Neues Design

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Und wiedereinmal wird es Zeit für einen Tapetenwechsel. Heller soll es sein! Außerdem werde ich demnächst die Schrift etwas modifizieren. Entsprechend eines Trends, den ich auf verschiedenen Seiten festgestellt hab (größere, klarere Schrift) soll auch Moosbett etwas angenehmer zu lesen werden. Was früher unprofessionell wirkte, scheint sich langsam auch an prominenter Stelle durchzusetzen, wie man z.B. am Online-Auftritt der Zeit sehen kann. Wirkt halt weniger “von-Oben-herab”, sondern einfach freundlicher. Von den praktischen Lesevorteilen ganz zu schweigen. Im Gegensatz zur Tageszeitung kann man im Browser scrollen. Wieso diesen Vorteil außen vor lassen?

Ein paar Grundregeln an denen ich mich dabei orientiere sind im Blogeintrag von Oliver Reichenstein zu finden, 100% Easy-2-Read. Danke an praegnanz.de für den Hinweis!

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Steve Jobs

Habe gerade (endlich) die Keynote zu Apples iPad gesehen. Es ist in etwa das eingetreten, was ich erwartet habe: Nachdem ich dem Tablet gegenüber durch die Reaktionen im Netz sehr negativ eingestellt war, hat mich die Präsentation wieder gierig gemacht. Gierig, selbst Hand anzulegen.

Es ist nachvollziehbar für iPhone bzw. iPod Touch Besitzer, dass sie etwas enttäuscht sind. Zunächst mal ist das iPad tatsächlich nicht viel mehr als ein großer iPod Touch. Mit wenig Speicherplatz (16GB-64GB) wenn man bedenkt, dass da Filme und Musik konsumiert werden sollen. Klar, als Ergänzung zu einem Mac hat man zwar einen Lagerplatz dafür. Aber ich möchte spontan das iPad greifen und einen Film gucken können. So muss ich immer erst einen Austausch mit dem Mac anleiern oder unterwegs ganz auf das Schauen verzichten. Suboptimal.

Wozu ein iPad, wenn man ein Netbook hat? Letzteres hat ungefähr die selbe Größe, leichteres Tippen, die bessere Leistung. Die Frage ist: Wer braucht zu Hause etwas Schlechteres als seinen Laptop, wer braucht unterwegs etwas Größeres als ein Smartphone?

Ich besitze kein iPhone oder iPod Touch. Unterwegs und unmittelbar will ich telefonieren können und Musik hören. Da reicht mir mein normales Handy und mein iPod. Alle Aktivitäten im Internet erfordern soviel Aufmerksamkeit, dass ich eben so gut mein MacBook aufklappen kann, wo ich einen Screen in vernünftiger Größe habe um das Internet zu nutzen.

iPad

Die Größe war für mich der Aspekt, der die durchaus tollen Features von iPhone und iPod Touch entwertet hat gegenüber dem Preis. Kurz gesagt: Das iPad merzt dieses Problem aus. Bleibt die Frage: Wozu ein iPad, wenn ich einen netten Laptop habe (in meinem Fall: Ein MacBook)? Einfache Antwort: Der Touchscreen und die darauf ausgelegte Software. Mitarbeiter, Studenten etc. mit iPads auf denen sie ihre Notizen machen, Recherche betreiben und Präsentationen halten? Erscheint irgendwie vorstellbarer und dynamischer als mit Klappcomputern. Ich habe wegen dem Größenfaktor komplett ignoriert, inwiefern MultiTouch die Bedienung von Programmen intuitiver und meinetwegen spaßiger machen kann. Apple war schon immer groß im Bereich Wohlgefühl, selbst wenn sie in Sachen Leistung Abstriche gemacht haben.

