitschauen/Nachlesen! Ich fands nicht ganz so schlimm wie letztes Jahr, aber immer noch sehr lieblos und unbedeutend. Das Bloggen hat zum Glück etwas abgelenkt. Gute Nacht!</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1525"><p><strong>05.40 Uhr</strong> <p>&#8220;That were the Oscars. Good night everybody!&#8221; Wow&#8230;schneller kann man die Show auch net beenden. Vermutlich müssen die da alle schnell aus der Halle raus, der örtliche Briefmarkenverein hat da gleich Jahrestreffen.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1524"><p><strong>05.38 Uhr</strong> <p>Bester Film ist The Artist. Quel Surprise&#8230;n&#8217;est pas? Was soll man dazu schon sagen&#8230;von den Nominierten wohl das Naheliegenste. Toller Film, wenn auch storymäßig eher einfach gestrickt und vorhersehbar. Aber toll umgesetzt, sowohl technisch als auch schauspielerisch. Hat den Oscar verdient.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1523"><p><strong>05.30 Uhr</strong> <p>Beste Darstellerin ist (ich sag Glenn Close) Meryl Streep. Gäääääähn. Der Film soll ja auch ziemlich scheiße sein. Rooney Mara hätte mich echt mal positiv überrascht. Aber da ist evtl. die Rolle auch viel toller als die Schauspielerin.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1522"><p><strong>05.23 Uhr</strong> <p>Nun noch evtl. Darstellerin und bester Film für The Artist und Hugo kann sich Verlierer nennen im direkten Vergleich. Das sind hier alles einfach die wichtigeren Kategorien.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1521"><p><strong>05.21 Uhr</strong> <p>Und &#8220;Merci Beaucoup! Fuck!&#8221; hört man auch nicht jeden Tag. Hat er doch gesagt, oder?</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1520"><p><strong>05.20 Uhr</strong> <p>Bester Hauptdarsteller ist (ich sag Jean Dujardin) Jean Dujardin. Of Course. Was für ein Charisma, muss man irgendwie gernhaben.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1519"><p><strong>05.09 Uhr</strong> <p>Schnüff, viele großartige Filmschaffende gestorben im letzten Jahr. Dazu schöne Fassung von A Wonderful World vorgetragen. Und ein paar hörbare Zitate. Nett gemacht, diesmal ganz ohne Aufreger.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1518"><p><strong>04.59 Uhr</strong> <p>Ein Ehrenoscar für Oprah? Für was? Muss ich mal nachschlagen bei Gelegenheit.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1517"><p><strong>04.55 Uhr</strong> <p>Michael Douglas (hatte der nicht Krebs?) übergibt Beste Regie (ich sag Scorsese mit Hugo). Es ist Michel Hazanavicius für The Artist. Auch eine Belohnung für den Mut und Idee, heutzutage einen Stummfilm zu drehen.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1516"><p><strong>04.46 Uhr</strong> <p>Best Animated Short Film ist The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore. Öhhm netter Titel. Und lustig aussehende Preisträger.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1515"><p><strong>04.43 Uhr</strong> <p>Best Short Documentary ist Saving Face. Scheint um Säureopfer in Pakistan zu gehen&#8230;ist natürlich ein heftiges Thema. Da tut jede Aufklärung gut.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1514"><p><strong>04.40 Uhr</strong> <p>Bester Kurzfilm ist The Shore. Hmhm. Bin noch bei den Peniswitzen der Bride Maids eben auf der Bühne. Wenns denn sein muss.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1513"><p><strong>04.33 Uhr</strong> <p>Woody Allen I meant.</p>
<p>Wieder erzählen Schauspieler/Regisseure von ihrer Liebe und persönlichen Erfahrungen zum Film&#8230;wie gesagt, ich mag das.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1512"><p><strong>04.30 Uhr</strong> <p>Bestes originales Drehbuch ist (ich sag Midnight in Paris) Midnight in Paris. Tja..der schreibt ja auch 3x dickere Bücher als alle anderen. Und vermutlich 30x dicker als das von The Artist.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1511"><p><strong>04.28 Uhr</strong> <p>Bestes adaptiertes Drehbuch (ich sag Bube Dame König Spion) ist The Descendants. Hmkay.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1510"><p><strong>04.19 Uhr</strong> <p>Best Original Song ist (ich sag Man or Muppet) Man or Muppet! Yeah, toller Film, toller Song. Aber die Nominierungen waren auch irgendwie ein Witz..nur 2 Nominierungen? What the fuck? Gabs sonst keine Lieder in Filmen?</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1509"><p><strong>04.16 Uhr</strong> <p>Best Original Score (ich sag Hugo) The Artist. Witzig, ich dachte sie hätte kaum eigenen Soundtrack für den Film. Und das was da is, ist halt das, was man auch damals zu jedem Stummfilm gespielt hätte (schätz ich mal). Aber das ist ja auch ne Leistung, das heute noch zu reproduzieren. Und scheinbar hat der Typ der das gemacht hat ansonsten kaum Erfahrung. Da seis ihm gegönnt.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1508"><p><strong>04.05 Uhr</strong> <p>Hab ich das eigentlich richtig gesehen dass da kein Orchester mehr spielt, sondern nur ne kleine Combo und der Rest kommt vom Band? War das die letzten Verleihungen auch schon so? Das ist echt bitter&#8230;sind bestimmt die bösen Raubkopien dran schuld.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1507"><p><strong>04.03 Uhr</strong> <p>Nick Nolte scheint btw nicht zu wissen wo er grad ist. Schon im Interview war er nur verwirrt, und eben bei seiner Vorstellung schaute er auch recht verdutzt&#8230;ich hoffe der hat keine gesundheitlichen Probleme?</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1506"><p><strong>04.01 Uhr</strong> <p>Bester Nebendarsteller ist (ich sag Christopher Plummer) Christopher Plummer. Weil er alt ist. Gut, Nick Nolte und Max von Sydow sind auch keine Kinder, aber Plummer hält nun den Rekord als ältester Gewinner in dieser Kategorie. (Und der Film ist von der Prämisse ganz interessant)</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1505"><p><strong>03.57 Uhr</strong> <p>Emma Stone ist groß (und hübsch) (und hyperaktiv)&#8230;oder Ben Stiller ist klein. Beide toll.</p>
<p>Special Effects für (ich sag HP7-2) Hugo. Dachte Harry Potter würd da wegen Abschluss der Reihe was reißen. Naja, Hauptsache nicht Transformers 3. Rise of the Planet of the Apes hätte auch was werden können wegen der Mimik. Aber der Film hatte sonst ja nicht viel zu bieten.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1504"><p><strong>03.48 Uhr</strong> <p>Hahaha Chris Rock gaggt das Haus. Wieso ist der nicht nochmal Host geworden?</p>
<p>Best Animated Feature Film geht an (ich sag Rango) Rango! Yeah, das freut mich. Ein cleverer (wunderschöner) Film, nicht nur doofe Kinderunterhaltung sondern eine Hommage an viele Filme. Verbinski sagts auch grad nochmal.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1503"><p><strong>03.44 Uhr</strong> <p>Man muss Robert Downey Jr. einfach lieben. (Er irritiert Gwyneth Paltrow charmant mit einem Dokuteam auf der Bühne)</p>
<p>Doku-Oscar an Undefeated. Kenn ich nicht, hätte nur nen Bezug zu Pina gehabt wegen Wim Wenders.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1502"><p><strong>03.39 Uhr</strong> <p>Der Circe du Soleil hat einen spektakulären Auftritt hingelegt der irgendwie Kino darstellen soll. Naja&#8230;Leute fliegen halt durch die Gegend, ne? Beeindruckend, aber auch nicht soo passend. Immerhin vorher Ansage durch Kermit und Mrs. Piggy.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1501"><p><strong>03.28 Uhr</strong> <p>Sound Mixing für (ich sag Dragon Tattoo) Hugo.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1500"><p><strong>03.26 Uhr</strong> <p>Tina Fey und Bradley Cooper vergeben Film Editing. Geht an (ich sag The Artist) &#8220;The Girl with the Dragon Tattoo&#8221;. Hmkay&#8230;dachte die gut gemachte Melange zwischen Stummfilm und modernem Film würde da mehr punkten. Immerhin lief bei der Vorstellung der Nominierten grad der Intro-Song von &#8220;The Girl with the Dragon Tattoo&#8221; im Hintergrund&#8230;wundervoll! Der Immigrant Song von Led Zeppelin gecovert von Trend Reznor und gesungen von Karen O, sehr zu empfehlen!</p>
<p>Sound Editing an Hugo.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1499"><p><strong>03.21 Uhr</strong> <p>Haha, ein Sketch darüber was ein Testpublikum zum Wizard of Oz gesagt hätte. Zeigt wunderbar wie man jedes Werk kaputt machen kann, wenn man immer nur auf die Kritiker hört.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1498"><p><strong>03.15 Uhr</strong> <p>Beste Nebendarstellerin für (Octavia Spencer?) Octavia Spencer. Ich hatte auf sie getippt weil sie schwarz ist. Also in der Rolle. Geht ja um Rassismus. Sowas ist ne sehr dankbare Rolle für die Oscars. Gesehen habe ich außer The Artist keinen in der Kategorie.</p>
<p>Und sie ringt um Fassung! Endlich mal ein wenig Emotionen <img src='http://tomhartig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1497"><p><strong>03.08 Uhr</strong> <p>Woohoo Sandra Bullock redet deutsch&#8230;auch wenn sie es Chinesisch nennt. Muss ich gut finden, so als Deutscher.</p>
