Ahmadinedschad-Rede

Wenn man sich diesen Spiegel-Artikel so durchliest könnte man zur Schlussfolgerung kommen, bei der Anti-Rassismus-Konferenz geht es darum, wer am lautesten Rassist schreien kann.

Ich sehe ja das Wegbleiben/Verlassen einer Debatte aus Protest eher kritisch. Klar ist es nicht schön jemandem ein Forum zu geben, wenn sein Anliegen zu verachten ist. Aber wie stellt man fest, dass etwas zu verachten ist, wenn man verbietet darüber zu reden? Sollte man die Chance nicht nutzen und die Argumente Ahmadinedschads öffentlich auseinandernehmen? Das wäre mal ein Zeichen und die Verschwörungsparanoiker hätten keinen Zündstoff mehr. So wie es jetzt läuft, fühlen sich ihre Anhänger doch nur bestätigt und können sich als Opfer stilisieren.

Kontra.