Ich weiß es mangels Erfahrung nicht, aber der Eindruck ist: Es ist möglich, dass 80-90% meiner Aktivitäten vor einem Monitor durch das iPad komfortabler umgesetzt werden können als mit einem Laptop. Falls das Tippgefühl hinhaut. Und für die restlichen Prozent bleibt der Mac als Alternative erhalten. Ob die Bedienung letztendlich wirklich angenehmer und spaßiger ist, muss sich zeigen. Ich sehe das ganze nach wie vor kritisch und werde mir sicherlich nicht sofort ein iPad kaufen, sobald es erhältlich ist. Aber die Chancen auf Erfolg von Tablets sehe ich inzwischen etwas weiter oben. Und wenn, dann wird Apple wieder Marktführer sein, selbst wenn andere Firmen (was Leistung und Features angeht) bessere Produkte entwickeln. Bei Apple geht Spaß über Zweckmäßigkeit. Die Frage ist, wie lange der Spaß anhält und wann die Ärgernisse überhand nehmen.

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51wjS4zEq2L

Ich bin verliebt. In die Töne. In Tocotronics neues Album „Schall und Wahn“. 9/10 gut und gerne. Ich habe eine Weile daran gedacht, jeden Song hier in Moosbett auseinander zu interpretieren. Doch im Grunde verweigern sich die Lieder wie so oft zuvor eindeutigen Zuordnungen. „Schall und Wahn“ setzt die Richtung fort, die die Band seit K.O.O.K. eingeschlagen hat: Romantische Poesie verbunden mit musikalischem Exzess. Alles ist irgendwie zu groß, um erfasst zu werden. Kitschig und doch schön. Testosteron könnte nicht weiter entfernt sein.

Interessanterweise tauscht das Album mit „Kapitulation“ die Rollen. Während ich dort die Texte sehr einladend und die Musik zu Weilen etwas abweisend empfand, mag ich mir hier weniger Gedanken um einen übergeordneten Sinn hinter dem (wunderschön) Gesungenen machen und einfach den Klang genießen. Das geht schon mit dem mächtigen Opener „Eure Liebe tötet mich“ los, was man gut und gerne als „Hi Freaks“ 2 verstehen kann, quasi eine direkte Anrede an den Fan(atiker). Da bildet sich gegen Ende des 8Minüters ein so unglaubliche Klangsturm, es zieht einem die Socken aus. Ähnlich davontragend ist auch das Ende des Albums, wo das süße „Gift“ von Geigen verabreicht wird.

D6A884B76381D811B3E4594AC7B22Neben den „üblichen“ tollen Liedern im Tocotronic-Stil stechen 3 Lieder heraus: „Stürmt das Schloss“ ist das „Sag alles ab“ von „Schall und Wahn“, schnell, kurz, aggressiv. Die Abkürzung SDS wird immer wieder auf die gleichnamige Studenten-Gruppe aus den 60ern bezogen, funktioniert aber im Liedkontext mit dem durch das Textheft beigefügte D ebenso als Aufruf an alle Castingverlierer, ihre eigene Band zu gründen. „Im Zweifel für den Zweifel“ ist eine ausschließlich von Akustik-Gitarre vorgetragene Absage an alle Sicherheiten. „Bitte oszillieren Sie“ (zwischen den Polen Bumms und Bi) ist dann ein einziger (toller) Witz. Es macht den tocotronischen Humor aus, im Dschungel von Philosophie und Querverweisen auch mal albern zu sein: Ping Pong ohne Hierarchie! Es versteht sich von selbst das wie so oft mit „Macht es nicht selbst“ das schlechteste Lied zur Single-Auskopplung herangezogen wurde.

Natürlich können Kritiker wieder das gleiche sagen wie immer: Arrogante Künstlerschnösel, die zusammenhangslose Wortfetzen ausspucken. Und diese Frisuren! Und dieses schwule Gejammer! Muss ja nicht jeder mögen. Und wozu sich für seinen Musikgeschmack verteidigen? Alles hat seinen Wert für irgendjemanden. Egal ob das nun Lady Gaga für einen Teenie ist oder diese unzugänglichen Herren von Tocotronic für mich. „Schall und Wahn“ wird mich wieder einige male durch die Straßen begleiten und jeden Song in verschiedenen Situationen anders interpretieren lassen. Musik und Text, die die Gedanken anregen und neue Standpunkte zur Welt veranlassen, darauf kommt es doch vor allem an. Man muss sich ja an nichts klammern, da oszilliere ich doch lieber.