<p>Foreign Movie für (ich sag A Seperation) A Seperation. Hab ich nicht gesehen, aber alle reden drüber wie gut der ist. Ist also auf der Havetosee-List.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1496"><p><strong>03.04 Uhr</strong> <p>Schauspieler erzählen von ihren ersten Filmerfahrungen. That&#8217;s kinda neat. Es ist schön diese Brücke zu schlagen zwischen den Träumen eines Kindes und dem professionellen Darsteller heute. Man will ja, dass die Filmemacher das auch lieben, was sie da tun.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1495"><p><strong>02.59 Uhr</strong> <p>Make-Up für (ich sag Albert Nobbs) The Iron Lady. Was weiß ich. Glenn Close zu nem Mann zu schminken ist wohl doch nicht so beeindruckend, wie man annehmen könnte. Bei nur 3 Nominierten in der Kategorie scheint eh keiner mehr zu wissen was er tut in Sachen Make-Up?</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1494"><p><strong>02.56 Uhr</strong> <p>Costume Design für &#8211; (ich tippe The Artist) The Artist. Tjoa, historische Filme haben da immer nen Vorteil. Und The Artist ist eh Favorit für vieles.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1493"><p><strong>02.53 Uhr</strong> <p>Hihi, da hat ein Witzbold ne Szene aus Twilight in den Zusammenschnitt großartiger Filme reingeschnitten <img src='http://tomhartig.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Eine SEHR originelle Idee übrigens. Not.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1491"><p><strong>02.48 Uhr</strong> <p>Wenn das in dem Tempo weitergeht können wir halb 4 ins Bett. I&#8217;m kinda pissed off.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1490"><p><strong>02.46 Uhr</strong> <p>Art Direction für &#8211; Hugo. War zu erwarten.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1489"><p><strong>02.44 Uhr</strong> <p>Beste Kamera für &#8211; Hugo. Nicht gesehen, aber soll ja sehr magisch mit dem 3D umgehen. Aber wie schnell ziehen die bitte die Verleihung durch? Nennung der Kategorie, der Nominierten, Verleihung und Dankesrede in nichtmal einer Minute!</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1488"><p><strong>02.41 Uhr</strong> <p>Halb-witziges Filmmedley vom Billy. Nicht die super Brüller, aber nen Kuss mit Clooney. Nun singt er die Nominierten für den besten Film&#8230;hat schon Charme, aber mit Neil Patrick Harris wär natürlich viel mehr los.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1487"><p><strong>02.30 Uhr</strong> <p>Es geht looos.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1486"><p><strong>02.14 Uhr</strong> <p>Wow, Sandra Bullock ist nur noch Chirurgie und Botox. Aber vielleicht wirkt der Kontrast nur so stark nachdem George Clooney und Brad Pitt so eine gute und schlagfertige Figur gemacht haben.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1485"><p><strong>02.10 Uhr</strong> <p>Schön, ProSieben erklärt nochmal das Verfahren, wie die Oscars ermittelt werden. Viele Leute denken ja immer, das wär so eine 10-Mann-Jury. Dass da im Grunde halb Hollywood demokratisch abstimmt, lässt einen die Ergebnisse schon ganz anders bewerten.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1484"><p><strong>02.01 Uhr</strong> <p>Haha, sagte ich was von einer Viertelstunde? 30 Minuten weiter Modenschau.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1483"><p><strong>01.56 Uhr</strong> <p>Meine Damen und Herren: Willkommen bei der jährlichen Hollywood Fashion Show. Die Aftershow gibts dann im Kino. Oder so ähnlich.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1482"><p><strong>01.50 Uhr</strong> <p>ProSieben hat in der abc-Werbepause keine weiteren Carpet-Interviews zu zeigen? Die Ausbeute scheint ja diesmal ziemlich dürftig zu sein. Ob die anderen Sender auch so wenig Stars abbekommen haben?</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1480"><p><strong>01.47 Uhr</strong> <p>Jean Dujardin&#8230;der Typ hat so ein einnehmendes Stargrinsen, Idealbesetzung für The Artist. Sonst passiert nicht viel Spannendes. Man spricht über Kleider, Juwelen und dicke, unlustige Kinder. Noch 13 Minuten.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1479"><p><strong>01.37 Uhr</strong> <p>Und wir sind in der Übertragung von abc. Ein Zusammenschnitt von Müttern (und Ehefrauen?) die was über ihre nominierten Kinder sagen. Wein-Einstellungen am Ende. Wirkt doch etwas gewollt.</p>
<p>Die aus Gilmore Girls ist für Bride Maids nominiert? Der soll ja jenachdem wen man fragt schrecklich oder toll sein. Wenn man bedenkt, dass es normale Komödien eher schwer haben bei den Oscars, verwundert das schon. </p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1478"><p><strong>01.28 Uhr</strong> <p>Haha, Scott Orlin sagt, Billy Crystal versprüht ein gutes Gefühl. Das will man doch höhren, nachdem der aus der Mottenkiste rausgeholt wurde.</p>
<p>Rooney Mara sieht vollkommen anders aus als in &#8220;The Girl with the Dragon Tattoo&#8221;. Ist jetzt nicht so überraschend, aber schon krass, was Outfit und Make-Up ausmacht.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1477"><p><strong>01.19 Uhr</strong> <p>Ob man sich Annemarie Warnkross antun muss, sei dahingestellt. Durch und durch Boulevard. Aber immerhin bekommt man nocheinmal etwas Vorstellung, wer da so alles nominiert ist. Ist ja schon Halbzeit: Um 1 Uhr gings los, 1:15 Uhr Werbung. Und nun befragt Steven Gätjen George Clooney über seine Lauftechnik. That&#8217;s cinema.</p>
<p>Erster Bildaussetzer für 5 Sekunden.</p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div><div id="liveblog-entry-1475"><p><strong>01.06 Uhr</strong> <p>Und es geht los. Erste nette Info: Die Muppets verleihen einen Preis. Das wird sicher super. Wie der gleichnamige Film übrigens. Nun das übliche &#8220;Wir Deutschen sind auch dabei!&#8221; </p>
</p><div style="width:100%; height:1px; background-color:#6f6f6f; margin-bottom:3px;"></div></div></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/oscarverleihung-2012-liveblog/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Gott des Gemetzels – Zum Kotzen wunderbar</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/der-gott-des-gemetzels-%e2%80%93-zum-kotzen-wunderbar</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/der-gott-des-gemetzels-%e2%80%93-zum-kotzen-wunderbar#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Waltz]]></category>
		<category><![CDATA[Der Gott des Gemetzels]]></category>
		<category><![CDATA[Jodie Foster]]></category>
		<category><![CDATA[John C. Reilly]]></category>
		<category><![CDATA[Kate Winslet]]></category>
		<category><![CDATA[Roman Polanski]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1345</guid>
		<description><![CDATA[Roman Polanksi zeigt mit seiner Adaption von  Yasmina Rezas Bühnenstück eindringlich, dass ein Film spannend, lustig, traurig und interessant zugleich sein kann - auch wenn er fast ausschließlich in einer Wohnung spielt. <a href="http://tomhartig.de/wordpress/der-gott-des-gemetzels-%e2%80%93-zum-kotzen-wunderbar">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/der-gott-des-gemetzels-–-zum-kotzen-wunderbar"><img class="aligncenter size-full wp-image-1348" title="Der Gott des Gemetzels" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/canrage1.jpg" alt="" width="560" height="150" /></a></p>
<p>Roman Polanksi zeigt mit seiner Adaption von  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yasmina_Reza">Yasmina Rezas</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Gott_des_Gemetzels">Bühnenstück</a> eindringlich, dass ein Film spannend, lustig, traurig und interessant zugleich sein kann &#8211; auch wenn er fast ausschließlich in einer Wohnung spielt.<span id="more-1345"></span></p>
<p><strong>Ein ganz normaler Besuch</strong></p>
<p>Wer kennt diese Situation nicht? Man trifft einen fremden Menschen und muss mit ihm umgehen. Man ist freundlich, betreibt Small Talk. Man stößt auf unterschiedliche Ansichten, versucht diese vielleicht noch ein wenig fair zu diskutieren und lässt dann davon ab, um Streit zu vermeiden. Doch was passiert, wenn man diese Unstimmigkeiten nicht mehr ignorieren kann? Genau darum dreht sich „Der Gott des Gemetzels“.</p>
<p>Ein Kind schlägt ein anderes mit einem Stock. Die Eltern treffen sich, um darüber zu reden. Dabei herrscht zunächst kein Groll zwischen Penelope und Michael Longstreet (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jodie_Foster">Jodie Foster</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_C._Reilly">John C. Reilly</a>) sowie Nancy und Alan Cowan (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kate_Winslet">Kate Winslet</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Waltz">Christoph Waltz</a>). Alle sind sich einig, dass es sich um eine Lappalie handelt. Das Gespräch entwickelt sich, man tauscht Nettigkeiten aus, isst Kuchen zusammen.  Der Aufenthalt zieht sich in die Länge, als sich Nancy übergeben muss, Alan ständig telefoniert und zur Beruhigung der Whisky aufgemacht wird. Damit hat das Chaos erst begonnen.</p>
<p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/carnage3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1349" title="Der Gott des Gemetzels" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/carnage3.jpg" alt="" width="560" height="370" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Alles nur Fassade</strong></p>