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Karate Kid Remake

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Wer es noch nicht wusste: Der 80er-Teenie-Hit Karate Kid wurde neu verfilmt. Jackie Chan übernimmt die Rolle des Lehrmeisters, und Will Smiths Sohn Jaden die des Schülers. Kann man mögen, muss man nicht.

Ich will gar nicht wie so viele die Remake-Flut Hollywoods verdammen, die in den letzten Jahren aufgekommen ist. Denn so schlecht viele von ihnen auch sein mögen, das Prinzip ist ja gar nicht so verkehrt: Tolle Geschichten werden für eine neue Generation von Zuschauern aufbereitet, die andere Sehgewohnheiten haben als die Fans der alten Filme. Ganz zu schweigen davon, dass sich Jugendliche von heute nur schwer mit Walkmen und Co. identifizieren können. Im “besten” Falle werden die Leute durch die Remakes auf die Originale aufmerksam. Auch wenn Charaktere wie Pat Moritas Mr. Miyagie natürlich einfach unkopierbare Klassiker sind. “Auftragen, polieren!” :-)

Mal schauen, ob das Ganze irgendwann wie bei Fußball- oder Rennspielen läuft…immer wieder gleicher Inhalt und neue Form. Dann gibs quasi jedes Jahrzehnt einen neuen Karate Kid…Karate Kid 2010, Karate Kid 2020…wie bei Shakespeare Klassikern. Ein Klassiker zeichnet sich schließlich dadurch aus, dass sein Inhalt immer wieder kopiert und in neue Gestalt gebracht wird. Karate Kid erging das ja schließlich schon in den 80ern so. Ja, ich rede mit dir, “Karate Tiger”!

Der Trailer des heutigen Karate Kid:

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machinarium_titulka-326x4401Ihr solltet das wirklich spielen. Es ist ein Adventure, es ist kurz, wunderschön und liebevoll gestaltet. Die Rätsel sind einfach bis knackig, die Atmosphäre bizarr, verstörend und zugleich sympathisch. Länger muss eine Rezension gar nicht sein, oder? Wer wissen will wie das Spiel funktioniert, kann googeln oder auf der Entwickler-Seite die Demo online spielen(!). Das Spiel ist von Amanita Design, den Machern des Flashgame-Kults Samorost.

Ich für meinen Teil hab Machinarium genossen, auch wenn es leider viel zu schnell vorbei war. Es hat dieses nette Indie-Gefühl, dass etwas auch ohne Multimillionen$Budget großartig sein kann, wenn es nicht sogar gerade deswegen großartiger und origineller ist als der x-te Aufguss bekannter Blockbuster-Formeln. Experimentelle Musik und träumerische Grafik schaffen ein interaktives Kunstwerk, was weniger mit einem normalen Videospiel gemein hat als vielmehr mit einem fesselnden Roman oder einer Kunstaustellung von Giger und Co. It’s arty and fun.

Pro.

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Spoony you Basterd!

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Über einen Monat keine neuen Einträge…das soll sich bald ändern. Ein paar Reviews liegen noch in der Schublade. Bis dahin aber erstmal eine aktuelle Entdeckung:

Das Problem mit dem Nachmachen ist, wenn das Nachgemachte nachgemacht ist, weiß man nicht mehr, ob man sich freuen oder ärgern soll. Ich tendiere zum ersteren. Im Klartext: Die Idee mit den Filmplakatphotoshoppen hab ich natürlich von Spoony geklaut. Dass der nun zufällig das gleiche Poster ausgesucht hat wie ich zuvor, freut mich dann natürlich (immerhin gibs von dem Film auch noch ca. ein Dutzend andere Motive). Auch wenn ich im direkten Vergleich sehe: Mein Kopf ist doch etwas zu groß geraten und die Schrift passt nicht zu 100%…dafür ist der Kopf dreckiger. Bastard!

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Still a lot to learn…

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Campus TV

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Anlässlich des neuen Semesters haben wir ein klein wenig die Werbetrommel für Campus TV gerührt. Dafür hab ich das folgende Plakat entworfen, was wohl ziemlich gut ankommt, soweit ich das mitbekommen habe. Also: Angucken und/oder mitmachen!

Campus TV

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Polanski mit Ehefrau Sharon Tate

Polanski und Tate

Der Fall dürfte in den letzten Tagen/Wochen genug durch die Medien gegangen sein. Es ist demnach nicht nötig, hier nochmal den Fall groß auszuführen: Berühmter Regisseur Roman Polanski wird in der Schweiz festgenommen, weil er vor ca. 30 Jahren mit der 13-jährigen Samantha Geimer geschlafen hat.

Es gibt einige Punkte die für und andere, die gegen die Verhaftung sprechen. Zunächst einmal: Prominentenbonus kann und darf es nicht geben. Nur weil einer gute Filme macht (Tanz der Vampire, Rosemaries Baby, Der Pianist u.a.), wiegen seine Verbrechen nicht mehr oder weniger schwer. Ich betone das auch aufgrund des Kommentars vom vorherigen Beitrag: Klar, die Popularität von Polanski sorgt für Aufmerksamkeit, hat aber mit meiner Meinung zum Fall nichts zu schaffen.

Zweitens: Auch die persönlichen Schicksalsschläge des Täters (KZ-Flüchtling, Ermordung seiner schwangeren Ehefrau Sharon Tate durch Charles Manson und Co.) können nicht als Entschuldigung herangezogen werden. Es ist mitnichten so, als das Polanski unter irgendeiner psychologischen Störung leiden würde die ihn veranlasst, auf kleine Kinder zu stehen.

Drittens: Dass der Zugriff ausgerechnet jetzt stattfindet, wo Polanski oft genug offen in der Schweiz und Co. gelebt hat, mag juristisch ziemlich merkwürdig sein, aber kann jawohl kaum gegen die Verhaftung sprechen, hat sogar gar nichts mit dem Fall zu tun. Nur weil ich z.B. warum auch immer einen Mörder 5 Jahre nicht verhafte ist er doch nicht plötzlich unschuldig.

Und trotzdem bin ich gegen die Verhaftung.

Zum einen ist es nicht so, dass Polanski mit einem 5-jährigen geschlafen hätte. Selbstverständlich zählen 13 Jahre noch zur Minderjährigkeit, aber man nähert sich da zumindest einem Grenzbereich, auf jeden Fall der Pubertät. Offensichtlich steht Polanski nicht wie ein Pädophiler einfach auf kleine Kinder, war und ist glücklich verheiratet und sonst nie in ähnlichen Fällen aufgefallen. Das Ganze ist in den wilden 70ern passiert (sexuelle Revolution, Drogen) und nachweislich waren in diesem Fall auch illegale Substanzen im Spiel. Das soll keine Verharmlosung sein, sollte aber auch nicht außer Acht gelassen werden.

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Samantah Geimer

Sex mit Minderjährigen gilt in Kalifornien automatisch als Vergewaltigung. Das Opfer hat nach eigener Aussage Polanski gesagt, dass es nicht mit ihm schlafen wolle. Er habe sie sogar mit entsprechenden Substanzen gefügig gemacht. Unter diesen Aspekten war es natürlich falsch, was Polanski getan hat, keine Frage. Zumal sie in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihm stand (ihre Mutter hatte sie zu Polanski gebracht damit dieser Fotos von ihr schieße), war in dieser fremden Villa und wollte nach Hause. Ich behaupte: Polanski war sich des Missbrauchs unzureichend bewusst. Er sah eine ziemlich junge, attraktive Frau und wollte mit ihr schlafen. Das „Gefügigmachen“ mit Drogen und/oder Alkohol, ich weiß nicht wie üblich das in diesen Kreisen war, es hatte aber wohl kaum etwas mit ihrem Alter zu tun. Der Fall zeigt klar die Gefahren der Selbstberauschung bei zu viel Macht, Erfolg und Einfluss.

Kein sehr positives Licht auf die geklärte Darstellung des Falles wirft übrigens die Behauptung, die Mutter des Opfers hätte zunächst Polanski um einen Millionenbetrag erpressen wollen bevor sie zur Polizei ging.