<p>Der Film demontiert Stück für Stück die bürgerliche Fassade, hinter der sich seine Protagonisten verstecken. Oberflächlich freundlich halten sich beide Paare zunächst an die Regeln des sozialen Zusammenlebens. Doch die unterschiedlichen Lebensentwürfe prallen zunehmend aufeinander. Alan ist mehr oder weniger skrupelloser Anwalt eines Pharmakonzern, Michael ein Haushaltswarenvertreter. Nancy ist Anlageberaterin, Penelope eine Kunstliebhaberein, die sich für Kinder in Afrika engagiert. Die Gespräche drehen sich um Blumenläden, ausgesetzte Hamster und nicht zuletzt: Wie hat man eigentlich sein Kind zu erziehen?</p>
<p>Das Drehbuch ist ein Lehrstück in Charakterzeichnung. Ein harmloser Anlass führt dazu, dass die Figuren ihr Leben offenlegen. Ständig wird gestritten und versöhnt. Mal geht es Frauen gegen Männer, Paar gegen Paar, jeder gegen jeden. Alan bringt deutlich auf den Punkt, er glaube an einen Gott des Gemetzels: Unter der Oberfläche brodelt doch in jedem ein Tier, dass sich selbst über alles stellt.</p>
<p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/carnage2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1351" title="Der Gott des Gemetzels" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/carnage2.jpg" alt="" width="560" height="342" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit: Grandios</strong></p>
<p>Es ist schwer, die Brillanz des Drehbuchs wiederzugeben. Die Dialoge strotzen vor Witz und Tragik. Sie werden von vier super Schauspielern wiedergegeben, bei denen sich vor allem Jodie Foster als humorloser Moralapostel und Christoph Waltz als zynischer Workaholic  selbst übertreffen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Pola%C5%84ski">Polanski</a> wird mit seiner subtilen Inszenierung dem fast 1 zu 1 übernommenen Bühnenstück absolut gerecht, ohne es mit filmischem Schnickschnack zu überladen.</p>
<p>&#8220;Der Gott des Gemetzels&#8221; &#8211; das sind vier Menschen in einer Wohnung, die reden. Das ist aber auch Saufen, Kotzen, Schreien, Weinen und Lachen. Top Vorlage, top Regisseur, top Schauspieler. Der Kinosaal war bei meinem Besuch fast leer, 3 Tage nach Premiere wohlgemerkt. Das hat der Film nicht verdient. Klar ist er kein Blockbuster, aber unterhaltsam trotzdem ohne Ende. Denn es werden genügend Rollen angeboten, mit denen man sich identifizieren kann. Und das sind mehr als vier. Anschauen!</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/wLW-mbn7Z7c?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div class="shr-publisher-1345"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/der-gott-des-gemetzels-%e2%80%93-zum-kotzen-wunderbar/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tree of Life</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/tree-of-life</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/tree-of-life#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 10:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Brad Pitt]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Ebert]]></category>
		<category><![CDATA[Stanley Kubrick]]></category>
		<category><![CDATA[Terrence Malick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1275</guid>
		<description><![CDATA[Die Eltern bekommen einen Anruf: Einer ihrer Söhne ist gestorben. Eine Welt bricht zusammen. Doch was für eine Welt? Und was wird nun? Tree of Life ist kein einfacher Film. Er stellt die ganz großen Fragen und lässt dem Zuschauer viel Zeit, darüber nachzudenken. Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Und wieso machen wir uns das Leben so kompliziert? Meisterregisseur Terrence Malick hat sich damit auseinandergesetzt. <a href="http://tomhartig.de/wordpress/tree-of-life">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="text-align: center;"><a title="Tree of Life" href="http://tomhartig.de/wordpress/tree-of-life"><img class="aligncenter size-full wp-image-1277" title="Tree of Life" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/tree1.png" alt="" width="560" height="150" /></a></p>
<p>Die Eltern bekommen einen Anruf: Einer ihrer Söhne ist gestorben. Eine Welt bricht zusammen. Doch was für eine Welt? Und was wird nun? Tree of Life ist kein einfacher Film. Er stellt die ganz großen Fragen und lässt dem Zuschauer viel Zeit, darüber nachzudenken. Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Und wieso machen wir uns das Leben so kompliziert? Meisterregisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terrence_Malick" target="_blank">Terrence Malick</a> hat sich damit auseinandergesetzt.<span id="more-1275"></span></p>
<p><strong>Alles wird kompliziert</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Tree_of_Life" target="_blank">Tree of Life</a> zeigt die Welt in 3 Phasen, die trotz ihrer zeitlichen Trennung miteinander verbunden sind. Zunächst ist dies der Ursprung allen Seins, die Entstehung der Welt, des Lebens. Ein Chaos in prächtiger Schönheit. Wir sehen Minuten lang die Entwicklung vom Urknall, von den Vulkanlandschaften der frühen Erdgeschichte bis zur Entwicklung des Lebens in den Meeren und die Gewinnung des Festlandes durch die ersten Dinosaurier. Natur pur, sozusagen.</p>
<p>Es folgt die Geburt und das Aufwachsen von Jack O’Brien (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hunter_McCracken" target="_blank">Hunter McCracken</a>) in der harmonischen Kulisse des mittleren Westens in den 50er Jahren. Worte sind nicht wichtig, die Faszination für die Welt und das Leben steht im Vordergrund. Stets präsent ist seine feengleiche Mutter (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jessica_Chastain" target="_blank">Jessica Chastain</a>), voller Liebe und Geborgenheit. Es sind glückliche Erinnerungen.</p>
<p>Mit dem Alter wächst die Verantwortung. Der Vater (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brad_Pitt" target="_blank">Brad Pitt</a>) nimmt eine immer größere Rolle ein. Er ist Lehrmeister der drei Söhne, will sie auf das Leben vorbereiten. Bringt ihnen bei, wie sie sich zu verhalten haben. Sagt ihnen, sie müssen hart sein, bringt ihnen den Boxkampf und die Musik nahe. Er selbst wollte immer Musiker werden, hat es aber selbst im Leben scheinbar zu nichts gebracht. Am Ende verliert er seine Arbeit. Wie sagt man seinem Kind, es könne alles erreichen, wenn man selbst kein Vorbild sein kann?</p>
<p>Beim Schwimmen stirbt ein Junge und Jack fragt seinen Vater: „Müssen wir alle sterben?“ Jack lernt: Darüber spricht man nicht. Weil es keine Antworten gibt? Die Welt wird komplizierter, die Regeln des Vaters und der Gesellschaft werden in Frage gestellt. Die Eltern sind nicht mehr nur das, sie sind Menschen wie alle anderen auch. „Er ist ein Lügner. Er sagt uns wir sollen die Ellenbogen vom Tisch nehmen, hält sich aber selbst nicht dran.“ Es ist eine Phase, die jeder Mensch durchmachen muss: Die heile Welt der Eltern zerbricht und man muss sich neu orientieren. Welche Regeln gelten für mich?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/tree2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1280" title="Jack in der Klammer seines Vaters" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/tree2.png" alt="Jack in der Klammer seines Vaters" width="560" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rebel without a cause</strong></p>
<p>Es wird kein konkreter Grund präsentiert, warum Irgendetwas schiefläuft. Man spürt die zunehmende Bedrohung der Familie, das Auseinanderbrechen. Der Sohn begehrt gegen den Vater auf, denkt sogar daran, ihn zu töten. Er hört nicht mehr auf die Mutter, weil diese ja auch nur dem Vater hörig sei. Streit zwischen den Eltern, bisher nur durch die Fenster der Nachbarhäuser gesehen, zieht ins eigene zu Hause ein. Jack verstößt bewusst gegen Regeln, testet seine Grenzen. Er verletzt seinen Bruder mit dem Luftgewehr. Bricht in ein fremdes Haus ein, zerschmeißt Fenster, bindet Frösche an Raketen. Jack fragt: „Wie sollen wir etwas lernen, wenn wir nichts ausprobieren dürfen?“ Und doch ist es nicht so einfach. Jack hasst seinen Vater nicht, er liebt ihn. Trotz aller Probleme ist er als Vater sein Vorbild. Manchmal werden wir wie unsere Eltern, mit all ihren Fehlern. „Vater und Mutter, stets ringt ihr in mir.“</p>
<p>Schließlich sehen wir Jack als Erwachsenen (Sean Penn), welcher ziellos durch ein Labyrinth von Hochhäusern und Glaspalästen irrt. Das einzige Stück Natur ist hier ein Baum in einer großen Halle, überdacht von Glas. Scheinbar hat Jack es zu etwas gebracht, wie sein Vater es immer wollte. Glücklich ist er nicht. Er trauert um seinen toten Bruder, bereut seinen Neid auf ihn, steckt in einer Sinnkrise. Die Welt wird vom Menschen künstlich geordnet, sich Untertan gemacht und trotzdem erhalten wir keine Antworten. Jack ist so verloren wie nie zuvor.</p>
<p>Am Ende finden alle Menschen in einer weiten Landschaft wieder zueinander. Ist dies das Jenseits? Die bildliche Darstellung der Sehnsüchte, wieder zum Ursprung zurückkehren zu können? All das Vergessen zu machen, was an irgendeinem Punkt im Leben schiefgelaufen ist? Wir wissen es nicht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/tree4.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1281" title="Jack ist verloren" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/tree4.png" alt="Jack ist verloren" width="560" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>(Zu) Große Fragen?</strong></p>
<p>Der Film ist eine große Meditation über das Leben. Man muss kein spiritueller Mensch sein, um das faszinierend zu finden. Es gibt wunderschöne Bilder, sphärische Musik. Wir sehen keine große, zusammenhängende Story. Lediglich Fragmente werden gezeigt, einzelne Situationen. Diese reichen aus, um die Fragen aufzuwerfen, die dieser Film verfolgt. Die Verknüpfung des Universums, der Natur und den  O’Briens ruft die universalen Zusammenhänge ins Bewusstsein. Was ist das Leben des einzelnen im Vergleich zum Sein? Alles? Nichts? Wir sind winzig im Hinblick auf die Geschichte der Welt und doch riesig gegenüber dem kleinsten Atom. Und wieso sollte das menschliche Leben nichts mit der Entstehung allen Seins zu tun haben, nur weil da ein großer Zeitraum zwischen ist? Der Film versteht es, solche banalen Grenzen zu durchdringen.</p>
<p>Tree of Life ist nicht unterhaltsam im Sinne von kurzweiligem Vergnügungen. So sehr ich die Funktion der Endlosbilder von Flüssen, Wäldern etc. auch verstehe &#8211; mir war es ab und an etwas zu viel. ABER: Das ist subjektiv und immer davon abhängig, wie weit die Gedanken des Zuschauers derweil wandern können. Ich nehme an, das nennt sich Anspruch.  Viele werden verprellt sein und fragen: „Was soll der Scheiß? Ich wollt nen schönen Film mit Brad Pitt sehen und dann über 2 Stunden nur zusammenhangslose Bilder vom Weltall, spielenden Kindern und Kirchengesang!“</p>
<p>Zu Recht hat <a href="http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20110602/REVIEWS/110609998" target="_blank">Roger Ebert Tree of Life mit Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum verglichen</a>: Wir haben hier einen meditativen Film, in dem auf der Handlungsebene nicht viel passiert, der aber unglaublich tiefgründig ist, wenn der Zuschauer den entsprechenden Hintergrund besitzt und die Bilder mit seinen eigenen Gedanken füllen kann. Und wo 2001 noch kalt und künstlich erschien, besitzt Tree of Life eine Wärme und Menschlichkeit, die ihres Gleichen sucht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/tree31.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1294" title="Neid" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/tree31.png" alt="Neid" width="560" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nix für jeden</strong></p>
<p>Man kann sagen: Eine Gewisse Vorliebe für Philosophie ist von Nöten. Oder einfach die Einstellung: Ich lass mich nicht von einem Film berieseln sondern nutze diese Stunden, um über mein Leben, meine Kindheit, meine Kinder, meine Eltern etc. nachzudenken. Ich fands dufte. Aber vielleicht braucht man auch eine gewisse Erfahrung mit Filmen, um sich nicht von der ungewöhnlichen Erzählweise verwirren zu lassen, so dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann? Leichte Kost ist der Film nicht, aber auf jeden Fall etwas für die Kritiker.</p>
<p>Zitat einer Freundin: „Den möchte ich noch einmal sehen, um ihn besser zu verstehen.“ Das schaffen nicht viele Filme und ich bin immer froh, wenn so einer auftaucht.</p>
<p>P.S. Der Film ist ein super Beispiel dafür wie Leute oft sagen „Der Film ist scheiße“ wenn sie eigentlich meinen „Der Film hat mir nichts gesagt“. Das ist schon ein Unterschied. So mies und undurchdacht kann Tree of Life nicht sein, wenn einige Menschen darüber stundenlang diskutieren können. Leider gibt es auch da die arrogante Haltung: „Das sind Kunstschnösel die sich wichtigmachen wollen.“ Seufz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/E6n_eEuo2is" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div class="shr-publisher-1275"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/tree-of-life/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pirates Of The Caribbean &#8211; Fremde Gezeiten</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/pirates-of-the-caribbean-fremde-gezeiten</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/pirates-of-the-caribbean-fremde-gezeiten#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 May 2011 20:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Fluch der Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Fremde Gezeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Depp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1232</guid>
		<description><![CDATA[Jack Sparrow ist wieder da. Fehlt da nicht irgendwo ein Capt'n? Ja, tut er. Der vierte Aufguss des eigentlich amüsanten Südseeabenteuers schippert nämlich zielos umher, geht mächtig baden, läuft ordentlich auf Grund. <a href="http://tomhartig.de/wordpress/pirates-of-the-caribbean-fremde-gezeiten">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://wp.me/pDE8C-jS"><img class="aligncenter size-full wp-image-1233" title="jack" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/jack.png" alt="Jack Sparrow" width="565" height="153" /></a></p>
<p>Jack Sparrow ist wieder da. Fehlt da nicht irgendwo ein Capt&#8217;n? Ja, tut er. Der vierte Aufguss des eigentlich amüsanten Südseeabenteuers schippert nämlich zielos umher, geht mächtig baden, läuft ordentlich auf Grund.<span id="more-1232"></span></p>
<p><strong>Neues Spiel, neues Glück?</strong></p>
<p>Ich mein, ich hab es ja geahnt. Neuer Regisseur (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rob_Marshall" target="_blank">Rob Marshall</a>), neue Story. Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_Depp" target="_blank">Johnny Depp</a> macht nur mit, weil seine Kinder das so wollten. Und darf als Jack Sparrow jetzt ganz konkret den ganzen Film als Held leiten, was halt einfach nicht zur Rolle passt. Aber man schauts sich ja doch an, die Hoffnung stirbt zuletzt. Bei mir dann etwa so nach 15 Minuten im Film.</p>
<p>Jack begibt sich in diesem Film auf die Suche nach der Quelle der ewigen Jugend, mit an Bord sind Kapitän Blackbeard (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ian_McShane" target="_blank">Ian McShane</a>) sowie  Angelica (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pen%C3%A9lope_Cruz" target="_blank">Penelope Cruz</a>) als Love Interest. Auch Barbossa (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geoffrey_Rush" target="_blank">Geoffrey Rush</a>) und Gibbs (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_McNally" target="_blank">Kevin R. McNally</a>) sind wieder mit von der Partie. Auf ihrer Reise kriegen sie es mit Meerjungfrauen und der spanischen Marine zu tun&#8230;und das wars. Die Story des Films ist leider eine völlige Gurke. Lieblos wird von Schauplatz zu Schauplatz gesprungen, werden Nichtigkeiten ausgetauscht, die später nie wieder eine Rolle spielen werden. Wer mit wem, wann und warum&#8230;es ist einem schnell egal. Moment, war das nicht auch schon bei Teil 2 und 3 so? Aber die fand ich doch gar nicht soo übel?</p>
<p><strong>Es geht nicht um das Was, sondern um das Wie</strong></p>
<p>Das liegt daran, dass man Fluch der Karibik nicht wegen einer großen Story guckt. Es ist ein Abenteuerfilm, man will unterhalten werden. Tolle Orte sehen, Kostüme bewundern, abwechslungsreiche Action betrachten und über schmissige Oneliner von Capt&#8217;n Jack Sparrow lachen. Und genau hierbei versagt Teil 4 leider völlig. Der Film ist ein Paradebeispiel dafür, dass es nicht ausreicht, liebgewonnene Figuren in vertrauter Umgebung zu platzieren und auf den Geldsegen an den Kinokassen zu warten (der natürlich kommen wird). Denn sowohl Drehbuch als auch Action lassen jenen Einfallsreichtum vermissen, der Teil 1 bis 3 (abnehmend) zu tollem Popcornkino machten. Gags wirken bemüht, sind selten lustig (man lächelt halt höchstens weils eben Jack Sparrow ist) und sind einfach nur ein lauer Aufguss von Altbekanntem. Die Dialoge führen nirgendwo hin und lassen den Zuschauer oft mit einem Fragezeichen zurück: Was sollte das jetzt? Das Drehbuch baut immer wenns gerade einmal passt irgendeine Prophezeiung oder ähnliches ein, um Dinge zu erklären, die gerade keinen Sinn machen. Screw this, next scene. Logik kann man bei Fremde Gezeiten komplett über Bord werfen. Die Filme haben sich zwar schon immer von toller Szene zu toller Szene gehangelt, aber das ist es eben: Sie waren toll. Oder zumindest beeindruckend. Oder interessant. IRGENDWAS.</p>
<p><strong>Und wieder ne Prügelei. Und wieder ein Schwertkampf.</strong></p>