Dann ist da die Sache mit der Verjährung. Im letzten Spiegel wurde der sog. Rechtsfrieden erwähnt, sinngemäß: Irgendwann muss man die Dinge einmal ruhen lassen. Das Opfer ist inzwischen in ihren 40ern, glücklich verheiratet, hat 3 Kinder. Es hat keine bleibenden Schäden erlitten, Polanski verziehen und sogar selbst beantragt, dass das Verfahren gegen ihn endlich eingestellt werde. Die Frage ist: Wem nützt es etwas, wenn Polanski nun eingesperrt wird? Er selbst ist nie wieder negativ auffällig geworden, stellt also offensichtlich keine Gefahr für seine Umwelt dar. Das Opfer bekommt keine Genugtuung, im Gegenteil. Es leidet nach eigener Aussage unter dem Wiederaufrollen des Falles.

Im Spiegel wird die Frage gestellt, wieso man bei der Verhaftung von pädophilen Priestern applaudiert, sich aber bei Polanski aufregt. Die Gründe für die Aufregung sind sicherlich häufig falsch (toller Regisseur), aber hier verging sich eben kein krankhafter Mensch im besonderen Vertrauensverhältnis an kleinen Jungs sondern es schlief ein Regisseur in zu großer Ausschweifung seines Lebensstils mit einer zu jungen Frau. Das sollte man nicht unterstützen, aber auch nicht einfach gleichsetzen.

Hat Polanski etwas falsch gemacht? Sicherlich. Ist seine Verhaftung unter den Umständen des Falls jetzt angemessen? Nein. Beiden Betroffenen wird hier Leid angetan, ohne dass noch ein öffentliches Interesse bestanden hätte. Ein Argument für die Verhaftung könnte sein, dass der Fall sonst ein schlechtes Beispiel sein könnte und Pädophile glauben könnten, man könnte mit solch einem Verhalten davon kommen. Aber wie akut wäre dies nach über 30 Jahren, wenn die Verhaftung den Fall nun nicht wieder in die Schlagzeilen gebracht hätte?

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Lebenszeichen

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Tagelang Stillstand hier, ein Unding. Ein Umzug, Semesterbeginn etc. sind unzureichende Gründe für die Schreibfaulheit. Und noch unbefriedigender wird der Ausgleich, der nun in Kürze bis zum nächsten richtigen Eintrag vertrösten soll. Es folgt in Tweet-Kürze meine Meinung zu ein paar aktuellen(?) Themen, die vielleicht(!) in naher Zukunft ausführlicher untermauert werden:

Friedensnobelpreis Barrack Obama
Na und?

Verhaftung von Roman Polanski
Ziehmlich fragwürdig. Opfer hat ihm verziehen, die halbe Welt hat ihm verziehen, nur juristische Bürokratie will den Mann noch hinter Gittern sehen.

Google Wave
Witzig, wie alle um eine Einladung betteln. Nach 3 Tagen liegt es dann wieder in der Ecke. Vielleicht. Die Über-Nerd-Blogger nennen das Teil ja übertrieben.

Fußball: Deutschland – Moskau 1:0
Lasst uns angeregt über Kunstrasen diskutieren!

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maja

Na Prost Mahlzeit.

Unser zukünftiger Außenminister IchsprechkeinEnglisch:

Willi wählen? Willi wählen? Und Biene Maja noch dazu? Nein danke.

Und wenns der Wirtschaft noch so gut tun sollte kurzfristig…der Abbau von Bürgerrechten geschieht schleichend, hoffentlich hakt die FDP da ein wenig ein. Wenn sie schon sonst für eine Politik steht, die in die Wirtschaftskrise geführt hat. Der dt. Wähler ist paradox. Und die Bildungspolitik? Man o Meter. Da kommt was zu, auf die Nichtreichen des Landes…

Aber ich bin nicht so pessimistisch was den Ausgang der Wahl angeht. Davon geht Deutschland nun auch nicht unter. Nicht das, was ich gewollt habe, aber man muss die Kirche auch im Dorf lassen. Und es wird auch immer schwerer, eine der großen/kleinen anderen Parteien zu wählen.

Immerhin 2% für das Anliegen der Piraten, das ist schön. Aber die Wahlbeteiligung im Osten und die Stärke der Linken? Absolutes FAIL. Da muss man sich nicht wundern, wenn die Wessis die Ossis für Idioten halten.

Soweit der Mischmasch einiger meiner Gedanken zur Wahl.

Kontra.

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