<p>Was ich noch schlimmer finde als uninspirierte Sinnlosdialoge: Uninspirierte Action. Wann kapieren Filmemacher das endlich: Es ist nicht unterhaltsam, fünf Minuten am Stück Sachen explodieren zu lassen oder Leute die Schwerter kreuzen zu lassen. Da muss auch was Originelles bei passieren! In Teil 1-3 war in Kampfszenen bei jeder 3. Einstellung ein Gag enthalten oder zumindest eine interessante Idee, zum Beispiel Jack und Wills erster Kampf in der Schmiede &#8211; Kampf auf den Dachbalken, auf einer wippenden Karre, Katapultwirkung, Blasebalk, Esel, in den Pausen guter Dialog&#8230;so muss datt. Das war interessant zuzuschauen. Wenn Jack im 4. Teil auf Angelica trifft und mit ihr kämpft, schaut man den beiden 2 Minuten lang zu wie sie fechten. Was, beide stehen auf rollenden Fässern? Ja, das könnte doch spannend..ach nee, sind schon wieder runter. Blupp. Die bekannte Musik ist dabei übrigens auch nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ab und zu die altbekannten Motive, sonst nur Lärm. Meine Abneigung zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Zimmer_(Komponist)" target="_blank">Hans Zimmer</a> wächst, zumal ja alles Gute vom Karibik-Soundtrack eh dem ursprünglichen Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Badelt" target="_blank">Klaus Badelt</a> zuzuschreiben sein soll.</p>
<p><strong>Wann gehts endlich los?</strong></p>
<p>Der Film strotzt von Möglichkeiten, die nicht genutzt werden. Das ist es, was am meisten wehtut. Man sieht Figuren, die man eigentlich mochte, die sich aber irgendwie verändert haben. Andere lieb gewonnene Nebenfiguren sind verschwunden (Pintel und Ragetti) und wurden durch Pappkameraden ersetzt. Man sieht Schauplätze und Handlungsfetzen mit Potential, die dann aber so schnell fallengelassen werden, wie sie kamen. Ein Subplot um einen Kleriker und eine Meerjungfrau zählt übrigens nicht dazu, den hätte man gerne komplett streichen können. Es ist kein gutes Zeichen, wenn ich im Kinosessel sitze, zunehmend mit den Fingern auf die Lehne klopfe und alle 2 Minuten zur Leinwand rufe: WHAT? Bullshit! HÄ? Argh.</p>
<p>Der Film wirkt im großen und Ganzen wie eine reduzierte Fassung des Originals, dem der Witz und die Energie ausgesaugt wurden. Alles scheint etwas billiger, etwas weniger beeindruckend. Leere Figuren vor leeren Kulissen. Teil 2 und 3 waren storymäßig zwar überladen, aber hatten Witz, Charisma und Tempo. Teil 4 fehlt jeglicher Drive. Ich vermag nicht zu sagen, obs am Regisseur liegt. Es scheint, als hätte er die Triologie kopieren wollen, aber nicht die Fähigkeiten dazu gehabt.  Fazit:  Geschichte schlecht, Handwerk schlecht. Da kann auch Jack Sparrow nichts mehr retten. Der Witz wurde zu oft erzählt.</p>
<p>P.S. Aber ein toller Film für &#8220;Das hätte ich aber anders gemacht&#8221;-Hobbyregisseure.</p>
<div class="shr-publisher-1232"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/pirates-of-the-caribbean-fremde-gezeiten/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Oscars 2011 &#8211; Naja.</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/oscars-2011-naja</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/oscars-2011-naja#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 14:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Oscars 2011]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1186</guid>
		<description><![CDATA[Was für eine Blamage. Wieder einmal haben die Oscars versagt &#8211; und ich weiß nicht einmal, ob das die schlechteste Vorstellung gewesen ist, die ich je gesehen habe. James Franco und Anne Hathaway sind das jüngste Moderatorenpaar ever und sollten &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/oscars-2011-naja">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/oscars-2011-naja"><img class="aligncenter size-full wp-image-1188" title="oscar2011" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/oscar2011.png" alt="Oscars 2011" width="555" height="150" /></a></p>
<p>Was für eine Blamage. Wieder einmal haben die Oscars versagt &#8211; und ich weiß nicht einmal, ob das die schlechteste Vorstellung gewesen ist, die ich je gesehen habe.<span id="more-1186"></span></p>
<p>James Franco und Anne Hathaway sind das jüngste Moderatorenpaar ever und sollten die verschlafene Veranstaltung eigentlich aufpeppen, haben aber exakt das Gegenteil erreicht. Sie wirkten zunehmend überfordert, langweilig und unvorbereitet. Man merkte dem Saal an, dass an diesem Abend Fremdschämen angesagt war. Schlechte Gags, Versprecher, eine kichernde Hathaway und ein völlig zugedröhnter Franco, der wirkte, als würde er jeden Moment mit der gleichen zugetackerten Miene lächelnd nach hinten aufs Parkett donnern. Ob da improvisiert wurde, weil Franco seine geplanten Acts wegen Rauschmittelzufuhr nicht mehr durchführen konnte…?</p>
<p>Die beiden sind jedoch nicht allein verantwortlich für diesen TV-Totalausfall. Das ganze Konzept der Show war absolut wirr. Ganz wenige, schlechte Sketche, viel zu viele ganz miese Songdarbietungen (ganz schlimm: Celine Dion singt die verstorbenen Filmschaffenden endgültig ins Jenseits), alle 5 Minuten Werbung. Alles wirkte sehr gehetzt, kein Glanz, kein Glamour. Scheinbar ist da bei der Planung der Awards einiges schiefgelaufen…viele Programmpunkte hinterließen einfach nur ein großes Fragezeichen, z.B. der ständige Einsatz einer hässlichen runden Bühnendeko, auf der immer mal wieder an ein paar bisherige Oscar-Gewinner erinnert werden sollte…oder so. Wer den Ehren-Oscar nun gekriegt hat, hab ich nicht mal mitbekommen, weil da mittendrin Werbung reingepflanzt wurde, ähem. Einer von den 3 Laudatoren? Oder waren das die Gewinner? Keine Ahnung. Höhepunkt an einem Abend, der jeglichen Höhepunkt vermissen ließ, war vielleicht noch der Auftritt von Kirk Douglas, 94 Jahre alt. Also das Alter ist der Wahnsinn, nu. Gähn. Und dabei hatte er trotz Beinahe-Tod noch mehr Esprit als viele andere Redner des Abends. Mit Ausnahme noch von Billy Crystal, selbst langjähriger Oscar-Host, der in seinem Gastauftritt allein mehr gute Pointen brachte als Franco und Hathaway den ganzen Abend zusammen.</p>
<p>Ach ja, die Gewinner. Keine großen Überraschungen. Die Liste folgt. Tom Hooper für beste Regie bei King’s Speech find ich nicht berechtigt, der hätte eher an David Fincher gehen sollen für The Social Network. Colin Firth und Natalie Portman war klar und gut so. Bester Film King’s Speech…vielleicht etwas zu offensichtlicher Oscar-Pick. Hätte da TSN oder Inception weiter vorne gesehen. BTW hat Inception, trotz hauptsächlicher Ehrung in technischen Kategorien, doch noch neben The King’s Speech die meisten Oscars abgeräumt, nämlich 4 Stück. Ich meine, dass er Oscars kriegt war relativ klar, aber dass die anderen Filme ihre Preise so verteilen, dass er mit zu den Meistausgezeichneten gehört, hätte ich nicht gedacht. Best FX für Inception war fast klar und find ich auch sehr gut, weil da vieles tatsächlich am Set realisiert wurde und nicht einfach alles per Greenscreen drübergeklatscht wurde. Trent Reznor für Best Score für The Social Network ist sehr gut. Drehbuch (Original) für TKS…naja, hätte Inception zugestanden. Drehbuch (adaptiert) für TSN ist sehr richtig.</p>
<p>Kein Oscar für True Grit (immerhin 10 Nominierungen!)…also, mein Review folgt ja (hoffentlich) noch, aber so viel sei gesagt: Find ich gut so. Hätte vielleicht noch bei Kostüme oder Setdesign was reißen können, aber wer kennt sich da als Laie schon aus. Als beste Nebendarstellerin wurde ja Hailee Steinfeld favorisiert…ich fand sie nicht so beeindruckend, auch wenn sie natürlich gut war. Allerdings hab ich außer TKS mit Helena Bonham Carter die Konkurrenz auch nicht gesehen. Und HBC ist zwar amüsant, aber so toll auch wieder nicht. Jeff Bridges war auch nicht so stark, dass er gleich wieder einen Oscar kriegen müsste, gerade im Vergleich mit Collin Firth. Und die Story…naja. Achja, kein Oscar für Banksy und &#8220;Exit through the gift shop&#8221;. Hab ich zwar nicht gesehen (eben so wenig wie den Gewinner Inside Job), aber Banksy scheint ja als Street-Art-Legende Kult zu sein und ein eventueller Streich des anonymen Provokateurs hätte der Veranstaltung echt mal gut getan.</p>
<p>Alles etwas zusammengewürfelt, aber wenn einem die Oscars so gelangweilt präsentiert werden, was soll man sich da die Mühe machen. Hoffentlich ist das kein Trend für die nächsten Jahre…</p>
<p><strong>Bester Film</strong> &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;<br />
<strong>Hauptdarstellerin</strong> Natalie Portman, &#8220;Black Swan&#8221;<br />
<strong>Hauptdarsteller</strong> Colin Firth, &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;<br />
<strong>Nebendarstellerin </strong>Melissa Leo, &#8220;The Fighter&#8221;<br />
<strong>Nebendarsteller </strong>Christian Bale, &#8220;The Fighter&#8221;<br />
<strong>Regie </strong>Tom Hooper, &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;<br />
<strong>Nicht-englischsprachiger Film</strong> &#8220;In a Better World&#8221;, Susanne Bier, Dänemark<br />
<strong>Adaptiertes Drehbuch</strong> Aaron Sorkin, &#8220;The Social Network&#8221;<br />
<strong>Original-Drehbuch</strong> David Seidler, &#8220;The King&#8217;s Speech&#8221;<br />
<strong>Kamera </strong>Wally Pfister, &#8220;Inception&#8221;<br />
<strong>Schnitt </strong>Angus Wall, Kirk Baxter, &#8220;The Social Network&#8221;<br />
<strong>Ausstattung </strong>Robert Stromberg, Karen O&#8217;Hara, &#8220;Alice in Wonderland&#8221;<br />
<strong>Kostümdesign </strong>Colleen Atwood, &#8220;Alice in Wonderland&#8221;<br />
<strong>Ton </strong>&#8220;Inception&#8221;<br />
<strong>Ton-Schnitt</strong> &#8220;Inception&#8221;<br />
<strong>Maske </strong>Rick Baker, &#8220;The Wolfman&#8221;<br />
<strong>Spezial-Effekte</strong> &#8220;Inception&#8221;<br />
<strong>Original-Filmmusik</strong> Trent Reznor and Atticus Ross, &#8220;The Social Network&#8221;<br />
<strong>Original-Song</strong> Randy Newman, &#8220;We Belong Together&#8221; aus &#8220;Toy Story 3&#8243;<br />
<strong>Kurzfilm </strong>&#8220;God of Love&#8221;<br />
<strong>Animationsfilm</strong> &#8220;Toy Story 3&#8243;<br />
<strong>Animations-Kurzfilm</strong> &#8220;The Lost Thing&#8221;<br />
<strong>Dokumentarfilm </strong>&#8220;Inside Job&#8221;<br />
<strong>Kurz-Dokumentarfilm</strong> &#8220;Strangers No More&#8221;</p>
<div class="shr-publisher-1186"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/oscars-2011-naja/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The King‘s Speech &#8211; Arschfickscheiße</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/the-king%e2%80%98s-speech-arschfickscheise</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/the-king%e2%80%98s-speech-arschfickscheise#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 14:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Oscars 2011]]></category>
		<category><![CDATA[The King's Speech]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1179</guid>
		<description><![CDATA[Meine Oscar-Vorbereitungen laufen auf vollen Touren, deshalb war am Dienstag der Favorit „The King‘s Speech“ dran, der immerhin 12 Nominierungen sein Eigen nennt. Zu Recht? Der Film erzählt von Herzog Albert von Yorks Aufstieg zum König Georg VI. (Colin Firth). &#8230; <a href="http://tomhartig.de/wordpress/the-king%e2%80%98s-speech-arschfickscheise">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/the-king%E2%80%98s-speech-arschfickscheise"><img class="aligncenter size-full wp-image-1180" title="kingsspeech" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/kingsspeech.png" alt="The Kings Speech" width="555" height="150" /></a></p>
<p>Meine Oscar-Vorbereitungen laufen auf vollen Touren, deshalb war am Dienstag der Favorit „The King‘s Speech“ dran, der immerhin 12 Nominierungen sein Eigen nennt. Zu Recht?<span id="more-1179"></span></p>
<p>Der Film erzählt von Herzog Albert von Yorks Aufstieg zum König Georg VI. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Firth" target="_blank">Colin Firth</a>). Albert leidet an einem Stottern, welches ihn für öffentliche Zwecke im Grunde untragbar erscheinen lässt. Auf Drängen seiner Frau (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helena_Bonham_Carter" target="_blank">Helena Bonham Carter</a>) begibt er sich bei dem Sprachtherapeuten Lionel Logue (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geoffrey_Rush" target="_blank">Geoffrey Rush</a>) in Behandlung. Die Fortschritte der ungewöhnlichen Therapiemethoden werden von den privaten und den politischen Entwicklungen um die Königsfamilie überschattet. Alberts Vater König Georg V. stirbt, Bruder Edward erweist sich als unzuverlässiger Thronfolger und gleichzeitig droht Hitler Europa in den 2. Weltkrieg zu stürzen. Kann Albert mit Hilfe von Lionel die notwendige Stimme erlangen um das Volk Englands in dieser schweren Zeit führen zu können?</p>
<p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/ks1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1181" title="ks1" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/ks1.jpg" alt="Albert vor seiner ersten Rede" width="555" height="370" /></a></p>
<p>Wer sich in Geschichte auskennt, kennt die Antwort: Ja. Aber „The King‘s Speech“ lebt auch nicht von einer großen, wendungsreichen Story. Wer auch nur grob gehört hat, worum es in dem Film geht, wird dahingehend keine Überraschungen erleben. Die große Qualität ist vielmehr in den Charakteren und ihren Interaktionen zu finden. Nicht umsonst sind alle 3 Hauptdarsteller bzw. Nebendarsteller für Oscars nominiert. Ich habe normalerweise nicht viel für Historien-Filme übrig. Doch Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Hooper" target="_blank">Tom Hooper</a> schafft es vom ersten Augenblick an, dass der Zuschauer mit den Figuren mitfiebert.</p>
<p>Da wäre Albert, der in der ersten Szene auf dem Weg zu einer Ansprache vor einem Millionenpublikum wie zum Schafott geleitet wird. Und dann versagt. Jeder, der schon einmal vor Publikum sprechen musste, kennt diese Angst. Colin Firth spielt diese Rolle mit solcher Ohnmacht und Wut, der Oscar wäre völlig gerechtfertigt. Er steht im ständigen Widerstreit, ob er sich mit seinen Problemen auseinandersetzen oder vor ihnen fliehen soll. Probleme, die nicht seine Schuld sind. Die von seiner Umgebung gleichermaßen verursacht als auch schlecht behandelt worden sind, z.B. ein dominanter Vater, der glaubte, die Sprachprobleme mit strenger Disziplin einfach hinweg befehlen zu können.  Albert ist von Unsicherheiten geplagt, in denen sein Sprachproblem besonders stark zur Geltung kommt. Der Teufelskreis: Umso größer die Angst vorm Versagen, umso stärker wird das Stottern. Allein in ehrlichen, unbedachten Wutausbrüchen erklingt seine Stimme klar und deutlich. Diese unterdrückte Wut wird der Schlüssel sein, über den Lionel Albert helfen wird.</p>
<p>Geoffrey Rush spielt nicht einfach nur den allwissenden Mentor, sondern ist selbst von Problemen geplagt. Er spielt eine Figur, die sich ihr Leben lang um andere gekümmert hat, aber doch nur nach Äußerlichkeiten wie Titel oder Herkunft beurteilt wird. Er liebt Shakespeare und Stücke vor seinen drei Söhnen zu spielen, doch wird er von Theatern nur müde belächelt. Der Auftrag, Albert zu helfen, ist für ihn gleichermaßen Chance als auch zunehmend eine Herzensangelegenheit. Beide Charaktere helfen sich gegenseitig auf dem Weg zu einer tiefen Freundschaft gegenüber den Vorurteilen der High Society.</p>
<p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/ks2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1182" title="ks2" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/ks2.jpg" alt="Sprachübungen" width="555" height="299" /></a></p>
<p>Neben der brillanten Darstellung glänzen die Dialoge, welche den Film zum Glück nicht einfach schwer dramatisch kleben lassen, sondern (für mich) überraschend häufig Gelächter beim Publikum provozieren. Dies passiert vor allem dann, wenn Lionel versucht, die gute Erziehung von Albert aufzubrechen. „Ihre Ärzte sind Idioten!“, „Singen sie ihre Probleme heraus!“, „Chorknaben kennen bessere Schimpfwörter als Sie!“. Das herausbrechende „Arsch! Fick! Scheiße!“ ist eine wahre und nachvollziehbare Erlösung nach Jahren der Unterdrückung.</p>
<p>„The King‘s Speech“ ist großes Schauspielkino. Für den spontanen Unterhaltungsfilmkinogänger nicht unbedingt die richtige Wahl, aber wer sich an schnörkelloser, klassischen Inszenierung erfreuen kann, der wird diesen Figuren gerne bei ihrer Entwicklung zusehen. Ein typischer Oscarfilm, bei dem die Anzahl der Nominierungen nicht gleichbedeutend mit seiner Qualität ist, aber auch nicht völlig ungerechtfertigt daherkommt. Gerade Darsteller und Drehbuch sind sehr gut. Ich hab‘s genossen, obwohl es nicht mein Genre ist. Das will ja auch was heißen.</p>
<div class="shr-publisher-1179"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/the-king%e2%80%98s-speech-arschfickscheise/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Black Swan</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/black-swan</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/black-swan#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 18:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Aronofsky]]></category>
		<category><![CDATA[Black Swan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1162</guid>
		<description><![CDATA[Es war einmal ein Schauspieler und Sportler. Der gab körperlich und seelisch alles für sein Publikum, pfiff auf seine Gesundheit, brachte sich selbst an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus. Regisseur Darren Aronofsky zeigte Blut, Schweiß und Tränen. Der Lohn: Der Golden Globe für die beste Hauptrolle in einem Drama. Nein, ich rede nicht von "The Wrestler". <a href="http://tomhartig.de/wordpress/black-swan">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/black-swan"><img class="aligncenter size-full wp-image-1163" title="swan" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/swan.png" alt="" width="555" height="150" /></a></p>
<p>Es war einmal ein Schauspieler und Sportler. Der gab körperlich und seelisch alles für sein Publikum, pfiff auf seine Gesundheit, brachte sich selbst an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus. Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darren_Aronofsky" target="_blank">Darren Aronofsky</a> zeigte Blut, Schweiß und Tränen. Der Lohn: Der Golden Globe für die beste Hauptrolle in einem Drama. Nein, ich rede nicht von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Wrestler" target="_blank">The Wrestler</a>&#8220;.<span id="more-1162"></span></p>
<p>Nina Sayers (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natalie_Portman" target="_blank">Natalie Portman</a>) lebt für das Ballett. Ihr ganzes Leben ist darauf ausgerichtet, stets unter der Anleitung ihrer ehrgeizigen Mutter, welche ihre eigene Karriere als Tänzerin für ihre Tochter aufgeben musste. Nina isst kaum, trainiert den ganzen Tag, hat keinen privaten Augenblick in der gemeinsamen Wohnung. Als Ensemble-Chef Leroy (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vincent_Cassel" target="_blank">Vincent Cassel</a>) seinen ehemaligen Star Beth (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Winona_Ryder" target="_blank">Winona Ryder</a>) absägt, schlägt Ninas große Stunde: Sie erhält die Rolle der Schwanenkönigin in Tschaikowskis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwanensee" target="_blank">Schwanensee</a>. Doch der Druck wird immer größer. Ist sie in ihrer Unschuld und Unterwürfigkeit ideal für die Rolle des weißen Schwans, muss sie doch ihre dunkle Seite erforschen, um den schwarzen Schwan darstellen zu können. Konkurrentin Lily (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mila_Kunis" target="_blank">Mila Kunis</a>) stellt derweil alles dar, was Nina fehlt: Absolute Lockerheit. Sie wird zum Vehikel für Ninas Selbstzweifel und Versagensängste. Muss sie so werden wie Lily? Kann sie jemand anderes werden? Kann sie perfekt werden? Mit Gewalt werden ihr Dinge aufgezwungen, die in ihrem bisherigen Leben unterdrückt wurden: Sexuelle Begierde, Wut, Eifersucht, Schuld. Immer mehr verliert sie sich in Wahnvorstellungen und wird zerrissen im Kampf zwischen Weiß und Schwarz. Dabei verliert sie immer mehr das, worauf sie sich am meisten konzentriert: Kontrolle. Sie wird geformt, es wird in sie eingedrungen. Exemplarisch steht dafür eine Szene, in der ihre Mutter das Zwerchfell von Nina ertastet, wobei ihre Hand fast völlig im Brustkorb ihrer Tochter versinkt. Sie ist eine leere Hülle, kein Mensch mehr, nur noch die Rolle. Das ideale Bild, was präsentiert wird und dann verschwindet.</p>
<p>Die Geschichte des Films ist im Grunde nicht sehr originell, wird sogar durch die Handlung von Schwanensee vorweggenommen. Doch die Art und Weise, wie die langsame Transformation der unterdrückten Nina zum zerstörerischen Exzess inszeniert wird, ist gelinde gesagt extrem effektiv. Subtil geht anders. Black Swan ist ganz nah dran beim Zerschinden des Körpers und der Seele. Traumhafter Tanz und tragisch-schöne Musik verbinden sich mit knackenden Knochen, blutenden Wunden und Drogenrausch. Schon recht früh deutet sich an, dass Nina ihre eigene Realität entwickelt, sie bildet sich Dinge ein, verwandelt sich auch körperlich langsam in einen schwarzen Schwan. Psychodrama/Psychohorror ist das Genre.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1164" title="Natalie Portman" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/swan2.jpg" alt="Natalie Portman" width="555" height="370" /></p>
<p>Schauspieltechnisch gibt es nichts zu meckern. Natalie Portman, die ich sonst eigentlich nicht so sehr mag, ist quasi die Idealbesetzung. Sie bringt körperlich alles mit, hat sogar Monate lang Balletttraining absolviert, um sich auf die Rolle vorzubereiten. Auf Dauer mag ihre Weinerlichkeit etwas eintönig sein, der Oscar wäre trotzdem verdient. Vincent Cassell gibt den Klischee-Franzosen-Künstlerchef-Egomanen, was aber ganz gut passt. Interessant ist vor allem der Umgang seiner Rolle mit Nina: Leroy spricht Tacheles, bedrängt sie eindeutig sexuell, ohne jedoch tatsächlich mit ihr schlafen zu wollen. Was ist das für ein Lehrer, der die Intimspähre seiner Schülerin so stark verletzt, nur um sie zu einer besseren Tänzerin zu machen? Hausaufgabe Selbstbefriedigung? Auf jeden Fall interessant.</p>
<p>Wer schonmal Filme von Aronofsky gesehen hat, weiß, was ihn stilistisch erwartet. Nervige Wackelkamera á la &#8220;The Wrestler&#8221; für einen etwas dokumentarischen Stil und absoluter, durchinszenierter Horror á la &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Requiem_for_a_Dream" target="_blank">Requiem for a Dream</a>&#8220;, wenn die Wahnvorstellungen beginnen. Wie auch in letzterem Film steigert sich der Wahnsinn am Ende von &#8220;Black Swan&#8221; bis zur Unerträglichkeit. Man windet sich förmlich im Sitz. Dazu Clint Mansells Soundtrackvariation von &#8220;Schwanensee&#8221;&#8230;super!</p>
<p>&#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Swan_(Film)" target="_blank">Black Swan</a>&#8221; ist nach Ansicht von Aronofsky so etwas wie der Schwesterfilm zu &#8220;The Wrestler&#8221;. Wenn &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rocky">Rocky</a>&#8221; Symbol für den amerikanischen Traum ist, dann stellen diese beiden Filme dessen Perversion dar. Die Sehnsucht nach Ruhm und Erfolg frisst seine Kinder und hinterlässt nichts als Schmerz. Es ist eine Parabel auf den Versuch, zu einem Bild zu werden, zu einem Ideal, dass niemand erreichen kann. Der Film ist gnadenlos und birgt keine Hoffnung. Ich persönlich kann damit leben. Es ist in Ordnung, wenn Filme Extreme darstellen. Es gibt ja auch andere Filme. Den hier sollte man gesehen haben.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="555" height="342" src="http://www.youtube.com/embed/gpuOfPv1D_Q?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></p>
<div class="shr-publisher-1162"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/black-swan/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Copying Is Not Theft</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/copying-is-not-theft</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/copying-is-not-theft#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 11:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1155</guid>
		<description><![CDATA[Gute Laune, wichtige Botschaft. Will ich gar nicht viel mehr zu schreiben (ich schiebe eh gerade Arbeit vor mich her). Den genannten Unterschied sollten sich viele Leute in der Wirtschaft immer wieder bewusst machen. Die nicht mehr zeitgemäßen Urheberrechtgesetze werden ja zum Glück in letzter Zeit immer wieder in Frage gestellt. <a href="http://tomhartig.de/wordpress/copying-is-not-theft">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IeTybKL1pM4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/IeTybKL1pM4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Gute Laune, wichtige Botschaft. Den genannten Unterschied sollten sich viele Leute in der Wirtschaft immer wieder bewusst machen. Die nicht mehr zeitgemäßen Urheberrechtgesetze werden ja zum Glück in letzter Zeit immer wieder in Frage gestellt.<span id="more-1155"></span> Klar müssen Produzenten von irgendwas leben. Aber siehe Musikbusiness: Dann verdient man sein Geld halt über Dinge, die nicht zu kopieren sind, wie z.B. über Konzerte. Und Werbung funktioniert ja auch ganz gut. Mir wachsen jedenfalls kleine, unabhängige Projekte immer mehr ans Herz, für die ich dann auch freiwillig einen kleinen Geldbetrag ausgebe. Und: Fast ALLE Ideen sind kopiert. Vor Einfluss ist niemand gefeit, und ein einsames Genie was im Keller wohnt und einfach so durch göttliche Eingebung ein Meisterwerk schafft: Nö, ist Unsinn. Nur durch die Kombination und Veränderung von schon Bestehendem kann etwas Neues geschaffen werden. Wer Ideen absperrt und für sich pachtet, beraubt ein gigantisches Netzwerk an großartigen Möglichkeiten. Das ist der wahre Diebstahl!</p>
<p>Was an Geld verpulvert wird für Hollywood und Co. ist das Resultat und den resultierenden Preis nicht wert. Mir jedenfalls nicht. Zugang zu Kunst (und Bildung) sollte nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Und Kunst muss nicht teuer sein, um interessant zu sein. Im Gegenteil, häufig sind die superteuren Filme, Spiele etc. auch am langweiligsten. Aber weils beworben wird, wirds auch gekauft. Hach. Ich merk schon, ich hab meinen Kapitalismuskritischen heute&#8230;muss an Weihnachten liegen.</p>
<p>Merry Christmas!</p>
<p>(via <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/schones-video-copying-is-not-theft/" target="_blank">netzpolitik</a>)</p>
<div class="shr-publisher-1155"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/copying-is-not-theft/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Scott Pilgrim: Just epic.</title>
		<link>http://tomhartig.de/wordpress/scott-pilgrim-just-epic</link>
		<comments>http://tomhartig.de/wordpress/scott-pilgrim-just-epic#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 19:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tomhartig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Awesome]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Cera]]></category>
		<category><![CDATA[Scott Pilgrim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tomhartig.de/wordpress/?p=1098</guid>
		<description><![CDATA[Es ist jetzt ein paar Wochen her, dass ich „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ gesehen habe und wenn ich gekonnt hätte, wäre ich glatt noch ein zweites mal reingegangen. Und ein drittes mal. Denn wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, war das eins der besten Kinoerlebnisse, die ich jemals hatte. Schade nur, dass das kaum jemand mitbekommen hat. <a href="http://tomhartig.de/wordpress/scott-pilgrim-just-epic">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/scott-pilgrim-just-epic" target="_self"><img class="aligncenter size-full wp-image-1099" title="scott" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/scott.png" alt="Scott Pilgrim vs the World" width="555" height="150" /></a></p>
<p>Es ist jetzt ein paar Wochen her, dass ich „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ gesehen habe und wenn ich gekonnt hätte, wäre ich glatt noch ein zweites mal reingegangen. Und ein drittes mal. Denn wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, war das eins der besten Kinoerlebnisse, die ich jemals hatte. Schade nur, dass das kaum jemand mitbekommen hat.<span id="more-1098"></span></p>
<p>Denn der Film ist leider absolut gefloppt. Sowohl in den Staaten als auch in Deutschland. Kein Schwein hat den geguckt, es gab kaum Werbung, bei mir in Magdeburg lief er in einem einzigen Kino und das gerade mal eine Woche lang. Warum? Weil der Film ein feuchter Traum für Nerds ist? Weil er völlig überdreht ist, voller Anspielungen auf Videospiele und Comics? Weil er für „normale“ Menschen deswegen unverständlich ist? Vielleicht. Ich weiß nur, dass ich während des kompletten Films ein Grinsen auf dem Gesicht hatte (wenn ich nicht gerade gelacht habe). Scott Pilgrim ist vielleicht etwas für Insider. Er ist Comic, er ist Videospiel. Und zwar ein richtig gutes.</p>
<p><strong>Die Story</strong></p>
<p>Scott Pilgrim (ideal besetzt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Cera" target="_blank">Michael Cera</a>) ist ein mitzwanziger Taugenichts. Er spielt mit seinen Freunden zusammen in einer Band und teilt sich mit seinem schwulen Kumpel eine kleine Wohnung (und rein platonisch: ein Bett) gegenüber seines Elternhauses. Zudem ist er aus Verzweiflung mit der jungen 17jährigen Knives zusammen, die ihn vergöttert. Eines Tages jedoch lernt er Ramona Flowers (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Elizabeth_Winstead" target="_blank">Mary Elizabeth Winstead</a>) kennen, die Frau seiner Träume. Sie ist zunächst sehr abweisend und will eigentlich keine Beziehung. Die beiden kommen sich jedoch näher, es gibt aber einen Haken: Ramona bringt Altlasten mit, nämlich ihre 7 teuflischen Exlover. Diese muss Scott im Laufe des Films im Kampf besiegen, um mit Ramona zusammen sein zu können. Das ganze erinnert sehr stark an die Logik von Videospielen, jeder Exlover stellt dabei einen Levelboss dar (und hinterlässt stilecht Münzen, wenn besiegt).</p>
<p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/scott3.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1100" title="scott3" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/scott3.png" alt="Scott" width="555" height="380" /></a></p>
<p>Mag der Plot des Films sich auch hanebüchen anhören, so ist er doch ein Spektakel um eigentlich sehr reale Themen. Denn Scott und Ramona stehen sich hauptsächlich selbst im Weg, haben schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht und fürchten somit die Zukunft. Die Exlover stehen symbolisch für diese Vergangenheit, mit der jeder abschließen muss, um etwas Neues beginnen zu können. Es geht in Scott Pilgrim grundlegend um Selbstwertgefühl und Verantwortung. Scott, welcher sich zu Anfang des Films einfach nur treiben lässt, lernt in zunehmendem Maße, was es heißt für das einzustehen, was er will. Gleichsam er die übermächtigen Exlover besiegt, erst in bloßer Verteidigung, später im Angriff, besiegt er somit seine Selbstzweifel.</p>
<p>Das tolle an Scott Pilgrim ist, dass die Figuren menschlich sind und sich gut zur Identifikation eignen. Scott z.B. ist nicht einfach Held. Gerade zu Beginn wird er als Versager gezeichnet, der nicht den Mut hat, sich Problemen zu stellen. Er windet sich aus Problemen heraus und hat so schon manche Freunde enttäuscht, wie auch er selbst einige Male enttäuscht wurde. Wir haben hier nicht den Klischee-Gutmenschen, sondern eine glaubhafte Biografie. Ein Typ, der eigentlich ein netter Kerl ist, aber von der Welt überfordert. Auch Ramona ist nicht einfach das perfekte Mädchen. Sie ist arrogant, hat in ihrer Vergangenheit viel Mist gebaut und lässt am Ende beinahe Scott fallen, nachdem er schon alles mögliche für sie getan hat. Hart, aber glaubhaft. Es geht nicht immer fair zu im Leben, aber die Message ist: Man muss es weiter versuchen.</p>
<p><strong>Die Grafik</strong></p>
<p>Der Film ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Wucht. Basierend auf der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Scott_Pilgrim_vs._the_World" target="_blank">gleichnamigen Comicbuchreihe von Bryan Lee O’Malley</a> gibt es kaum Szenen, die nicht nur so vor grafischem Schnickschnack und ganz tollem Schnitt leben. Sounds werden wie in Comics auch optisch mit einem „Kawumm“, „Riiiiiing“ und „Autsch“ dargestellt, Herzchen fliegen durchs Bild,  es gibt ständig was zu sehen. Dabei verlässt der Film spätestens in den tollen Kampfszenen völlig die Welt des Rationalen und kommt komplett übertrieben daher: In dieser Welt hat Scott übermenschliche Kräfte, wird meterweit durch die Luft geschleudert, lässt Gebäude durch musikalische Awesomness einstürzen, gewinnt durch einen guten „Spielzug“ ein weiteres Leben dazu. Wer entschlossen genug ist, kann halt jeden Feind besiegen. Und wenn Scott später stirbt, beginnt das Level halt von vorn! Der Film hat vor allem in seinen unzähligen humorvollen Szenen eine unbändige Energie, ein tolles Timing und vor allem: Ihm geht nie die Luft aus. Die ganzen optischen Gimmicks und Anspielungen kommen den ganzen Film über ganz beiläufig daher, selbst in den ruhigeren Szenen. Und gerade Insider freuen sich über jede (Sound)Anspielung auf Zelda und Co.</p>
<p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/scott1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1101" title="scott1" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/scott1.png" alt="Bumm" width="555" height="297" /></a></p>
<p><strong>Der Sound</strong></p>
<p>Apropos Sound: Der Soundtrack ist der Hammer. Wie auch die Optik ist die Musik, wissenschafltich ausgedrückt: Voll auf die Fresse. Und es gibt eine Menge Musik in dem Film. Egal ob Scott mit seiner Band deftigen Lo-Fi Stonerrock brettert oder 8-Bit Musik des nostalgischen Gamers Herz erfreut: Wers mag, der liebts. Ich kann jedenfalls sagen: Schon als das Universal-Logo am Anfang des Films völlig verpixelt daherkam und seine Fanfare im 8-Bit-Sound daherkam, hatte der Film mich und die anderen 15 Leute im Kinosaal (hörbar) erobert. Es vermittelt eine gewisse Unschuldigkeit, die man diesem kleinen großen Film die ganze Zeit abnimmt. Man hat das Gefühl: Die Macher meinen es ehrlich. Und das Publikum nimmt es ihm ab: Das akustische Lächeln des Anfangs war genau so auch noch nach dem Abspann da, wenn eine kleine Scott Pilgrim Figur in Nintendo-Ästhetik mit Nintendo-Sound den Schriftzug „The End“ kaputthaut und verschwindet.</p>
<p><a href="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/scott2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1102" title="scott2" src="http://tomhartig.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/11/scott2.png" alt="Ramona" width="555" height="305" /></a></p>
<p><strong>Die Wertung</strong></p>
<p>Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Wright" target="_blank">Edgar Wright</a> (Shaun of the Dead, Hot Fuzz) hat eine wichtige Sache erkannt: Wenn etwas cool ist, dann ist es richtig. Man muss nicht ständig irgendeiner strengen Logik folgen. Solange die Message eine reale ist, können die Mittel abgedreht sein wie sie wollen, Hauptsache, sie machen Spaß. Aber Spaß ist ja relativ. Ich kann nicht aus meiner Haut und sagen, ob der Film auch Leuten gefällt, die z.B. nichts mit dem Charme alter Videospiele anfangen können. Ich bin der Meinung, dass der Film auch ohne diese Aspekte viele sehr gute Gags beinhaltet, die in jeder Beziehungskomödie funktionieren würden. Und da die Liebe ja Universalthema Nummer 1 ist, gilt: Wer nicht gerade eine Abneigung gegen etwas nerdige Popkultur und visuellen Overflow hat, der müsste den Film auch ohne Fachwissen genießen können. Er ist bunt, er ist laut, er ist ehrlich. Und macht unheimlich viel Spaß. Wie schon der Titel-Slogan sagt: An epic of epic epicness.</p>
<p>Und wenns schon nicht im Kino geklappt hat, kauft euch wenigstens die DVD! Es ärgert mich tierisch, dass ein so toller Film keinen Erfolg hat. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guillermo_del_Toro" target="_blank">Guillermo Del Toro</a> hat es ganz passend ausgedrückt:</p>
<blockquote><p>“This is a really important screening, because I think we all can go out to the world after this screening and tell every motherfucker out there to watch the movie. Why? Because anyone that didn’t watch it is a motherfucker. We can tell them when they ask, ‘Why does Hollywood make such shitty movies?’ Because when they do great ones, you don’t fucking show up!”</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="555" height="337" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qjR60mIOFRs?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="555" height="337" src="http://www.youtube.com/v/qjR60mIOFRs?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class="shr-publisher-1098"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tomhartig.de/wordpress/scott-pilgrim-just-epic/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

